Partikelfilter-Förderung für Diesel Fahrzeuge 2010 in der Warteschleife

Wer umweltbewusst Auto fahren will, der wird nicht unbedingt Diesel fahren wollen. Denn die Selbstzünder haben das schlechte Image, dass sie Rußpartikel ausstoßen, die für die Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer problematisch sind. Deshalb gibt es auch für ungefilterte Diesel-Motoren einen Aufschlag in der Kfz-Steuer.

Allerdings hat ein Diesel-Fahrzeug trotz der Rußpartikel viele Vorteile in Kosten und Verbrauch, wenn es sehr intensiv genutzt wird. Denn Diesel-Fahrzeuge nutzen die Energie besser aus und haben daher einen geringeren Verbrauch unter gleichen Bedingungen und die Preise für Diesel sind europaweit immer am unteren Ende der Kraftstoffpreise.

Man kann aber etwas gegen die Rußpartikel-Belastung des Diesel-Autos tun: einen Partikelfilter einbauen. Dies ist auch deshalb angeraten, weil immer mehr Umweltzonen in größeren Städten eingerichtet werden und man für ältere Diesel-Fahrzeuge ohne Partikelfilter möglicherweise keine optimale Plakette bekommt. Als zusätzliche Motivation für Partikelfilter konnte man im letzten Jahr noch eine Partikelfilter-Förderung aus dem Bundeshaushalt bekommen. Auto-Motor-Sport berichtete schon vor einiger Zeit, dass diese Partikelfilter-Förderung fortgesetzt werden soll, doch Recherchen zu dem Thema der Partikelfilter-Förderung führen gegenwärtig schnell zu ungenauen Aussagen.

Zuständig für die Partikelfilter-Förderung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn, dass vielen Autofahrern durch die Abwrackprämie bekannt wurde. Zur Partikelfilter-Förderung meldet man dort, dass gegenwärtig keine Anträge auf Partikelfilter-Förderung bearbeitet werden können. Dies könnte sich aber in ein bis zwei Monaten ändern.

Man sollte sich aber genau überlegen, ob dies einen selbst daran hindert, die Umrüstung auf einen Rußpartikel-Filter vorzunehmen zu lassen. Schließlich kann die Umrüstung mit dem Partikelfilter direkt Kfz-Steuern sparen. Wer umrüstet, sollte aber alle Unterlagen sichern und gelegentlich die Website des Bundesamtes auf neue Infos prüfen. Dann besteht zeitnah die Möglichkeit, ggf. einen Antrag auf Partikelfilter-Förderung nachzureichen.

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