Besserer Internetzugriff auf dem ICE

Wer im schnellen ICE unterwegs ist, der schätzt es, wenn er aufs Internet zugreifen oder seine E-Mails bearbeiten kann. Allerdings sind solche Zugriffe störanfällig weil durch die schnelle Zugfahrt die nächste Mobilfunkzelle häufig gewechselt werden muss. Allerdings hat man als ICE-Nutzer die Möglichkeit einen Wagen mit Repeater zu benutzen, um diese Problem der Internetverbindung deutlich zu reduzieren, wie das Online-Magazin teltarif.de jetzt berichtete.

Repeater sind Geräte, die das Mobilfunksignal in beide Richtungen verstärken und so besser für einen störungsfreien Empfang sorgen können. In ICE-Zügen sind solche Repeater vorhanden, man muss nur gezielt nach dem Wagen suchen, der ein Handy-Symbol als Piktogramm hat. Leider fehlt ein Repeater meist bei Intercity- oder sonstigen Zügen. Doch diese fahren langsamer und haben eine weniger geschlossene Hülle, was die Mobilfunk-Nutzung einfacher macht.

Allerdings kann man nicht davon ausgehen, dass die Repeater den schnellen UMTS-Standard bei der Internet-Nutzung unterstützen. Deshalb sind aufwendige Internet-Nutzungsmöglichkeiten, bei denen viele Datenpakete in beiden Richtungen fließen, nicht unbedingt im Zug einfach umsetzbar. Aber um E-Mails abzurufen, sollte die Verbindung ausreichend leistungsstark sein.

Wer keine zusätzlichen Kosten bei einer mobilen Internet-Nutzung im ICE scheut, der kann auf WLAN-Hotspots zurückgreifen, die die Bahn in Zusammenarbeit mit der Telekom für ausgewählte Zugverbindungen anbiete, berichtete ergänzend teltarif.de. Allerdings sei das vor allem für diejenigen interessant, die bisher auch schon einen Vertrag mit der Telekom abgeschlossen hätten, bei der eine Hotspot-Nutzung eingeschlossen sei.

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