Tipps: Schnittblumen länger frisch halten

Ein schöner Blumenstrauß hat immer Saison. Ist er doch das perfekte Mitbringsel zu jedem Anlass sowie die schönste Dekoration für die eigenen vier Wände. Umso ärgerlicher, wenn die farbenfrohe Pracht bereits nach ein paar Tagen an Farbe und Standfestigkeit einbüßt. Wie man das verhindert? Hier die Tipps!

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Die besten Tipps für eine lange Lebensdauer von Schnittblumen

Wie lange Schnittblumen halten, hängt von einigen Faktoren ab. Neben der Überlebenskraft der jeweiligen Blumensorte, vor allem davon, wie lange sie bereits von ihrer Wurzel getrennt sind. Zwischen Ernte, Lagerung, Transport und Verkauf liegen oft viele Tage, die dem Kunden später in der Vase fehlen. Doch mit ein paar Tipps kann man sich diese zurückholen und Schnittblumen, wie sie hier erhätlich sind, länger frisch halten:

  1. Blumen und Obst trennen

    Auch wenn es schön aussieht: Schnittblumen sollten nicht neben dem Obstkorb stehen! Denn Äpfel, Birnen und auch Kiwis produzieren beim Reifen das Gas Ethylen, durch das die Blumen schneller welken können.

  2. Blumenstiel schräg anschneiden

    Schnittblumen bleiben länger frisch, wenn man die Stiele schräg anschneidet. Schräg deshalb, weil sich so gegenüber einem geraden Schnitt die Fläche vergrößert, mit der die Blume Wasser aufnehmen kann. Zusätzlich werden so verholzte Enden entfernt, die die Wasseraufnahme verhindern können. Am besten ist es, die Stiele alle zwei bis drei Tage nachzuschneiden und in diesem Zuge auch das Wasser auszuwechseln.

  3. Keine Blätter im Wasser

    Blätter im Wasser beginnen zu faulen, verunreinigen das Wasser und damit auch die Blume. Also alle Blätter gründlich aus der Vase entfernen! Wenn doch Blätter ins Wasser gelangt sind, sollte man die Vase reinigen und mit neuem Wasser füllen - das verhindert die Bildung von Bakterien.

  4. Die richtige Wassertemperatur

    Blumenwasser darf nicht zu kalt sein – die ideale Temperatur liegt zwischen 25 und 35 Grad. Bei hartstieligen Pflanzen wie Rosen oder Sonnenblumen sollte man den Stiel kurz in kochendes Wasser tauchen. So entweichen Luftblasen aus den Leitungsbahnen, die sonst den Wasserfluss behindern. Anschließend kommen die Blumen in normal temperiertes Wasser. Extra: Auch stark kalkhaltiges Wasser kann Wasserbahnen verstopfen. Deshalb lieber gefiltertes oder Regenwasser nutzen.

  5. Blumen akklimatisieren

    Ist der Temperaturunterschied zwischen innen und außen sehr hoch, wie zum Beispiel im Winter, sollte man die schützende Folie beziehungsweise das Papier erst nach etwa einer halben Stunde entfernen. So haben die Blumen Zeit, sich zu akklimatisieren.

  6. Special-Tricks

    Helfen kann es, ein Centstück ins Wasser zu geben. Das in der Münze enthaltene Kupfer kann das Bakterienwachstum im Wasser verzögern. Ein kleiner Schuss Essig hat die gleiche Wirkung. Lieber nicht: ein Tropfen Spülmittel. Zwar verringert es die Oberflächenspannung des Wassers, bei vielen wirkt es jedoch wie Gift und sie welken schneller.

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