Gründungszuschuss in der Diskussion

Der Gründungsschuss der Bundesagentur für Arbeit hat sich eigentlich sehr gut bewährt bei der Förderung von Existenzgründungen in Deutschland. Doch jetzt diskutiert die Bundesregierung über Kürzungsmaßnahmen beim Gründungszuschuss im nächsten Jahr, die das erfolgreiche Modell zur Existenzgründung weitgehend uninteressant machen könnten. Ob diese Kürzungen politisch umsetzbar sind, wird sich zeigen. Interessenten am Gründungszuschuss sind gut beraten, wenn sie bis zum Beginn den nächsten Jahres ihre Planungen konkretisieren, damit sie den Gründungszuschuss noch sicher zu alten Bedingungen umsetzen können.

Der Gründungszuschuss ist ein Gründungsmodell für Arbeitslose, die noch im Bezug von Arbeitslosengeld I stehen. Möchten diese sich selbständig machen und legen sie der Bundesagentur bis 90 Tage vor dem Ende des Arbeitslosengeld I Bezugs ein nachvollziehbares Existenzgründungsmodell vor, dann bestehen gute Aussichten, dass die Gründung gefördert wird. Mindestens für neun Monate bekommt der Gründer dann sein Arbeitslosengeld I als Gründungzuschuss sowie zusätzlich 300 Euro für die Sozialversicherung. Der entscheidende Vorteil: Darüberhinaus soll der Gründer möglichst gut Umsatz und Gewinn machen, ohne das dies auf die Höhe der Förderung angerechnet wird.

Kommen die Pläne des Bundesarbeitsministeriums zum Zuge, dann werden sich die Rahmenbedingungen für den Gründungszuschuss ganz entscheidend verändern (vgl. Seite 11 des Planungspapiers):

Es wird sich zeigen, ob diese Planung so wirksam werden kann. Kritik an den Kürzungen kommen aus dem Bereich der Opposition und der Verbände. Interessenten am Gründungszuschuss sollten also die weitere Entwicklung im Auge behalten und rechtzeitig über ihr Gründungsvorhaben mit dem zuständigen Sachbearbeiter bei der Bundesagentur sprechen.

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