Das Telefongespräch als Ersatz oder Ergänzung des Vorstellungsgesprächs

Immer häufiger wird das Telefon als Ergänzung oder Ersatz für das normale Vorstellungsgespräch genutzt. Auch bei der Anstellung eines Freelancer greifen die Projektleiter und ihre Teams gerne auf das Telefon zurück, wenn sie schnell eine Vielzahl von Bewerbern prüfen wollen. Hierbei werden dann auch schon mal Telefonkonferenzen auf der Seite des Einstellers umgesetzt, wie ich selbst des Öfteren erleben durfte. Hierbei wird dann während einer Projektausschreibung per Mail ein Anruftermin vorgeschlagen, zu dem man sich im Detail mit dem Bewerber beraten werde.

Manchmal ist ein Telefongespräch auch die Vorbereitung eines Face-to-Face-Vorstellungsgesprächs. Es geht dann darum, eine Vorauswahl der Bewerber zu treffen. Solche Telefongespräche laufen dann nach einem festen Fahrplan des Personalers ab und dauern zwischen 20 und 30 Minuten. Wenn man ein solches Telefongespräch als Ersatz oder Ergänzung des Vorstellungsgesprächs vereinbart, dann sollte man als Bewerber sicherstellen, dass ein genauer Termin auch bei der Uhrzeit vereinbart wird. So hat man die optimalen Voraussetzungen, um sich gut auf das Gespräch vorzubereiten. Man setzt sich am besten an den Schreibtisch, legt Papier und Bleistift bereit und schaltet den Rechner an. Auch die eigenen Bewerbungsunterlagen legt man bereit, denn auf diese kommt der Personaler am anderen Ende der Telefonleitung auf jeden Fall zu sprechen.

Manchmal ist es bei einer solchen Art des Vorstellungsgesprächs sinnvoll, den Rechner mit Internetverbindung laufen zu lassen, denn dann kann man direkt im Web bestimmte Sachverhalte prüfen bzw. als Beispiele anführen. Man muss auch davon ausgehen, dass die Interviewpartner auf der anderen Seite des Vorstellungsgesprächs einen Rechner mit Internet-Verbindung laufen lassen.

Am Anfang sollte man sich als Bewerben den Namen und die Funktion der Gesprächsteilnehmer notieren und diese auch gezielt immer mal wieder namentlich ansprechen. Während des Gesprächs sollte man für Ruhe im Arbeitszimmer sorgen, also möglichen Unterbrechungen durch Besucher und Handyanrufer vorbeugen. Wie bei einem normalen Bewerbungsgespräch notiert man sich wichtige Schritte und vor allem die gemeinsam abgesprochenen Ergebnisse. Es ist auch kein Fehler, diese Ergebnisse und die Planung der weiteren Schritte am Schluss des Telefongesprächs in eigenen Worten zu wiederholen.

Weitere Gute Tipps zum Telefongespräch als Ersatz oder Ergänzung des Bewerbungsgesprächs findet man bei Jochen Mai, der auch zu Rechts die Souveränität und die Ruhe, die die Stimme beim Telefongespräch vermittelt kann, zum Bezugspunkt seiner Überlegungen macht.

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