Die Britische Lebensversicherung ist flexibel
Im Gegensatz zu deutschen Versicherungen sind britische Lebensversicherungen deutlich flexibler. So sind hier jederzeit Zahlungsaussetzungen möglich, auch Kündigungen sind mit deutlich weniger Verluste als bei deutschen Gesellschaften verbunden.
Auch in der Form der Kapitalanlage unterscheiden sie sich von deutschen Verträgen. So bieten sie keine garantierte Mindestverzinsung und legen die Kundengelder in verschiedenen Wertpapieren wie Aktien und festverzinslichen Papieren, aber auch in Immobilien an. Die Investitionsquote lag hierbei in der Vergangenheit zwischen 70-80%, je nach aktueller Marktlage. Hierdurch konnten britische Lebensversicherungen in den letzten Jahren deutlich höhere Erträge erwirtschaften, diese liegen um 10% p.a.
Um die Kursschwankungen der Wertpapiere zu minimieren, betreiben die Versicherungen das Smooting. Dies ist ein Glättungsverfahren, das Kursausschläge nach oben und unten ausgleicht. So werden überdurchschnittliche Gewinne nicht an die Inhaber der Policen weitergegeben, sondern als Reserven zurückgestellt, um sie in Zeiten hoher Verluste einsetzen zu können. Weiterhin bieten britische Lebensversicherung Gewisse Garantien, wodurch die eingezahlten Beiträge auch wieder ausgezahlt werden und bereits erzielte Gewinne erhalten bleiben.
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