Carsharing im Vergleich

Carsharing: Man teilt sich ein oder mehreres Autos, nicht zuletzt um Geld beim Autofahren zu sparen. Denn Autofahren ist teuer und zwar besonders, wenn man mit dem eigenem Auto fährt. Denn hier muss man auch zahlen, wenn das Auto unbenutzt vor der Haustür oder in der Garage steht. In den letzten Jahren sind diese vermeidbaren Kosten vielen Autofahrern bewusst geworden und sie sind Mitglied in einer lokalen Carsharing-Gemeinschaft geworden. Der Erfolg des Carsharing hat auch viel mit Internet und mobiler Kommunikation zu tun, denn man kann dank dieser technischen Möglichkeiten schnell sein Carsharing-Autor reservieren und darauf zugreifen, bleibt also trotz Carsharing flexibel. Vorstellbar ist dies auch als Carsharing-Variante, bei der man sich das Carsharing-Auto wie ein Mietfahrrad einfach am Straßenrand mittels Handy verfügbar macht.

Wer jetzt bei diesem Carsharing-Trend (für den Thomas Hörner in seinem Blog viele weitere Argumente aufführt) mitmachen will, der hat es nicht einfach, den richtigen Carsharing Anbieter zu finden, denn es stehen prinzipiell drei verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. Lokales Carsharing: Hier wird man Mitglied einer lokalen Carsharing-Gemeinschaft, die ein Pool von Autos per Fußweg- oder Fahrradstrecke verfügbar macht. Zur Mitgliedschaft kommt man meist nur über eine Beitrittsgebühr und monatliche Grundgebühren, die sich dann besonders stark auf die Kalkulation auswirken, wenn man eher selten ein Carsharing-Auto benutzt.
  2. Überregionales Carsharing bei der deutschen Bahn: Beim Bahn-Carsharing nutzt man das Angebot der staatseigenen Bahn, das vor allem mit dem Vorteil der Verknüpfung zwischen Bahnangebot und überregional verfügbaren Autos punktet. Wer beispielsweise als Hamburger häufig Termine in München oder in der Nähe einer anderen Großstadt hat, der kann die Carsharing-Phase erst mit der Erreichen des Großstadt-Bahnhofs beginnen lassen und damit Zeit und Kosten sparen. (Wie er zum Großstand-Knoten kommt, ist übrigens egal).

Vergleicht man allerdings die Preise lokaler Anbieter von Carsharing mit dem Angebot beim Bahn-Carsharing, dann sollte man nicht übersehen, dass zusätzlich zu den Zeitkosten auch die Spritkosten einzubeziehen sind. So sollte man auf der Webseite der Preise des Bahn-Carsharing mal ganz nach unten scrollen, damit man nicht übersieht, dass eine Spritpauschale je Kilometer beim Bahn-Carsharing erhoben wird, die nie unter 16 Euro je 100 Km liegen kann. Allerdings braucht man beim Bahn-Carsharing keine monatliche Grundgebühr zu entrichten und auch die Aufnahmegebühr ist moderat.

Das Bahn-Carsharing ist interessant für Nutzer (z.B. Geschäftsreisende), die häufiger den lokalen Rahmen verlassen müssen. Allerdings sollten diese noch eine dritte Variante prüfen, wenn sie das Carsharing bewerten:

  1. Carsharing im Vergleich mit einem Mietwagen: Denn statt des Carsharing-Autos kann man ja einfach einen normalen Mietwagen buchen, was auch über das Internet überregional sehr einfach möglich ist. Diese Anbieter haben auch immer Sonderangebote im Köcher, wenn man den Mietwagen voraus bezahlt und gleich mehrere Tage beansprucht.

Generell kann also keine einzelne Carsharing-Variante empfohlen werden. Je stärker der lokale Bezug bei der Carsharing-Nutzung ist, desto mehr spricht für die Variante 1. beim Carsharing. Je stärker der überregionale Bezug relevant wird, desto eher kommt die 2. oder 3. Variante beim Carsharing in die Auswahl.

Auto & Verkehr

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