Die „Hausapotheke“ als Marketing-Strategie der Apotheken

Auch für Apotheken gibt es in den Zeiten der Wirtschaftskrise große Herausforderungen, um sich am Markt zu behaupten. Nun ist man auf die Idee gekommen, den positiv besetzten Begriff der Hausapotheke zu nutzen, um eine stärkere Kundenbindung aufzubauen. Es geht hierbei nicht um den kleinen Schrank, den man in vielen Haushalten findet und in dem die Bewohner ihre Medikamente aufbewahren. Nein, der Kunde soll über ein Bonussystem und eine Kundenkarte an eine bestimmte Apotheke stärker angebunden werden. „Die „Hausapotheke“ als Marketing-Strategie der Apotheken“ weiterlesen

Das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun zur Effektivierung beruflicher Kommunikation nutzen

Der Kommunikationsexperte Friedemann Schulz von Thun ist schon lange im Bereich des Kommunikationstrainings erfolgreich tätig und hat über sein Hamburger Institut und die Hamburger Uni kreativ auf die Diskussion um effektive Kommunikation eingewirkt. In pädagogischen Kreisen ist er sehr bekannt, da man besonders in Schulen und anderen Ausbildungsstätten seine praktischen Modelle kommunikativen Verhaltens gern aufgegriffen hat, um Schwierigkeiten in der Kommunikation besser zu verstehen und zu verbessertem kommunikativen Verhalten zu kommen.

Besonders bekannt ist Friedemann Schulz von Thun durch seine Buchreihe „Miteinander reden“, die in hohen Auflagen von Rowohlt publiziert wird. Zentrales Element seines Ansatzes ist das Kommunikationsquadrat, das deutlich macht, das jede kommunikative Handlung gleichzeitig auf 4 Ebenen abläuft: Jede kommunikative Verhaltensweise (also zum Beispiel die Anweisung eines Chefs an einen Mitarbeiter) ist hinsichtlich dieser Ebenen unterschiedlich zu bestimmen (vgl. auch die Webseite http://www.schulz-von-thun.de/mod-komquad.html, insb. die Grafiken).

Dies kann man an einem Beispiel verdeutlichen. Chef zum Mitarbeiter: „Prüfen Sie bitte Ihre Kalkulation nochmals nach!“ Zunächst bezieht sich der Chef auf eine Sachinformation (eine bestimmte Kalkulation, die der Mitarbeiter für ihn angefertigt hat). Gleichzeitig ist die Aussage des Chefs eine Aussage darüber, wie er die Beziehung sieht, etwa in dem Sinne, dass er zum Ausdruck bringt, dass er derjenige ist, der hier Anweisungen geben kann. Weiterhin könnte die Aussage des Chefs so gedeutet werden, dass er Fehler oder Mängel an der Kalkulation befürchtet. Diese Selbstkundgabe ist allein an dem beispielhaften Satz nicht einfach abzuleiten. Hier müssten noch weitere Informationen aus der Situation vorliegen. Deutlich hingegen ist der Aspekt des Appels: Der Chef bittet den Mitarbeiter, etwas Bestimmtes zu tun.

Grundsätzlich ist jede Aussage in diese 4 Ebenen zu unterteilen: Sachaussage, Beziehungsaussage, Selbstaussage und Appel. Kompliziert wird die Kommunikation noch dadurch, dass Sender und Empfänger der Botschaft möglichweise ihren Schwerpunkt auf unterschiedliche Ebenen legen. Während der Chef nur die Sachaussage oder den Appel im Blick hat, hört der Mitarbeiter eine Kritik an seiner Arbeit oder seiner Person. Damit sind Konflikte in der Kommunikation vorprogrammiert.

Das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun kann für beteiligte Kommunikationspartner in der beruflichen Kommunikation genutzt werden, wenn sich beide Seiten darum bemühen, jeweils alle Seiten einer Botschaft zu hören und in ihre Reaktionen einzubeziehen. Der Chef kann sich überlegen, wie er deutlich macht, dass er im konkreten Fall keine Kritik sondern lediglich eine erneute Prüfung aus Sicherheitsgründen veranlassen will. Der Mitarbeiter könnte eine vermeintlich oder tatsächlich gehörte Kritik thematisieren und durch „aktives Zuhören“ in den Kommunikationsprozess einbeziehen.

Das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun ist seit Jahren ein sehr erfolgreich eingesetztes Analyse-Instrument in Kommunikationstrainings von Managern und Mitarbeitern. Förderlich für die Effektivierung beruflicher Kommunikation wäre es auch, wenn dieses und andere Kommunikationskonzepte in der tatsächlichen beruflichen Alltagskommunikation verbalisiert würden, damit es stärker gelingt, die Praxis der Kommunikationsseminare im Alltag der Kommunikation wirksam werden zu lassen.

Studentenstreik und Verschulung des Studiums

Innerhalb der letzten Wochen waren die Studentenstreiks an den deutschen Hochschulen ein breites Thema innerhalb der Medien. Während früher die Streiks der Studenten oder andere Protestmaßnahmen an den Hochschulen kaum wahrgenommen wurden, ist das jetzt anders, möglicherweise auch, weil die Verschulung der Hochschulbildung inzwischen sehr kritisch gesehen wird.

Grund für die Verschulung und die damit verbundenen Studentenproteste ist der sogenannte Bologna-Prozess. Die früher sehr langwierigen Studienprozesse wurden durch ein Aufbau-Studium ersetzt. Während ein kurzes Bachelor-Studium eine breite Basis für beruflichen Einstieg legen sollte, kann die akademische Bildung hauptsächlich über darauf aufbauende Master-Studiengänge erreicht werden. Die Bachelor-Studiengänge sind aber in den 6 Semestern nur zu schaffen, wenn die Studieninhalte verschult werden. Die Studenten haben Anwesenheitszeiten an der Uni von mehr als 30 Stunden pro Woche und müssen sich sehr häufig studienabschlussrelevanten Prüfungen unterziehen. Das Studium zum Bachelor-Abschluss ähnelt daher eher einer schulischen Ausbildung und weniger einem Studium.

Neben dieser Verschulung (und dem Stress des sehr kurzfristig angelegten Studiums) sorgen Aufnahmesperren beim Master für weiteren Ärger. Denn diesen Studienabschluss bekommen nur die Studenten, die gute Noten vorlegen können. Da die Wirtschaft bisher die Bachelor-Abschlüsse nicht als vollwertiges Studium anerkennen will, entstehen jetzt für viele Studenten Existenzsorgen, wenn sie die Hürde zum Master nicht nehmen können.

Angesichts dieser Kritik lassen sich Wissenschaft und Politik auf eine Reformen-Diskussion ein. Möglicherweise sollen die Bachelor-Studiengänge längere Laufzeiten haben, damit die Verschulung zurückgehen kann. An eine Aufgabe des zweistufigen Bologna-Prozesses denkt aber niemand, da dieses Konzept auch europäisch verankert ist.

Damit die Inhalte des Studiums besser auf die Bedürfnisse der Studierenden abgestimmt werden können, greifen mache aber auch ältere Ideen auf, die unter dem Stichwort „Mitbestimmung“ laufen. So wurde bei Spreeblick gefordert, dass man den Studenten mehr Mitwirkungsmöglichkeiten bei den zu vermittelnden Inhalten geben sollte. Schließlich seien die Studenten keine Kinder mehr und hätten selbst viele Kompetenzen, die Inhaltsplanung des Studiums mitzubestimmen.

Es wird sich zeigen, ob die Kritik am Bologna-Prozess anhält und zu Reformen bei den Studieninhalten der Bachelor-Studiengänge führen. Ebenfalls nach wie vor sehr unzureichend gelöst ist auch die Finanzierung des Studiums für die Studenten.

Was bedeutet der aktuell sehr hohe Goldpreis für die Geldanlage-Strategie?

Gegenwärtig bricht der Goldpreis alle Rekorde. Das „Krisenmetall“ ist in aller Munde und viele Geldanleger überlegen sich, ob sie nicht auch bedeutende Teile ihres Depots in „echtes Geld“- also Gold- überführen sollten. Schließlich gehen manche davon aus, dass der Goldpreis schon bald auf über 3.000 – 5.000 Dollar je Feinunze ansteigen könnte.

Nachdem sich der Preis des Goldes seit Beginn der Wirtschaftskrise verdoppelt hat, wäre dies erneut eine Verdoppelung bis Vervierfachung. Allerdings zeigt ein Langfristchart über viele Jahrzehnte auch, dass extreme Schwankungen beim Goldpreis nicht ungewöhnlich sind. Gold ist eine Krisenwährung und wenn das Bewusstsein über die Krise und die Angst vor dem Absturz wieder abnimmt, dann könnte der Goldpreis durchaus auch halbiert werden oder noch stärker sinken. Auch die gegenwärtig schon gut gehandelten Standard-Papiere an den Weltbörsen zeigen auf, dass das Krisenbewusstsein und die Angst abnehmen.

Ein Grund für den sehr hohen Goldpreis ist auch in der Schwäche des Dollars zu sehen. Gold wird international immer in der Standard-Weltwährung gehandelt und wenn diese schwach ist, dann steigt der Goldpreis und umgekehrt. Deshalb sind die Preissteigerungen beim Gold schon nicht mehr so ausgeprägt, wenn man den Kurs des Goldes in Euro zeichnet.

Der Hauptgrund für den rasant steigenden Goldpreis ist auch in der Politik der Notenbanken zu sehen. So will die chinesische Zentralbank ihre Abhängigkeit vom Dollar reduzieren. Auch andere Länder geben Dollarbestände ab und kaufen dafür Gold. Schließlich sind es zusätzlich noch große Privatanleger, die ihre Depots teilweise in Gold umtauschen.

Meine Einschätzung der Situation ist, dass die gegenwärtige Diskussion um den Goldpreis im Laufe des nächsten Jahres zurückgehen wird, weil immer mehr der Pessimismus durch Optimismus bei der Geldanlage ersetzt wird. Gold im Depot bringt keine Zinsen und daher könnten bereits moderate Zinssteigerung und weiter leicht ansteigende Börsenkurse für Umschichtungen in Depots und in den Politiken der Zentralbanken sprechen, die den Goldpreis wieder in den Bereich der früheren Preiszonen zwischen 300 und 600 Dollar zurückbringt. Anleger, die jetzt eingestiegen sind, müssten dann lange warten, um auf das gegenwärtige Niveau zurückzukommen. Wer Angst um sein Geld hat, der hat noch andere Geldanlagemöglichkeiten, die mit Sicherheit verbunden sind. Beispielsweise Immobilien, die man selbst nutzt oder vermietet, möglichst in Gebieten, die über gute Verkehrsanbindungen und gute Infrastruktur verfügen.

Kreditkarten-Umtausch: Muss man sich als Kreditkarten-Inhaber Sorgen machen?

Seit einigen Tagen beunruhigt eine großangelegte Rückrufaktion von Kreditkarten die Kunden von Banken und Kreditkartenunternehmen. Zwei bekannte Anbieter der Branche sehen sich gezwungen, rein vorsorglich bestimmte Kreditkarten ihrer Kunden auszuwechseln. Es betreffe vor allem Kunden, die innerhalb einer gewissen Frist eine Transaktion in einen bestimmten Teilgebiets Spaniens vorgenommen haben. Dort seien bereits einige betrügerische Verwendungsarten von Kreditkarten beobachtet worden. Die Kreditkartenaussteller befürchten, dass hier auch mit weiteren Kreditkarten-Daten noch Manipulationen vorgenommen werden könnten und wollen deshalb sicherhalber potentiell relevante Kreditkarten aus dem Verkehr ziehen. „Kreditkarten-Umtausch: Muss man sich als Kreditkarten-Inhaber Sorgen machen?“ weiterlesen

Einen Verein online verwalten

Das Internet wird immer wichtiger, wenn es darum geht, Verwaltungsvorgänge zu vereinfachen. Deshalb gibt es auch einige Angebote, einen Verein online zu verwalten. Es handelt sich bei diesen Internet-Plattformen um Standard-Lösungen, die für eine monatliche Gebühr die Online-Verwaltung eines Vereins ermöglichen.

Online Vereins-Verwaltung bietet sich dann an, wenn der Verein auch viele Angebote über das Internet mittels einer Terminverwaltung für Mitglieder und andere Interessenten zeigen will.

Doch der Verein, der eine Online-Verwaltung anstrebt, kann auch so vorgehen, dass er die Ziele und Möglichkeiten eigenständig benennt, die durch die Online-Verwaltung gewünscht sind. Hierzu kann gehören:

  • Online Verwaltung der Vereins-Mitglieder
  • Online-Verwaltung der Mitgliedsbeiträge und Mitgliederkonten
  • Online-Veranstaltungsplanung mit Einlade-, Eintrags- und Abrechnungsmöglichkeiten
  • Online-Präsenz des Vereins mit allgemeinen Infos für alle Interessenten und zusätzlichen Infos nur für Mitglieder.

Eine solche Online-Verwaltung ist über ein kostenloses Content-Management-System möglich, das auf die Bedürfnisse des jeweiligen Vereins angepasst wird. Kosten entstehen natürlich für die Webpräsenz und die Pflege Online-Angebots des Vereins. Wenn dieser aber unter den Mitgliedern technisch versierte Internet-Nutzer hat, dann kann er hierfür die Kosten gering halten.

Die Online-Verwaltung des Vereins wird dann von speziell ernannten Administratoren wahrgenommen. Diese stellen die Online-Vereins-Informationen für die Allgemeinheit und die Mitglieder über eine Online-Schnittstelle zur Verfügung. Termine des Vereins können über kostenlos nutzbare Kalender-Angebote flexibel eingebaut werden. Es gibt hier auch die Möglichkeit, die Termineingabe und Terminmodifikation von vielen berechtigten Usern vornehmen zu lassen.

Einen Verein online verwalten: Die Vereins-Mitglieder müssen sich überlegen, ob sie eine fertig entwickelte Lösung mit einem geringen Monatsbeitrag oder eine eigenständige Entwicklung mit zeitlich beanspruchender Verwaltung aber mehr Gestaltungsmöglichkeiten nutzen wollen. Der Online-Verwaltung des Vereins steht dann nichts mehr im Wege.

Einen Kalender aus dem Internet holen und dann nach eigenen Bedürfnissen gestalten

Auch in den Zeiten des papierlosen Büros sind sie noch ganz praktisch: Die Tischkalender auf dem Desktop und die Jahreskalender an der Wand. Denn dann sieht man jederzeit mit einem kurzen Blick auf dem Kalender, welche Aufgaben kurzfristig anstehen und langfristig nicht aus dem Blickfeld fallen dürfen.

Nach wie vor werden deshalb jedes Jahr schon im Herbst die Kalender für das nächste Jahr überall angeboten. Und für Lehrer und Schüler gibt es spezielle Kalender (mit Schuljahr-Einteilung und Ferienterminen), die bereits vor den Sommerferien verteilt werden.

Allerdings haben die gekauften (oder geschenkten) Papierkalender ein Problem: Man muss sofort hingehen und diese auf die eigenen Bedürfnisse umgestalten. Lehrer und Schüler tragen erst die eigenen Ferientermine ein oder heben Sie hervor; Selbständige und Gewerbetreibende müssen oft die Tage deutlicher kennzeichnen, die im jeweiligen Bundesland gesetzliche Feiertage sind.

Praktisch wäre es doch, wenn man diese Tätigkeiten am Bildschirm umsetzen könnte und anschließend aus dem Drucker dem schon angepassten Kalender bekäme. Für dieses Bedürfnis kann man kostenlose Internet-Angebote nutzen. So hat man die Möglichkeit über http://www.kalender-platz.de/ sehr schnell eine PDF-Datei zu bekommen, die einem Jahres-, Monats oder Wochenkalender entspricht. Die Online-Gestaltungsmöglichkeit beschränkt sich aber auf den Einbau eines Logos und die Wahl der Kalender-Farbe. Termine kann man nicht vorgeben oder verändern und auch ein nachträgliches Bearbeiten der PDF-Datei ist nicht möglich. Der Vorteil dieses Dienstes ist aber die sofortige Nutzungsmöglichkeit des Internet-Kalenders ohne Anmeldung.

Will man hingegen mehr Gestaltungsmöglichkeiten nutzen, dann ist man auf Internet-Dienste angewiesen, die eine Online-Kalender-Verwaltung ermöglichen. Diese geht sehr gut mit Google-Calendar, wofür man aber ein kostenloses Google-Konto benötigt.

Der Google-Kalender wird wie ein Kalender in einem Kommunikationsprogramm wie Outlook geführt und ermöglicht auch den Import- und Export von Daten aus entsprechenden Programmen. Somit kann man recht schnell von jedem Kalenderprogramm auf den Internet-Kalender umsteigen. Google Calendar ermöglicht es, Tages-, Wochen- oder Monatskalender in jeder gewünschten Art zu gestalten und auszudrucken. Einen Jahreskalender gibt es nicht, aber man kann eine Übersicht über alle anstehenden Termine eines Jahres ausdrucken. Der Vorteil des Google-Kalenders liegt auch in den Möglichkeiten der Einbettung in eine Website, wo man sogar die Online-Veränderungsmöglichkeiten an Terminen für andere Nutzer freigeben kann. Als Ausdruck macht der Google-Kalender vor allem Sinn, wenn man diesen Druck regelmäßig erneuert.

Ein Nachmieter kann vom Vermieter abgelehnt werden

Noch immer existiert bei vielen Mietern die Vorstellung, sie könnten durch Nennung von einem oder mehreren Nachmietern frühzeitig das Vertragsverhältnis mit dem Vermieter beenden. Dies ist nicht richtig. Wenn ein Mieter den Mietvertrag mit dem Vermieter kündigt, dann hat dieser das Recht, den Nachmieter selbst zu suchen.

Insbesondere bei längeren Kündigungsfristen möchte aber der Mieter seinen Vertrag mit dem Vermieter schneller beenden und schlägt deshalb dem Vermieter einen Nachmieter vor, der sofort in den Vertrag einsteigen könnte. Der Vermieter kann diesen Nachmieter nehmen (und mit ihm auch eine neue Vertragsgestaltung verhandeln) aber er muss es nicht tun. Möglichweise hat der Vermieter das Interesse, selbst über den Nachmieter zu entscheiden, denn der Vermieter kann dann persönliche Vorstellungen bei der Nachmieter-Bestimmung wirksam werden lassen.

Auch der Interessenverband der Mieter hat öffentlich kundgetan, dass die sogenannte „Drei-Nachmieter-Regel“ (der Mieter nennt drei Nachmieter für den laufenden Vertrag und der Vermieter darf einen auswählen) keine zutreffende Vorstellung ist. Lediglich wenn die „Drei-Nachmieter-Regel“ im Vertrag zwischen Mieter und Vermieter verabredet wurde, kann sie angewendet werden. Denkbar ist auch, dass bei einem besonderen Härtefall der Vermieter verpflichtet ist, stärker die Interessen des Mieters an der schnellen Benennung eines Nachmieters zu berücksichtigen.

Besser umsetzbar zwischen Vermieter und Mieter ist aber die einvernehmliche Lösung. Hierbei teilt der Mieter den Wunsch nach Vertragsauflösung dem Vermieter mit und schließt mit diesen eine Vereinbarung über den endgültigen Auszugstermin. Der Vermieter sucht dann selbst den passenden Nachmieter und schließt mit diesem möglichst schnell einen Mietvertrag. Dann dürfte in vielen Fällen eine annähernd nahtlose Übergabe der Wohnung an den Nachmieter möglich werden, wodurch der ehemalige Mieter Geld spart und der Vermieter den Nachmieter bekommt, der ihm zusagt.

Staatliche Förderung für die „Green-IT“ im Unternehmen

Unter dem Schlagwort Green IT werden alle Bemühungen gefasst, die Nutzung von Informations- und Kommunikations-Technik über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg ressourcenschonend und umweltfreundlich zu gestalten. Sowohl die Produktion wie auch die Verwendung der Informations- und Kommunikationstechnik sollte es möglich machen, dass mit energiearmen und umweltfreundlichen Auswirkungen gerechnet werden kann. Dies betrifft sowohl die Materialien wie den Energieeinsatz der IT-Hardware und den damit verbundenen Geräten.

Aktuell nützlicher wird dieses Thema, weil jetzt auf einer neuen Website zu Green-IT informiert wird und weil dort auf diverse Möglichkeiten aufmerksam gemacht wird, wie man als Unternehmen oder Organisation Möglichkeiten bekommen kann, um seine eigene Green-IT nach vorne zu bringen. Bisher nutzen noch recht wenige die Möglichkeiten, mit Green-IT ihre Technik umweltfreundlicher zu gestalten.

Durch neuere umweltfreundliche und innovative IT-Technologien können nicht nur erhebliche Effizienzgewinne bei der Energienutzung erzielt werden, sondern es wird auch möglich, dies zu Kostensenkungen zu nutzen. Allerdings fehlt bisher der Verantwortlichen die Handlungskompetenz, damit sie die entscheidenden Schritte gehen können. Deshalb bekommt man über die neue Website die Möglichkeit einer kostenfreien Green IT Projektberatung. Man kann hier auf zahlreiche Unterstützer verweisen, zu denen auch das das Bundesministerium für Umwelt, die KfW und der Bundesverband der IT gehören. Möglich sind neben der Projektberatung auch eine Unterstützung bei der Beantragung staatlicher Fördermittel.

Einige Unternehmen (z.B. aus dem Bereich der Webprovider) betreiben aktives Marketing und verweisen auf die bisherigen Schritte ihrer Green IT. Es ist dem neuen Angebot zu wünschen, dass die Idee der Green IT eine breite Basis von weiteren Interessenten findet.

Die neuen Geschäftsbedingungen der Banken ab 31.10.2009: Höheres Risiko für Kunden?

Ab dem 31.10.2009 treten neue Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Verhältnis von Kunden zu ihren Geld- und Kreditinstituten in Kraft. Diese haben eine hohe Relevanz für die Gestaltung des Zahlungsverhaltens von Kunden, denn bei bestimmten Fehlern können bisher nicht vorstellbare Belastungen auf diese zukommen.

Ab dem 31.10.2009 treten neue Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Verhältnis von Kunden zu ihren Geld- und Kreditinstituten in Kraft. Diese haben eine hohe Relevanz für die Gestaltung des Zahlungsverhaltens von Kunden, denn bei bestimmten Fehlern können bisher nicht vorstellbare Belastungen auf diese zukommen.

Veranlasst wurden die neuen Bedingungen durch die EU, die sich schon des Öfteren daran gestört hat, dass die Überweisungen zwischen Mitgliedsstatten zu lange dauern und zu viel Geld kosten. Durch die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen soll nun gesichert werden, dass die Überweisungen schneller erfolgen, die Kosten transparenter und günstiger werden. So werden die Banken verpflichtet, jede Auslandsüberweisung innerhalb der EU in 3 Tagen umzusetzen. Ab 2012 soll es gar nur noch einen Tag dauern.

Von bedeutender Relevanz werden aber die Neuregelungen zu den Angaben auf den Überweisungsträgern bzw. in Online-Formularen sein; und das für In- wie für Auslandsüberweisungen. Denn nach den neuen Geschäftsbedingungen der Banken wird nicht mehr überprüft, ob die angegebenen Kontonummern-Kombinationen (Kontonummer und Bankleitzahl) mit den Texteingaben (Kontoinhaber) übereinstimmen. Wer also sich vertippt oder verschreibt, geht das Risiko ein, dass das Geld auf dem falschen Konto landet. Bisher wurde eine Überweisung nicht ausgeführt, wenn der Kontoinhaber und die Kontonummer nicht übereinstimmten.

Wenn dann doch mal eine falsche Überweisung ausgeführt wurde, dann konnte man sich bisher an die Bank wenden, um eine Rückbuchung zu verlangen. Zukünftig muss man sich als Überweisender direkt an den Geldempfänger wenden, wenn man meint, dass dieser aus Versehen das Geld bekommen hat. Deshalb muss man sich als Kunde einer Bank oder Sparkasse ab dem 31.12.2009 sehr sorgfältig bei der Überweisung von Geldbeträgen verhalten.

Auch in Bezug auf die Lastschriften ergeben sich durch die neuen Geschäftsbedingungen Veränderungen, die in bestimmten Fällen zu einer Verkürzung der Rückbuchungsmöglichkeit führen kann. Die bisherige Regelung sagt aus, dass man innerhalb von 6 Wochen jede Lastschrift ohne Begründung zurückbuchen kann. Allerdings haben die Geldinstitute diese Frist erst ab dem Quartalsende berechnet; deshalb war die Frist in vielen Fällen deutlich länger. Nach den neuen Geschäftsbedingungen ab 31.12.2009 wird die Frist auf 8 Wochen festgelegt und dieses wird immer ab dem Abbuchungstermin gerechnet. Deshalb sollte man als Kunde noch sorgfältiger und regelmäßig seine Kontoauszüge prüfen, um fehlerhafte Lastschriften rechtzeitig rückgängig zu machen.

Probleme mit den Handwerkern? Möglichkeiten zur Konfliktlösung

Leider kommt es gelegentlich vor, dass man mit der Handwerkerleistung nicht zufrieden ist. So werden Küchen anders montiert, als man ursprünglich abgesprochen hat. Oder die Dunstabzugshaube wird schief angebracht.

Nach dem Neufließen des Bads stellt sich heraus, dass die Fließen so unregelmäßig aufgeklebt wurden, dass man an einigen Stellen die Kanten recht deutlich erkennen kann.

Dies sind sicherlich offensichtliche Mängel, die der Handwerker auch beseitigen muss. Entscheidend ist hier der sogenannte „Abnahmetermin“. „Probleme mit den Handwerkern? Möglichkeiten zur Konfliktlösung“ weiterlesen

Noch bis Ende November: Wechsel der Auto-Haftpflichtversicherung einleiten

Über den Wechsel zu einer anderen Autoversicherung denkt man oft erst nach, wenn der Beitrag erhöht wird. Man sollte aber auch bedenken, dass man einen regulären Wechseltermin hat, den man bis zum Ende des Novembers des laufenden Jahres in Gang setzen kann. Auch wenn der Beitrag der Autoversicherung nicht erhöht wurde. Man kann also den November nutzen, um nach einem preiswerteren oder besseren Versicherungsangebot für die eigene Autoversicherung zu suchen.

Ein Vergleich ist nicht ganz einfach umzusetzen, da viele Versicherungen Rabatt-Varianten für besondere Bedingungen bieten, die erst bei genauem Nachfragen deutlich werden. „Noch bis Ende November: Wechsel der Auto-Haftpflichtversicherung einleiten“ weiterlesen

Macht die Abgassonderuntersuchung überhaupt noch Sinn?

Es gibt sie schon lange: die Abgassonderuntersuchung für Benzin- und Dieselfahrzeuge. Denn so der ursprüngliche Gedanke des Gesetzgebers: Wenn die Abgase der Autos regelmäßig geprüft werden, dann ist damit der Umwelt gedient und zugleich werden die Fahrzeughaltern durch Fehleinstellungen ihres Motors vor zu hohen Spritkosten bewahrt. Doch viele Experten bezweifeln inzwischen die Sinnhaftigkeit der Abgassonderuntersuchung. So sind zwischenzeitlich in vielen Dieselfahrzeugen Rußpartikelfilter eingebaut, die so effizient sind, dass die ursprünglich vorgeschriebenen Messverfahren keine Relevanz mehr haben.

Relevant für den Autofahrer ist auf jeden Fall, dass ab dem 1.1.2010 die eigenständige Plakette der Abgassonderuntersuchung entfallen wird. „Macht die Abgassonderuntersuchung überhaupt noch Sinn?“ weiterlesen

Für wen lohnt sich ein Bausparvertrag?

Gegenwärtig prägt immer noch die Finanzkrise die Geldanlage-Entscheidungen der Haushalte. Es wird auch wieder stärker der Bausparvertrag beachtet, denn dieser sorgt langfristig dafür, dass man in der eigenen Immobilie wohnen kann. Dies ist sicher eine gute Geldanlagemöglichkeit, denn die eigene Eigentumswohnung oder das eigene Haus senkt auch die Kosten für die eigene Wohnung. Außerdem ist es den Bausparkassen untersagt, in allzu spekulative Papiere einzusteigen. Allerdings ist der Bausparvertrag nicht für jeden angehenden Immobilienbesitzer die richtige Strategie, wenn er sich jetzt zum Jahresende überlegt, noch in einen Bausparvertrag einzusteigen. „Für wen lohnt sich ein Bausparvertrag?“ weiterlesen

Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte 2010 jetzt eintragen

Viele haben ihre Lohnsteuerkarte für 2010 schon länger bekommen und sie möglicherweise schon an den Arbeitgeber weitergeleitet. Wer allerdings noch einen Freibetrag für 2010 eingetragen haben will, der muss sich beeilen, denn der Termin für die Beantragung von Freibeträgen, die ab dem 1.1.2010 gelten sollen, läuft Ende November aus. „Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte 2010 jetzt eintragen“ weiterlesen

Der neue elektronische Personalausweis bringt ab 2010 viele Veränderungen

In etwa einem Jahr wird in Deutschland ein neuer elektronischer Personalausweis eingeführt. Der neue elektronische Personalausweis soll insbesondere im Internet den Geschäftsverkehr einfacher und sicherer gestalten.

Auch bisher ist der herkömmliche Personalausweis maschinenlesbar, allerdings ist dieses Verfahren für praktische Zwecke sehr umständlich (Vgl. auch diese Seite beim BMI).  Der neue elektronische Personalausweis hat nicht nur ein anderes Format. „Der neue elektronische Personalausweis bringt ab 2010 viele Veränderungen“ weiterlesen

Steuerfreie Leistungen des Arbeitgebers nutzen

In der gegenwärtigen Konjunktur-Situation ist es nicht einfach für Arbeitnehmer, ihre Chefs wegen einer Lohn- oder Gehaltserhörung anzusprechen. Zumal ja jede Brutto-Erhöhung im starken Maße durch steigende Sozialabgaben und höhere Steuern belastet wird. Allerdings gibt es noch einen anderen Weg, die persönliche Situation aufzubessern: durch steuerfreie Leistungen des Arbeitgebers. Auch für die Arbeitgeber könnte sich dies unter Umständen rechnen, denn er kann diese Zulagen flexibler handhaben und sie besser auf gegenwärtige Möglichkeiten anpassen.

Allerdings müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer darauf achten, dass die steuerfreie Leistung des Arbeitgebers nicht einfach eine Barentlastung für den Mitarbeiter darstellt. „Steuerfreie Leistungen des Arbeitgebers nutzen“ weiterlesen

Mobile Dienste für Geschäftsprozesse nutzen

Die zunehmende Bedeutung des Internets und die zunehmenden Möglichkeiten auf das weltweite Netz recht einfach von überall aus zugreifen zu können, machen mobile Geschäftsprozesse für die Unternehmen interessant. Es geht darum, dass der Mitarbeiter unterwegs schnell und sicher die Informationen der Firmendatenbanken abfragt und auch ändert; z.B. indem er seine Arbeitszeiten für die Kundenrechnungen dem System mitteilt. Das früher umständliche und teure Vorgehen über Papierformulare und Dateneingabe-Stationen sollte der Vergangenheit angehören. „Mobile Dienste für Geschäftsprozesse nutzen“ weiterlesen

Welche Daten darf ein Arbeitgeber bei der Einstellung verlangen oder erheben?

In den letzten Tagen hat die Diskussion über Blutproben bei Einstellung von Arbeitnehmer wieder die Diskussion über ein „Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz“ entfacht, das gegen Ende der letzen Legislaturperiode des Bundestages schon erledigt schien (vgl. http://www.dir-info.de/autor/rainer-meyer/neuregelung-des-arbeitnehmerdatenschutzes-seit-1.9.2009.html).

Grund waren unter anderen die Blutuntersuchungen, die ein Autokonzern bei Bewerbern für einen Job im Unternehmen erhob, „Welche Daten darf ein Arbeitgeber bei der Einstellung verlangen oder erheben?“ weiterlesen