Online-Banking: Alternativen zum herkömmlichen TAN-Verfahren

Online-Banking ist praktischer, denn man kann Überweisungen und Kontoeinsicht von zu Hause gewinnen. Doch viele Kunden zögern beim Online-Banking, weil sie Angst vor der Ausspähung ihrer Kontodaten haben. Zwar muss bei jedem Buchungsvorgang dieser mit einer TAN (Transaktionsnummer) bestätigt werden. Doch bei einem Angriff auf dem Rechner könnte die vorher ausgedruckte TAN verloren gehen. Deshalb haben sich die Geldinstitute Alternativen zum herkömmlichen TAN Verfahren ausgedacht.

Wer Online-Banking auf einem privaten Rechner betreibt, der sollte besonders sorgfältig auf die Aktualität seiner Betriebssystem-, Browser- und Virenprüfsoftware achten. Denn in allen drei Programmkomponenten kann veraltete Software dafür sorgen, dass sich Sicherheitslücken eingeschlichen haben. Ist man hingegen hinsichtlich der Rechnersoftware immer auf dem aktuellen Stand, dann haben betrügerische Zugriffe geringe Chancen. Arbeitet der Rechner mit Windows, dann ist dieses normalerweise so eingestellt, dass regelmäßige Updates vorgenommen werden. Auch beim Browser oder beim Virenscanner wird automatisch upgedatet. Man kann dies aber auch mal prüfen, in dem man den entsprechenden Update-Befehl aufruft.

Geht man auf einem solchen sicheren Rechner zum Online-Banking über, dann sollte man vor jeder Überweisung oder Transaktion andere Anwendungen oder Browserfenster schließen. Zur Anwendung der Transaktion ist eine TAN-Nummer erforderlich, die man traditionell in ausgedruckter Form von seiner Bank oder Sparkasse bekommt. Doch diese Variante ist veraltet und kann durch moderne Verfahren ersetzt werden.

Beliebt sind das Chip-TAN-Verfahren (Übertragen der TAN-Information zum Nutzungszeitpunkt über eine spezielle Chip-Karte) und das Mobile-TAN-Verfahren, wo man sich die notwendige TAN zum Nutzungszeitpunkt auf das eigene Handy schicken lässt.

Die Berliner Sparkasse erläutert in zwei Videos die Varianten, die hier möglich sind:

Mit beiden Verfahren ist eine Verbesserung beim Online-Banking möglich. Denkbar ist auch, dass man die Verfahren auf fremden Rechnern nutzt, wenn man mal im Urlaub nicht auf eigene Rechner zugreifen kann. Doch muss man es sich genau überlegen, ob man soweit geht, dass man Online-Banking außerhalb des eigenen Rechners anwendet. Denn bei fremden Rechnern kann man nicht sicher sein, dass die Software auf dem aktuellen Stand ist oder dass über ein Netzwerk persönliche Informationen mitgelesen werden.

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