Immobilienmarkt 2015: Wie geht es weiter?

Der Immobilienboom in deutschen Großstädten wird auch 2015 weitergehen. Und damit auch der Wandel vom Mieter- zum Eigentümermarkt. Im Detail stellt sich jedoch die Frage, in welchem Tempo die Preise weiter steigen werden. Genauso rasant wie bisher, gleichbleibend oder gibt es womöglich sogar einen Abschwung? Selbst die Experten sind sich uneins, und das hat gute Gründe.

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Wirtschaft gibt den Kurs vor

Für 2015 werden schwächere Konjunkturdaten erwartet. Eine sinkende Nachfrage auf dem Immobilienmarkt (sowohl gewerblich als auch privat) wäre die logische Folge. Entscheidend wird das Ausmaß der Wirtschaftszahlen sein. Bei ähnlich bleibender Lage oder nur geringer Abschwächung wird sich an den Immobilienpreisen zumindest in Top-Lagen wie München oder Frankfurt wohl nicht viel ändern. Kommt es jedoch zu einer Rezession, wären die Auswirkungen entsprechend groß.

Nach wie vor: Immobilien als Sicherheit

Auf der anderen Seite gibt es gerade in Krisenzeiten keine beliebtere Anlage als Immobilien. Und an Krisen mangelt es derzeit nicht; das Spektrum reicht von wirtschaftlichen Schieflagen wie in der EU-Währungsunion bis hin zu nicht weit entfernten Krisengebieten wie der Ukraine.

So oder so: Immobilieninteressenten profitieren in jedem Fall weiterhin von den niedrigen Zinsen. Wer größere Bauprojekte plant und dabei selbst in den Prozess involviert ist, der kann außerdem an vielen Enden Geld sparen, indem er bei der Planung richtig vorgeht. Anbieter wie cegema.de sind beim Kaufen als auch beim Mieten für ihren hohen Kosten-Nutzen-Faktor bekannt. Außerdem sollte die Konzeptionierung mit Weitsicht erfolgen. Zukünftige Faktoren wie Barrierefreiheit oder eine Umweltbilanz müssen von Anfang an bedacht werden, da ein späterer Hausumbau deutlich teurer wird.

Mietpreise steigen langsamer an

Für den handelsüblichen Mieter spielt das allerdings keine Rolle. Dort die gute Nachricht: Der Mietanstieg in den Metropolen wird sich verlangsamen. Experten sehen eine Entkopplung von Kauf- und Mietpreisen; selbst eine steigende Nachfrage bei Eigentum würde somit nicht zwingend steigende Preise bei Mietobjekten bedeuten. Teurer wird es natürlich trotzdem – die Spirale dreht sich jedoch etwas langsamer. Auf lange Sicht gerechnet führt das zu einer deutlichen Entspannung.

Doch was bedeutet all das nun für das Gesamtbild? Es gibt Tendenzen, aber keine Gewissheiten. Viel wird von der Politik abhängen, sowohl national als auch international, genau wie vom Krisenmanagement in der EU. In jedem Fall bleibt die Gewissheit, dass deutsche Immobilien nach wie vor sehr lukrativ sind und aktuell die wohl beste Anlageform überhaupt darstellen.

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