Frauen, Sachversicherung und Lebensrisiko

Frauen gelten in vielen Fragen als praktischer veranlagt als Männer. Deshalb ist es ganz interessant, wenn man mal untersucht, ob es Unterschiede beim Verhalten von Männern und Frauen gibt, wenn es um den Versicherungsschutz geht. Nun hat das Meinungsforschungs-Institut TNS-Infratest im Auftrag der Allianz untersuchen lassen, ob Frauen eher die Sachversicherungen oder eher die Absicherung des Lebensrisikos versichern lassen. Auch cash-online.de berichtet zur Frage der Frauen und ihrer Versicherungen, dass Sachversicherungen für Frauen wichtiger als die Altersvorsorge seien.

Bei den Sachversicherungen ist es vor allem die Hausrat-Versicherung, die für Frauen interessant ist. Da könnte man einwenden, dass es zwar wichtig ist, den Hausrat gegen einen Schaden wie Brand oder Einbruch zu versichern, dass aber hier die Schäden vergleichsweise überschaubar sind. Bedeutend höher können die Schäden werden, wenn es um die private Haftpflichtversicherung geht.

Focus-Online meldet zwar auch, dass Frauen die Sachversicherungen bevorzugen. Aber die konkreten Zahlen, die Focus nennt, sehen etwas anders aus: Zwei Drittel der befragten weiblichen Personen schätzen die private Haftpflichtversicherung als wichtig bzw. notwendig ein. Mit etwa der Hälfte der Befragten liegt die Hausratversicherung erst auf dem zweiten Platz. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird nur von etwa einem Viertel der Frauen für wichtig gehalten. Noch schlechtere Werte erhält die private Rentenversicherung und die Riester Rente.

Daraus könnte man dann ableiten, dass Frauen skeptischer gegenüber Versicherungen sind, die zugleich einen Aspekt der Kapitalanlage beinhalten. Allerdings erscheint die Aussage, dass Sachversicherung gegenüber der Absicherung des Lebensrisikos durch Frauen bevorzugt würden, etwas zu kurz gegriffen.

Allgemein

Sie können Sie einen Kommentar hinterlassen or unseren Feed abonnieren, wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat.

Einen Kommentar schreiben

(Pflichtfeld)

(Pflichtfeld)