Strom sparen und die Umwelt schützen

CO2 ist seit der Umweltdebatte in aller Munde. Kein Wunder, schließlich produziert ein durchschnittlicher deutscher Bürger etwa zehn Tonnen CO2 im Jahr – das ist ungefähr sechsmal so viel wie ein Inder produziert. Doch die enormen Mengen lassen sich leicht reduzieren.

© Darrin Klimek/Digital Vision/Thinkstock

Sparen fängt beim Kauf an

Viele Konsumenten wissen gar nicht, dass CO2 mit ihrem üblichen Stromverbrauch zusammenhängt und dass man durch ein stromsparendes Leben einige Tonnen CO2 einsparen kann. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern schont auch den Geldbeutel. Deshalb sollte man unbedingt Internetportale wie zum Beispiel Verbraucher Max in Anspruch nehmen. Dort kann man einsehen, wie hoch die eigenen Energiekosten sind und ob man eventuell den Anbieter wechseln sollte. Falls der Verbrauch die Durchschnittswerte übersteigt, wird es Zeit, die persönliche CO2-Bilanz zu Hause zu checken. Überprüfen Sie hierfür, ob ihre elektrischen Geräte der Energieklasse A entsprechen. Die Effizienzklasse entscheidet beispielsweise bei Kühlschränken, Wasch- und Spülmaschinen darüber, wie viel Strom und Geld man am Ende des Jahres für ihre Benutzung ausgeben muss. Das bedeutet, dass sich teurere Geräte mit dem entsprechenden Siegel am Ende rentieren, da sie mit weniger Energie arbeiten können. Allein durch solch einen Kühlschrank kann man jährlich 160 Kilogramm CO2 und 74 Euro einsparen.

Der korrekte Umgang

Anstatt die Geräte auf Stand-by zu schalten, während man Pause macht oder kurz abgelenkt ist, sollte man sie komplett abschalten. Das gilt vor allem für Monitore, PCs und Fernseher. Die Stand-by-Funktion verbraucht nämlich viel Strom. Deswegen sollte man auch Ladegeräte aus der Steckdose ziehen, nachdem diese in Gebrauch waren. Am besten funktioniert das mit schaltbaren Steckdosen, die alle angeschlossenen Gerätschaften mit einem Mal an- und ausschalten können. Bei fünf Geräten erspart Ihnen dieser Tipp im Jahr 100 Euro und 220 Kilogramm CO2. Ein weiterer wichtiger Helfer im Haushalt ist der Wasserkocher. Damit sollte man nicht nur Wasser für Tee oder andere Heißgetränke erhitzen, sondern auch Kochwasser für Pasta-Gerichte, Suppen und andere Speisen. Der elektronische Kocher ist schneller und benötigt zudem weniger Energie als ein Topf auf dem Herd. Bereits mit einem Liter am Tag, den man im Kocher und nicht auf dem Herd kocht, spart man pro Jahr 40 Euro beziehungsweise 90 Kilogramm CO2. Ebenfalls als Stromfresser bekannt, aber trotzdem meist übergangen, ist der Kühlschrank. Dieser sollte sich nicht am Herd oder der Spülmaschine befinden, da es dort tendenziell wärmer ist. Des Weiteren sollte die Einstellung bei etwa 6 bis 7 Grad und nicht wie üblich bei 5 Grad liegen, da Lebensmittel bei diesen Temperaturen am besten kühlen. Für die Gefriertruhe sind minus 18 Grad genau richtig. Wer den Kühlschrank auf diese Weise herunterkühlt, spart jährlich circa 20 Kilogramm CO2 und 10 Euro.

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