Immobilien zur Miete in Hannover

Die zweihundert Quadratkilometer große niedersächsische Landeshauptstadt Hannover gliedert sich in dreizehn Stadtbezirke mit mehr als vier Dutzend Stadtteilen. In Hannover leben deutlich mehr als fünfhunderttausend Einwohner. In den äußeren Stadtteilen wie Lahe, Stöcken, Anderten oder Badenstedt überwiegt das Wohnungseigentum in Neubaugebieten mit freistehenden Einfamilienhäusern oder Reiheneigenheimen.

Zum Stadtzentrum hin nimmt die Zahl an Mietwohnungen deutlich zu. Dabei handelt es sich sowohl um Einliegerwohnungen mit separatem Eingang als auch um Mehrfamilienhäuser, bis hin zu größeren Wohnanlagen mit sogenannten Wohnblocks. Hannover gehört zur Metropolregion Hannover-Braunschweig und ist das Zentrum für eine vielseitige Industrie mit Handel und Dienstleistungen. Wer in Hannover seinen festen Arbeitsplatz hat, der sucht alsbald eine Mietwohnung, um das tägliche Ein- und Auspendeln zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Das Angebot an Mietwohnungen ist in Hannover vielfältig und trotzdem oftmals nicht ausreichend.

Das gesamte Stadtgebiet lässt sich mit Blick auf den Mietspiegel in die beiden Bereiche normale sowie gute Wohnlage aufteilen. Daran orientieren sich die Kaltmieten in Hannover, die je nach Wohnungsgröße, Alter sowie Ausstattung der Mietwohnung zwischen fünf und zehn Euro je Quadratmeter Wohnfläche betragen. Für die Vermieter sind diese Kaltmieten eine erste Verhandlungsgrundlage. Der Wohnungssuchende sollte bei den Mietangeboten im Einzelnen genau hinsehen, um zu erkennen, mit welcher endgültigen Miete er rechnen muss. Der Begriff Kaltmiete ist bei den Wohnungsinseraten in Hannover eindeutig und klar. Sie ist der Mietpreis je Quadratmeter ohne jegliche Nebenkosten. Wenn für eine Mietwohnung die Warmmiete angegeben wird, dann ist es in jedem Einzelfall angebracht nachzufragen, wie das zu verstehen ist. Hier gehen die Vermieter sehr unterschiedlich vor.

Einerseits aus Unwissen, andererseits um die Wohnungsmiete zunächst optisch gering zu halten. Warmmiete bedeutet Kaltmiete zuzüglich der Nebenkosten, die alternativ als Betriebskosten bezeichnet werden. An dieser Stelle spielen die Heizkosten eine wichtige Rolle. Bei manchen Wohnungsinseraten sind sie in der Warmmiete enthalten, bei anderen nicht. Ein Grund dafür kann das Heizungssystem in dem Wohngebäude sein. Bei Alt- oder Mittelbauten mit einer nicht allzu modernen Heizungsanlage wird ganz anders zentral geheizt als mit neuen, modernen Brennwertkesseln. Das wirkt sich sowohl auf die Heizkosten als auch auf deren Verteilung unter den Mietparteien aus. Wissenswert sind ebenfalls die einzelnen Kostenarten und deren Kostenhöhe, die im Wohnungsinserat unter Nebenkosten beziehungsweise als Warmmiete subsumiert sind. Und wenn nur die Zahl der Zimmer ohne die Quadratmetergröße der Mietwohnung in dem Wohnungsinserat angegeben wird, dann lässt sich daraus nicht der Mietpreis für die Kalt- oder Warmmiete je Quadratmeter ersehen.

In vielen Mietwohnungen, die in den vergangenen ein, zwei Jahrzehnten in Hannover neu gebaut oder saniert worden sind, können die Mieter die Verträge für Strom und Heizung direkt mit dem Energieversorgungsunternehmen abschließen. Sie sind vom Vermieter unabhängig und entscheiden selbst über Tarife sowie Energieversorger. Nebenkosten brauchen nur für die Kostenarten gezahlt zu werden, die im späteren Mietvertrag einzeln aufgeführt sind. Der Wohnungssuchende sollte sich vergewissern, dass gegenüber dem Wohnungsinserat im anschließenden Mietvertrag nicht doch noch weitere Nebenkosten aufgeführt sind. Ganz allgemein kann festgehalten werden, dass sich in der Großstadt Hannover die Vermieter durchweg professionell verhalten. Die Wohnungsangebote sind verständlich formuliert. Nachfragen lassen sich nie ganz vermeiden und sind oftmals der Anlass für eine anschließende Wohnungsbesichtigung. 

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