Berlin – Tipps zum Immobilienkauf

Angesichts explodierender Mietpreise wird es für eine zunehmende Anzahl Berliner unmöglich in der Mieterstadt eine bezahlbare Wohnung zu finden. Erschwert wird die Suche zudem durch das knapper werdende Angebot auf dem Mietwohnungsmarkt. Der Wunsch nach einer eigenen Immobilie wächst vielerorts. Zinsen auf Rekordtief und im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten günstige Grundstückspreise tragen dazu bei, dass der Immobilienerwerb für viele Menschen zum erstrebenswerten Ziel avanciert und nicht länger Traum bleiben soll. Damit es beim Kauf von Immobilien kein böses Erwachen gibt, sollten sich potenzielle Käufer ausführlich informieren und sich Expertentipps zu Herzen nehmen.

Bild Berlin-Kreuzberg unter pixabay.com / argentum

Dass günstige Voraussetzungen zur Baufinanzierung zum Kauf von Immobilien verlocken, ist längst kein Geheimnis mehr. Experten raten jedoch sich nicht von dem attraktiven Zinsniveau blenden zu lassen. Ein angemessener Eigenkapitalanteil, der im gesunden Verhältnis zu den Anschaffungskosten steht, ist nach wie vor ratsam. Außerdem sollte die Zinsbindung über einen möglichst langen Zeitraum bestehen und Zinsvorteile für hohe Tilgungen genutzt werden.

Investitionen lohnenswert

Der Berliner Immobilienmarkt kann durchaus als gesund und vielversprechend bezeichnet werden. Innerhalb Europas gehört der Immobilienmarkt der deutschen Hauptstadt zu den vielfältigsten. Internationale Investoren investieren ihr Geld in die Metropole, um von der positiven Entwicklung zu profitieren. Ausländer sind bereit fast jeden Preis zu zahlen. Neben der hervorragenden Lebensqualität sind die attraktiven Grundstückspreise eine der wesentlichen Faktoren, die maßgeblich zur hohen Nachfrage beitragen. Hinzu kommt, dass für langfristige Investitionen von mehreren Jahrzehnten die wirtschaftlichen und politischen Begebenheiten Deutschlands ein sicheres Fundament darstellen.

Expertenrat der Mähren Gruppe

Jakob Mähren, Inhaber der Berliner Immobilien-Investmentgesellschaft Mähren Gruppe und Experte im Bereich Immobilien in Berlin, ist ein repräsentatives Beispiel für das hohe Potenzial der Hauptstadt. Mähren hat sich auf dem Berliner Immobilienmarkt erfolgreich etabliert und konzentriert sich mit seinem Unternehmen hauptsächlich auf vielversprechende Bestandsobjekte. Der Eigenbestand der Mähren Gruppe in Berlin umfasst mehr als 50.000 Quadratmeter, darunter Wohn- sowie Gewerbeflächen. Angesichts der günstigen Lage auf dem Markt rät der Immobilienexperte zweifelsfrei zum Immobilienkauf.

Investitionsziele definieren

Bevor eine Wohnung oder Immobilie in Berlin gekauft wird, sollten die Investitionsziele definiert werden. Die Ausrichtung auf langfristige Laufzeiten ist bei Immobilieninvestitionen in der Regel üblich. Die Investitionsdauer orientiert sich an mehreren Faktoren. Ein wesentliches Kriterium sind beispielsweise die Steuern. Aus einem Wiederkauf nach zehn Jahren muss der Gewinn nicht mehr versteuert werden. Die Mindestlaufzeit für eine Investition sollte daher mindestens diesen Zeitraum aufweisen. Nach dem festgelegt wurde, welche Ziele mit der Investition in eine Immobilie erreicht werden sollen, gilt es ein passendes Objekt zu finden. Da nie auszuschließen ist, dass ein Gebäude nach einer gewissen Zeit wieder verkauft wird, spielt der Wert einer Immobilie eine zentrale Rolle. Und dieser Wert wird wiederum massiv von der Lage beeinflusst. Eine risikoreiche Lage ist daher dringend zu empfehlen, selbst wenn die Wohnfläche für den Eigenbedarf gekauft wird. Besonders im Westen und Osten Berlins sind attraktive Viertel angesiedelt.

Energetische Anforderungen steigen

Angesichts der Energiesparverordnung (EnEV) 2014 steigen die energetischen Anforderungen markant. Die neuen Bedingungen der EnEV gelten bereits ab 2016, weshalb Experten Verbrauchern raten den Traum vom Eigenheim noch in 2015 zu realisieren. Denn obwohl die neuen Anforderungen sinnvoll sind und dazu beitragen die Energiekosten langfristig zu senken, werden diese die Baukosten zunächst steigern. Und das nicht in unwesentlichem Umfang. Aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet, ist die EnEV aus diesem Grund stark umstritten.

Nachfrage beeinflusst Preisentwicklung

Dass sich die zunehmende Nachfrage auf Berlins Immobilienmarkt auf die Preisentwicklung auswirkt, ist selbstverständlich. In den vergangenen Jahren kam es zu einem regelrechten Boom in der Hauptstadt. Darüber berichtete auch die Presse mehrfach. Im folgenden Video von DW wird deutlich, wie knapp mittlerweile auch die Grundstücke sind.

 

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