Im Winter macht der Diesel Ärger

Diesel-Fahrzeuge sind beliebt bei deutschen Autofahrern, denn dieser Sprit ist nicht nur vergleichsweise preiswert, man kann auch meist mehr Strecke zurücklegen für die gleiche Menge an Kraftstoff. Doch im Winter macht der Diesel gerne Ärger. Wenn es sehr kalt ist, dann springen ältere Dieselmotoren schlecht an und man muss zum Starten Pannendienste oder Taxis herbeirufen. Ist das Diesel-Fahrzeug dann gestartet, dauert es deutlich länger, bis im Innenraum angenehme Temperaturen herrschen, was jetzt das ZDF-Wiso-Magazin berichtete.

Ob dieser Ärger mit Diesel im Winter die Autofahrer bei ihrer zukünftigen Kaufentscheidung beeinflussen kann, bleibt abzuwarten. Winter ist ja nur wenige Wochen im Jahr. Gegenwärtig wird der Diesel-Motor aber stark beachtet, denn die kalten Außentemperaturen halten an. Insbesondere nachts ist es so kalt, dass viele ältere Diesel-Motoren recht große Probleme mit dem Starten haben. Nach Recherchen von Wiso und dem ADAC ist es auch in der in der ersten halben Stunde in einem kalten Dieselfahrzeug recht ungemütlich. Denn solange kann es dauern, bis sich der Innenraum auf gemütliche 22 Grad aufgewärmt hat. Benzin-Fahrzeuge sind da deutlich schneller, hier hat man schon nach ca. 10 Minuten eine angenehme Innentemperatur, vorausgesetzt das Fahrzeug ist technisch einwandfrei und der Thermostat des Kühlers funktioniert.

Der Grund für das langsame Aufwärmverhalten des Diesel-Motors ist technischer Art. Diesel-Motoren haben eine schlechtere Wärmebilanz als Benzinmotoren. Konkret bedeutet dies aber, dass bei einem Diesel-Motor der Kraftstoff viel effizienter genutzt wird. Eigentlich ein ökologisches Argument für den Diesel-Motor, wäre da nicht das Problem, dass viele Autofahrer oft nur kurze Strecken mit ihrem Fahrzeug zurücklegen. Und für kurze Strecken ist die Effizienz beim Autofahren und beim Spritverbrauch sehr schlecht, egal ob man Diesel oder Benziner fährt.

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