Vor der dunklen Jahreszeit das Haus diebstahlsicher machen

Mit dem Herbst kommen die Einbrecher: Wenn die frühe Dunkelheit den Dieben Schutz bietet, steigt regelmäßig die Zahl der Einbrüche in Deutschland. Die Polizei steht den organisierten Diebesbanden machtlos gegenüber. Da hilft nur eines: Das Haus rechtzeitig diebstahlsicher machen.

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Immer mehr Einbrüche in Deutschland

Alleine im Jahr 2013 wurden in Deutschland rund 149.500 Einbrüche gezählt. Kopfzerbrechen machen den Behörden dabei weniger die Einzeltäter, sondern die international organisierte Bandenkriminalität, deren Hintermänner vor allem auf dem Balkan und in osteuropäischen Staaten zu finden sind. Die Aufklärungsquoten sind ausgesprochen niedrig und kommen kaum über die 20 - 25 % hinaus.

So schützen Sie sich vor Einbrechern

Hausbesitzer können ihr Heim mit unterschiedlichen Sicherheitsvorkehrungen vor Einbrechern schützen. So sollten Haustüren mit einer Dreifachverriegelung mit Aufbohr- und Ziehschutz ausgestattet werden. Die meisten Einbrecher geben spätestens nach fünf Minuten auf, wenn sie die Tür dann nicht geknackt haben. Auch Fenster lassen sich verriegeln. Damit der Einbrecher das Glas einer Terrassen oder Balkontür nicht zerschlagen kann, sollte auf Scheiben mit Widerstandsklasse 2 geachtet werden: Diese haben eine "durchbruchhemmende Verglasung", d.h. sie können nicht einfach eingeschlagen werden.

Zusätzlich sollten wichtige Wertsachen wie teurer Schmuck und größere Bargeldbestände unbedingt in einem Tresor aufbewahrt werden. Der Verlust eines teuren Laptops ist ärgerlich, aber nichts im Vergleich zum Verlust von teurem Schmuck, vor allem wen es sich um Erbstücke handelt. Gute Tresore für Privatpersonen gibt es beispielsweise hier.

Im Garten keine Deckung bieten

Leichtes Spiel haben Einbrecher in freistehenden Häusern mit großem Garten. Hier bieten Bäume und Büsche tolle Verstecke für Spitzbuben, vor allem wenn die Büsche direkt ans Haus heranreichen und so zur Tarnung genutzt werden können, während in aller Seelenruhe das Fenster aufgebrochen wird. Daher sollte stets darauf geachtet werden, dass zwischen den Hauswänden und der Gartenbepflanzung mindestens zwei/drei Meter Freiraum ist. Werden nun noch Bewegungsmelder für die dunkle Jahreszeit aktiviert, steht ein Einbrecher schnell auf dem Präsentierteller, wenn er sich dem Haus nähert - und ergreift die Flucht.

Alarmanlagen sind zwar nicht gerade billig, können aber viel zur Beruhigung der Hausbewohner beitragen, egal ob sie zu Hause schlafen oder einen Abend auswärts verbringen. Eine Alternative sind sichtbare Kamera-Attrappen an der Hauswand, die nicht von echten Kameras zu unterscheiden sind - und die meisten Einbrecher erfolgreich abschreckt.

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