Tipps und Hilfe Motten im Kleiderschrank
Kleidermotten
Die Kleidermotte ist wirklich ein unangenehmer Zeitgenosse. Nicht nur, weil ihre Larve Löcher in Kleidungsstücke frisst, sondern auch, weil weil deren Kokon allergische Reaktionen beim Menschen auslösen kann und Krankheiten überträgt. Die Kleidermotte selbst ist knapp ein Zentimeter lang und fällt durch ihre grau-braune Optik auf. Die Larven der Kleidermotte haben es deshalb auf Kleidung mit Wolle abgesehen, weil darin das Protein Keratin enthalten ist, dass sie zum Wachstum benötigen.
Hilfe gegen Motten
Wenn Sie Motten im Schrank haben - was schnell passiert - sind sie nur schwer zu finden, denn sie geben kein Geräusch von sich, wie zum Beispiel Fliegen. Daher muss man die Schädlinge mit Lockstoffen aus ihren Verstecken locken. Dabei hilft die Klebefalle, welche unter anderem in jedem Baumarkt erhältlich ist. Das Mottenmännchen wird durch den Sexuallockstoff Pheromon auf der Klebefläche angelockt und bleibt schließlich auf der Oberfläche haften. Damit können Sie die Vermehrung stoppen.
Da sich die Motte auch gerne an Teppichen vergreift, sollten Sie einem Befall durch regelmäßiges Staubsaugen zuvor kommen. Darüber hinaus gibt es auch Mottensprays. Allerdings sollten Sie dabei darauf achten, dass Sie das Spray nicht direkt an Textilien anwenden dürfen.
Mottenmittel
Ein sehr empfehlenswertes, weil natürliches, Mittel gegen Motten ist Zedernholz. Für Motten ist der Geruch dieser Holzart unerträglich und sie meiden den Kleiderschrank. Weil diese Methode jedoch nur prophylaktisch hilft, müssen Sie bei Mottenbefall zu anderen Hilfsmitteln greifen. Eine ebenfalls natürliche und damit für den Menschen ungefährliche Methode ist der Einsatz von Schlupfwespen. Die Larven dieses Schädlingsbekämpfers sind im Fachhandel erhältlich und ernähren sich von den Eiern der Motte.













