Bewerber-Rekrutierung: Neue Wege, um Auszubildende zu gewinnen

Gegenwärtig denken noch nicht viele Unternehmen daran, dass sich schon in wenigen Jahren der Markt für Auszubildende verändert. Bisher war es immer so, dass auf eine Vielzahl von Stellen für Auszubildende deutlich mehr interessierte Bewerber kamen, als Stellenbesetzungen nach der Rekrutierung möglich waren. Das wird sich aber schon in wenigen Jahren ändern. Denn es gibt immer weniger Auszubildende, während der Bedarf zur Rekrutierung annähernd hoch bleibt. Dies liegt einfach am demographischen Wandel, der unter anderen bewirkt, dass immer mehr geburtenschwache Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt treffen, während die geburtenstarke Jahrgänge aus dem Berufsleben ausscheiden. Auszubildende-Rekrutierung wird dies berücksichtigen müssen und neue Ideen entwickeln, wie auch Marketing-Konzepte stärker den einzelnen Betrieben mehr und besser motivierte Auszubildende zuführen kann.

Wie ein solches Auszubildende-Gewinnungs-Marketing aussehen kann, ist jetzt schon auf der Website Ausbildungs-Marketing an vielen Beispielen gut nachvollziehbar. Hier nutzen die Unternehmen YouTube und andere Möglichkeiten des Web 2.0, um Auszubildende durch neue Varianten von Rekrutierung zu gewinnen. Denn es ist bekannt, dass diese Web 2.0-Plattformen von jüngeren Leuten (wie angehende Auszubildende) gern und intensiv genutzt werden. Witzige Videos, die mittels viralem Marketing über die Handys und die Internet-Zugangsmöglichkeiten möglicher Auszubildender laufen, erhöhen die Wahrnehmung der Marke Unternehmen und dienen damit direkt oder indirekt der Auszubildende-Rekrutierung.

Allerdings wird eine solche Rekrutierung nur funktionieren, wenn die Unternehmen sich auch stärker den Bedürfnissen für zukünftige Auszubildende stellen. Deshalb ist es gut, wenn wie auf dem Ausbildungsblog Azubister geschehen, aufgezeigt wird, welche Erwartungen zukünftige Auszubildende an den Arbeitgeber haben. Diese Liste von zehn Einflussfaktoren bei der Arbeitgeberwahl zukünftiger Auszubildende ist gut fundiert, denn es wurden über 500 junge Leute befragt. Arbeitgeber sind gut beraten, diese Liste für ihre Auszubildende-Rekrutierung zu Grunde zu legen. Dabei stehen die Punkte „Akzeptanz und Wertschätzung“, „Sicherheit“ und das zukünftige „Arbeitsklima“ im Zentrum des Interesses zukünftiger Auszubildende und die Unternehmen müssen sich überlegen, wie sie diese Ziele als Möglichkeiten in ihrer Rekrutierung deutlich machen können. Das dabei dem Internet zur Rekrutierung von Auszubildenden die entscheidende Bedeutung zuwächst, wird auch in einem zweiten Blogbeitrag deutlich, denn zukünftige Auszubildende nennen als erstes das Internet, wenn es um ihre bevorzugte Informationsquelle geht.

Die logische Schlussfolgerung aus diesen Fakten zur Gewinnung zukünftiger Auszubildender ist, dass die Unternehmen das Internet im Allgemeinen und das Web 2.0 im Besonderen für ihre Rekrutierung einsetzen sollten. Dabei ist es jetzt schon so, dass viele Unternehmen Bewerbungsmöglichkeiten über ihre Websites anbieten. Doch wenige sind bisher bereit, zur Rekrutierung die Mitmachmöglichkeiten des Web 2.0 zu nutzen. Eine Idee wäre hier, dass die schon überzeugten aktiven Auszubildenden in einem Blog die Perspektiven und Möglichkeiten für zukünftige Auszubildende aufzeigen. So könnte dann das traditionelle Verständnis von Rekrutierung durch Mitmach-Möglichkeiten im Web 2.0 deutlich erweitert werden.

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