Schwitzige Hände: Was tun?

Es leiden sehr viele Menschen unter einer Veranlagung zu starkem Schwitzen, welches sich unter anderem auch in den Händen äußern kann. So stellen sich Betroffene oft die Frage:Schwitzige Hände: Was tun?

Wer unter schwitzigen Händen leidet, wird des Öfteren mit Alltagsproblemen konfrontiert. Eine Begrüßung oder Verabschiedung mit Handschlag lässt sich nicht vermeiden und ist für die Betroffenen mit Handschweiß ein Alptraum. Die feuchten Hände hinterlassen Abdrücke auf berührten Gegenstände.
Die Ursache liegt in einer übermäßigen Schweißproduktion in den Händen mit Beschränkung der Handinnenflächen. Durch Angst und starke Nervosität werden die Symptome meist noch verstärkt.
Menschen mit schwitzigen Händen geraten sehr leicht in einen Teufelskreis, denn aus Angst vor der nächsten Berührung verstärkt sich die Schweißbildung.

Schwitzige Hände: Was tun?

Bei sehr starken schwitzigen Händen sollte ein Hautarzt kontaktiert werden. Anhand der Diagnose berät der Dermatologe über eine gezielte erfolgreiche Therapie. Zum einem verordnet er Salben sowie Tinkturen, welche die Schweißproduktion lindern.
Eine sehr erfolgsversprechende Therapie ist die Iontophorese.
Auch Operationen sind möglich. Nur ein Arzt kann beurteilen welche Behandlung Erfolg verspricht und eventuelle Grunderkrankungen ausschließen.

Bei leichterem oder gelegentlichem Auftreten von schwitzenden Händen können auch Hausmittel verwendet werden. Diese bringen meist rasch Linderung, leider oft nur für kurze Dauer.

  1. Salbei gegen schwitzige Hände. Dazu einen Salbeitee zubereiten, diesen verteilt zwei- bis dreimal täglich trinken. Aber auch für ein Handbad eignet sich der Tee sehr gut.
  2. Sehr wirksam ist es die Hände in einer Kamillentinktur mehrmals täglich zu baden.
  3. Um die feuchten Hände für kurze Zeit zu bekämpfen können diese mit Babypuder eingerieben werden. 
  4. Seit vielen Jahren ist Franzbrandwein ein beliebtes Heilmittel. Auch bei schwitzigen Händen ist dieser sehr hilfreich. Die Hände über den Tag verteilt mit Franzbrandwein einreiben.
  5. Eine selbständige Behandlung mit Basenpulver bringt nach etwa ein bis zwei Wochen Linderung. Basenpulver ist in der Apotheke erhältich. Davon einen Teelöffel in zwei Liter Wasser auflösen. Einmal täglich werden darin für zirka zwei Stunden die Hände gebadet. Dies kann beispielsweise mit einem entspannten Fernsehabend verbunden werden. 

Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass in die Lösung Handschuhe eingeweicht werden. Die Handschuhe können nachtsüber getragen werden.
Die Hände nach der Behandlung nicht abtrocknen und nicht eincremen.

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