Förderung sei Dank: Mit Bausparen zum Eigenheim

Bausparen – das wird anders als andere Anlageformen vom Staat gesondert gefördert. Wer in Deutschland als Arbeitnehmer eine Immobilie kaufen oder ein Haus bauen möchte und sein Geld dafür in einen Bausparvertrag investiert, kann Wohnungsbauprämien und Sparzulagen beantragen. Eine weitere Form der staatlich geförderten Immobilienfinanzierung ist das Wohn-Riestern. Wie die Bausparförderung den Weg zum Eigenheim leichter macht, erfahren Sie hier. 

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Bausparvertrag: Extras durch die Wohnungsbauprämie

Mit einem einfachen Kredit gelangt man nur selten zur Traumimmobilie. Die Kreditgeber setzen meist Eigenkapital voraus, um Risiken zu minimieren. Ein Bausparvertrag ist eine einfache Möglichkeit, eigenes Vermögen aufzubauen. Unterstützt wird das Bausparen, wie hier auf www.schwaebisch-hall.de/bausparen/ beschrieben, nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetz. Alleinstehende mit einem Jahreseinkommen von bis zu 25.600 Euro und Verheiratete mit einem jährlichen Verdienst von maximal 51.200 Euro können eine Wohnungsbauprämie erhalten. Dabei zahlt der Staat eine Sparzulage von bis zu 8,8 Prozent auf die jährliche Bausparsumme. Singles erhalten so bei einer maximalen Sparleistung von 512 Euro eine Sparzulage in Höhe von 45,06 Euro, Verheiratete bei einer maximalen Sparleistung von 1.024 Euro sogar 90,11 Euro.

Arbeitnehmer-Sparzulagen: Von vermögenswirksamen Leistungen profitieren

In unteren Einkommensklassen wird der Aufbau von Vermögen mit der Arbeitnehmer-Sparzulage gefördert, die in der Einkommenssteuererklärung beantragt werden kann. Dabei werden vermögenswirksame Leistungen bis zu bestimmten Einkommensgrenzen bezuschusst. Der Arbeitgeber zahlt die vermögenswirksamen Leistungen entweder komplett oder teilweise. Der Arbeitnehmer kann Teile seines Gehalts auch selbst umwandeln.
Wird das Geld in Aktienfonds oder eine andere Kapitalbeteiligung eingezahlt, beträgt die Sparzulage 20 Prozent der vermögenswirksamen Leistungen, maximal jedoch 400 Euro für Singles und 800 Euro für Verheiratete. Wird das Geld in Bausparverträge investiert, beträgt die Zulage für Sparer neun Prozent – hier liegen die Obergrenzen bei 470 Euro für Alleinstehende und 940 Euro für Verheiratete. Die Arbeitnehmer-Sparzulagen können sowohl für Kapitalbeteiligungen als auch fürs Bausparen aufgewendet werden.

Wohn-Riester: Bausparen fürs Alter

Mit dem sogenannten Wohn-Riester sollen Arbeitnehmer im Alter abgesichert sein: Ist die eigene Immobilie abbezahlt, wohnt man entweder mietfrei oder nutzt das Vermögen für die Altersvorsorge, schützt sich so vor Altersarmut. Bausparer haben dank des Gesetzes zur Eigenheim-Rente das Recht, ihr Kapital, das sie mit dem Riester-Vertrag ansparen, auch für den Erwerb von Wohneigentum zu nutzen – egal, ob sie selbst darin wohnen oder nicht. Die Sparzulage beträgt grundsätzlich 154 Euro im Jahr. Für Familien mit Kindern lohnt sich Wohn-Riester noch mehr: Jedes Kind, das vor 2008 geboren wurde, wird im Rahmen der Sparzulage mit 185 Euro bedacht. Und jedes nach 2008 geborene Kind mit 300 Euro. Diese Förderung gilt für Kreditverträge und Kombi-Bausparverträge, die nicht nur die Ansparphase, sondern auch die Kreditphase decken.  

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