Smart Home – Was sind die Vor- und Nachteile?

Ob es nun darum geht, das Licht per Smartphone-App ein- oder den Fernseher per Sprachsteuerung auszuschalten - das sogenannte intelligente Zuhause hat heutzutage bereits einen Namen. Es nennt sich Smart Home. Immer mehr Menschen kommen auf den Geschmack der vernetzten und modernen Heimtechnik. Nicht umsonst gilt diese als Zukunftsmarkt.

©istock.com/narvikkb

Die Gesellschaft für Konsumforschung hat in einer Umfrage festgestellt, dass rund 40 % der Deutschen davon ausgehen, dass dieser Trend in Zukunft eine große Rolle im Alltag spielen wird. Diese neue Technologie wirkt sich bedeutend auf das Leben der deutschen Internetnutzer aus.

Was steckt dahinter?

Die moderne vernetzte Heimtechnik hat den Anspruch, den Alltag von Verbrauchern sicherer und komfortabler zu machen. Das soll insbesondere mithilfe von intelligenten Sicherheitssystemen wie Rollladen-oder Lichtsteuerung funktionieren. Auch werden vernetzte Bewegungs-und Fenstersensoren immer beliebter bei den deutschen Nutzern.

Doch diese neue Technik kann nicht nur bei der Frage der Sicherheit hilfreich sein. So kann sie beispielsweise auch dabei helfen, Energie zu sparen. Viele haben ihr Smart Home bereits mit ihrem Heizungssystem verbunden. Dadurch lassen sich Heizkörper individuell und intelligent regulieren. Mithilfe von Apps können Geräte im Voraus und nach einem bestimmten Terminkalender eingestellt werden.

Eine Umfrage der Gesellschaft für Konsum im Jahr 2016 hat ergeben, dass etwa die Hälfte der Befragten den Nutzen von Smart Home-Systemen wertschätzen. Besonders Sicherheitssysteme und Applikationen, die beim Sparen von Energie helfen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Die intelligente Technik vernetzt dabei zum Beispiel Heizkörper, Endgeräte wie Waschmaschinen oder Lichtschalter. Auch Fernseher oder Kühlschränke können an das Smart Home geknüpft werden. Intelligente Sensoren ermöglichen es, die Raumtemperatur im Voraus zu regulieren oder es so einzustellen, dass es sich der Umgebungstemperatur entsprechend anpasst. Auf diese Weise können manchmal mehrere hundert Euro pro Jahr an Stromkosten eingespart werden. Aber auch Sicherheitstechnik lässt sich problemlos in gängige Systeme eingliedern – hier liefert etwa elv.de einen Überblick über die Möglichkeiten.

Unterschiedliche Kommunikationssysteme

Damit die Kommunikation zwischen den einzelnen Geräten gelingt, wird für eine Verbindung gesorgt. Diese kann durch Bluetooth, WLAN oder Ethernet erfolgen. Derzeit gibt es noch kein einheitliches System, das sich auf dem Markt durchgesetzt hat. In etwas komplexeren Sicherheitssystemen gibt es zudem noch die zentrale Steuereinheit. Mit dem sogenannten Gateway ist es so möglich, auf komfortable Weise das gesamte Smart-Home-System zu vernetzen.

Was sind die Nachteile?

Obgleich es viele Vorteile gibt, ist auch ein Nachteil nennenswert. So können Smart-Home-Systeme nachteilig für die Privatsphäre sein. Datenschutz und Datenautonomie stehen derzeit noch im Konflikt zu Komfort und Funktionalität.

Es gibt nämlich immer das Risiko, von Hackern ausgespäht zu werden, wodurch private Daten in die falschen Hände geraten können.

Beste Artikel in Haus & Heim
Verwandte Artikel
Artikelinformationen