Beim Verkauf von elektronischen Geräten: Das endgültige Löschen des Speichers nicht vergessen

Zur Vorweihnachtszeit denkt kaum jemand an das Verkaufen von elektronischen Geräten. Doch nach Weihnachten hat man eigenes Neues im Haushalt und Büro, so dass dann der Verkauf (oder das Verschenken) auf die Tagesordnung gesetzt werden. Schließlich hat man ein neues Handy oder einen neuen Rechner oder eine Digital-Kamera mit mehr Funktionen und deutlich mehr Speicher.

Apropos Speicher: Wenn man das die elektronischen Geräte abgibt, dann wird dieser Speicher meist vergessen. Dort befinden sich noch viele Daten, insbesondere private Daten ziemlich heikler Natur. Dies ist nicht nur beim Speicher von Rechnern und Notebooks zu beachten, sondern auch beim Speicher von Handys und Kameras. Gut, auf der Kamera sind höchstens ein paar Fotos, aber die wenigen Daten auf dem Handy können schnell zum Problem werden, wenn man das elektronische Gerät abgibt oder verkauft.

Aber ich habe die Daten doch gelöscht?

Dumm nur, dass das Löschen der Daten auf dem Speicher sehr leicht rückgängig gemacht werden kann. Computer-Benutzer wissen dies vielleicht, denken aber nicht unbedingt darüber nach, dass dies auch für die Speicher ihrer Handys und Kameras gilt. Wenn es die Möglichkeit gibt, den Speicher auszubauen, dann sollte man diese Chance nutzen. Oft kann man die Speicher-Chips auch an neuen Geräten weiterverwenden. Wer doch den Speicher an weniger bekannte Personen weitergeben will, der sollte nicht nur den Speicher formatieren, sondern auch dafür sorgen, dass diese ehemaligen Daten nicht rekonstruiert werden können. Kann er mittels Zugriff vom PC auf den Speicher diesen als Laufwerk auf seinem Rechner sehen, dann gibt es eine einfache Möglichkeit, diese Daten dauerhaft zu löschen, wenn man nach dem Formatieren unnütze Daten auf den Speicher kopiert und dann diese löscht. Dann bringen ein Rekonstruieren dieser Daten dem neuen Besitzer keine Informationen über den alten Besitzer. Professioneller läuft dies, wenn man entspreche spezielle Löschprogramme auf dem Computer einsetzt. Dies gilt vor allem für das Löschen des Speichers beim Notebook oder Desktop, wenn man diesen selber abgeben will. Hier muss man sogar den Rechner über CD oder Diskette booten und dann den kompletten Löschvorgang des Speichers mit diesen Spezialprogrammen umsetzen.

Wer den Speicher eines elektronischen Geräts vor dem Verkauf oder der Abgabe so effektiv löscht oder für sich behält, der kann sicher sein, dass seine Daten nicht missbräuchlich verwendet werden können.

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