Wie wird man ungeliebte Weihnachts-Geschenke wieder los?

Nicht jeder ist mit den Weihnachts-Geschenken so zufrieden, wie es der Schenker gewünscht hat. Möglicherweise bekommt man auch denselben Artikel mehrfach geschenkt. Dies ist auch nach Geburtstags-Geschenken häufig zu sehen. Bevor man sich auf Online-Börsen um das Weiterverbreiten des Geschenkes bemüht, ein Weg der gerade wieder sehr populär ist, sollte man versuchen, mit dem Urheber des Geschenks ins Gespräch kommen. „Wie wird man ungeliebte Weihnachts-Geschenke wieder los?“ weiterlesen

Schenken aus der Sicht der Volkswirtschaftlehre

Jedes Jahr dominiert das Schenken zur Weihnachtszeit die Volkswirtschaft. Denn im Einzelhandel wird ein großer Teil des Jahresumsatzes durchs Schenken herbeigeführt. Ohne Schenken würde also die Volkswirtschaft noch stärker in die Krise kommen.

Allerdings gibt es auch aus der Sicht einzelnen Volkswirtschaftler starke Vorbehalte gegenüber dem Schenken, denn dieses sei in notwendiger Weise mit Verlust verbunden. Zu dem exponiertesten Vertreten dieser Vorbehalte gehört der Ökonom Joel Waldfogel, der davon überzeugt ist, dass praktisch jedes Schenken (nicht nur zu Weihnachten) mit einem starken volkswirtschaftlichen Verlust verbunden ist. Die Überlegung hinter dieser Behauptung findet sich in dem Argument, das derjenige, der den Schenken-Vorgang einleitet nie über ausreichend Informationen über denjenigen verfügt, der vom Schenken profitieren soll. BREAK

Man kennt das aus der eignen Praxis beim Schenken. Von Jahr zu Jahr fällt es schwieriger, ein angemessenes Geschenk zu finden, das der Beschenkte wirklich braucht. Also greift man möglicherweise zu Geschenken, für den der Beschenkte nur einen deutlich geringeren Wert zuordnet, als das Geschenk tatsächlich kostet. Schenkt man seinem Partner beispielsweise Parfüm oder Aftershave, dann wird man gerne zu besonders teuren Produkten greifen, damit das Geschenk auch etwas hermacht. Allerdings würde der Beschenkte normalerweise selbst nie soviel Geld für das Geschenk ausgeben, wenn er für sich allein Parfüm oder Aftershave kaufen würde. Der Differenzbetrag zwischen den eigenen Ausgaben und den Kosten des Schenkers sind wirtschaftlich betrachtet ein Verlust.

An Ansicht von Waldfogel werden jedes Jahr durch Geschenke vielfache Milliardenbeträge durch diese Verluste „verschenkt“, die man vermeiden könnte, wenn man auf Geschenke verzichtet.

Allerdings gibt es einige Einwände gegen diese volkswirtschaftliche Sicht auf die Geschenke. Wer sich intensiv das ganze Jahr über um die Wünsche seiner Geschenk-Partner bemüht, der wird ziemlich genau wissen, was man denn als Geschenk nehmen sollte. Notfalls kann man ja auch fragen oder einen Gutschein schenken. Dann bekommt der, der beschenkt werden soll, genau das, was er braucht und gewinnt zusätzlich noch dadurch, dass er sich daran erfreut, dass er persönlich bedacht wurde.

Aber das Geschenk muss schon passen. Wem nicht hierzu einfällt, der kann auch das Geschenk dann direkt als Spende an eine wohltätige Institution weiterleiten und dies dem Beschenkten mitteilen. Dann hat der Beschenkte keinen Verlust und kann sich daran freuen, dass in seinem Namen etwas Gutes getan wurde.

Immer noch Sozialtarife bei der Deutschen Telekom

Früher war das Telefonieren und die Telekommunikation ein Monopolbetrieb im alleinigen Staatsbesitz. Deshalb wurde es diesem Unternehmen zur staatlichen Auflage gemacht, günstige Sozialtarife für bestimmte Personengruppe anzubieten. Diese Tarifbesonderheiten gelten auch weiterhin, obwohl die Deutsche Telekom inzwischen privatisiert wurde und weite Teile des Aktienkapitals im privaten Streubesitz liegen.
Diese Tarifbesonderheiten gelten auch weiterhin, obwohl die Deutsche Telekom inzwischen privatisiert wurde und weite Teile des Aktienkapitals im privaten Streubesitz liegen. Damit ist die Deutsche Telekom der einzige Telekommunikationsanbieter, der Sozialtarife anbietet.

Allerdings gibt es nur Sozialtarife bei einem Festnetzanschluss, nicht für die weiteren Dienste wie Mobilfon oder Internet-Zugang. Den Sozialtarif kann beantragt werden, wenn der Kunde nachweisen kann, dass

• er von der Rundfunkgebührenpflicht befreit sind; dies gilt zum Beispiel für Arbeitslosengeld II- oder Sozialhilfe-Empfänger.
• er Ausbildungsförderung nach dem BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) erhält; dies gilt für viele Studenten, deren Eltern kein hohes Einkommen haben.
• sprachbehindert, blind oder gehörlos ist und der Behinderungsgrad hier bei mindestens 90 Prozent liegt.

Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der entsprechenden Bescheide. Die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht bescheinigt die GEZ (Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten), bei der man dann aber auch angemeldet sein muss.

Der Sozialtarif der Deutschen Telekom soll diesen Personen eine grundlegende Nutzung des Telefons ohne hohe Kosten ermöglichen. Deshalb erhalten Sie von der Telekom ein Gesprächsguthaben pro Monat angerechnet; dieses liegt bei etwa 7 Euro pro Monat für BAföG-Empfänger und erhöht sich auf 9 Euro pro Monat für behinderte Kunden. Nicht genutzte Gesprächsguthaben verfallen am Ende des Monats und werden nicht übertragen.

Die gewährten Vergünstigungen sind nur nutzbar für selbstgewählte Standard-Telefonverbindungen ins In- und Ausland, die über das normale Telekom-Netz geführt werden. Für diese Verbindungen kann man also keine Call-by-Call-Vorwahlnummern nutzen. Ebenfalls ausgeschlossen sind Sondernummern und Anrufe in ein Mobilfunknetz. Für Kunden, die viel telefonieren, ist es deshalb möglicherweise günstiger einen Pauschaltarif bei der Telekom oder einem anderen Anbieter zu nehmen, der je nach Vertragsgestaltung auch eine Flat-Rate für den Internet-Zugang hat. Kunden, die eine Flatrate für den Internet-Zugang haben (z.B. über eine Flatrate im UMTS-Netz ) und eher weniger telefonieren, könnte das Angebot aber interessant sein.

Ergebnisse der Bundestagswahl im September auf den Kapitalmarkt

Wie bei jeder politischen Wahl wird der Ausgang der nächsten Bundestagswahl auch Auswirkungen auf die Börsen haben. Denn die politischen Konstellationen, die danach neu aufgebaut werden müssen, werden auch Auswirkungen auf Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik haben und diese Bereiche sind sehr entscheidend für die Handlungen der Käufer und Verkäufer auf Kapitalmärkten.
Insbesondere die großen deutschen Aktiengesellschaften werden durch unterschiedliche politische Konzepte in Berlin stark beeinflusst.

Die Meinungsforschungsinstitute favorisieren schon seit einigen Monaten eine schwarz-gelbe Koalition (CDU/CSU gemeinsam mit der FDP). Dies hängt wesentlich damit zusammen, dass beide Seiten schon länger eine strategische Partnerschaft anstreben und anderseits auch seit langen – wenn auch knapp – gemeinsam über 50 % Stimmanteil in den Umfragen haben. Als Alternative zu Schwarz-Gelb hätte allenfalls Rot-Rot-Grün (SPD gemeinsam mit Linkspartei und Grünen) die Option auf eine Mehrheit, doch insbesondere die SPD lehnt die Zusammenarbeit im Bund mit den Linken um Lafontaine und Gysi gegenwärtig noch ab. Somit wäre die einzige Alternative das „Weiter wie bisher“: große Koalition aus SPD und CDU/CSU.

Käme es aber (wie von den Meinungsforschern erwartet) zu einer schwarz-gelben Regierung, dann müssten in den Tagen nach der Bundeswahl die Aktienkurse von vielen deutschen Aktien nach oben gehen. Denn eine schwarz-gelbe Regierung würde möglicherweise (so die Erwartung von vielen ihrer Anhänger und Wähler) bestimmte Entscheidungen der letzten Jahre rückgängig machen bzw. nicht fortführen. Relevant ist das zum Beispiel bei den Energiekonzernen, die gerne ihre alten Atommeiler weiter betreiben würden. Bereits unter der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder wurden Ausstiegsszenarien vereinbart, die vor allem in den nächsten Jahren zu vielen Abschaltungen noch lauffähiger Atomkraftwerke führen müssten. Schwarz-Gelb könnte diese Gesetze zurücknehmen und damit die Profite und die Aktienkurse der Energiekonzerne nach oben bringen. Im Falle der Fortführung der Großen Koalition wäre der Effekt aber genau umgekehrt. Aus Enttäuschung über die zu erwarteten Abschaltungen der alten Atommeiler müssten die Kurse der Energiekonzerne fallen.

Diese „wirtschaftsfreundliche“ Sichtweise zu den wahrscheinlichsten Konstellationen nach der Bundestagswahl lässt sich generell auf den gesamten deutschen Aktienmarkt ausdehnen. Wie sich aus einer Analyse der Schweizer Bank UBS ergibt, wird in den Branchen Auto-Produktion, Chemie, Maschinenbau, Stahl, Kreditinstitute und Versicherung davon ausgegangen, dass ein schwarz-gelber Wahlsieg die Renditechancen verbessern. Bleibt die SPD an der Regierung, dann geht man von einer Ausweitung der Mindestlohnbereiche und einer zurückhaltenden Streichung bei Sozialleistungen aus; Gründe die beim normalen Anleger für Kaufzurückhaltung bei deutschen Aktien sprechen.

Hauptgrund für diesen generellen Auftrieb für deutsche Aktien ist das Steuer- und Sozialkonzept der FDP. Allerdings sollte man bei den Autoaktien berücksichtigen, dass diese infolge des Wegfalls der Abwrackprämie zunächst unter starken Nachfragerückgängen leiden werden.

Wenn die Prognosen der Meinungsforscher also eintreten, dann sollte man bereits gut im deutschen Aktienmarkt investiert sein. Allerdings lagen deren Prognosen in den letzten Jahren und Jahrzenten häufig daneben. Insbesondere bei den linken Parteien ist schwer einschätzbar, wie gut sie am Wahltag ihre Anhänger mobilisieren können. Die relativ hohe Wahrscheinlichkeit des „Weiter wie bisher“ erklärt auch, warum der Wahlkampf bisher noch kein allzu starkes Interesse hervorgerufen hat. Für Anleger, die bisher noch nicht investiert sind, bedeutet dies, dass sie ihre Entscheidung sehr kurzfristig treffen sollten.

Immobilien-Auktion: Immobilien durch eine Auktion kaufen oder verkaufen

Wenn man Immobilien kaufen oder verkaufen will, dann wendet man sich meist an einen Immobilien-Makler. Das ist zwar mit Kosten verbunden, doch hier kann man davon ausgehen, dass dieser die Immobilien für einen angemessenen Marktpreis vermitteln wird. Will man günstiger an Immobilien kommen, dann bietet sich der Erwerb der Immobilien über Zwangsversteigerung an; doch ein solcher Immobilien-Kauf ist nicht jedermanns Sache, zumal hiermit Einschränkungen bei den Recherche-Möglichkeiten über die Immobilien gegeben sind.

Relativ selten genutzt wird noch als weitere Möglichkeit die Immobilien-Aktion. Hier werden zu vorher festgelegten Terminen Immobilien versteigert, genau so, wie es von anderen Versteigerungen her kennt. Allerdings bietet sich diese Möglichkeit zum Kauf von Immobilien nur für Leute an, die sich einigermaßen gut im Markt auskennen und vorher auch die Recherche-Möglichkeit über den Zustand der Immobilien genutzt haben. BREAK Denn bei einer Auktion kann es durchaus zu Bieter-Wettkämpfen kommen, die den Preis der Immobilien über den Marktpreis treiben können. Das ist dann nicht anders als bei eBay, wenn am Schluss der Auktion die Bieter sich gegenseitig übertreffen wollen und dabei den realistischen Preis aus den Augen verlieren.

Aus der Sicht des Verkäufers von Immobilien kann dies natürlich als Vorteil angesehen werden. Dieser nutzt unter Umständen die Immobilien-Auktion um zu einem festen Termin seine Immobile loszuwerden. Beim Verkauf über Makler kann sich das Immobilien-Geschäft schon mal Monate oder Jahre hinziehen. Beim Verkauf über Immobilien-Auktion findet dieser Verkauf zum gewünschten Termin statt, wenn der Auktionator den gewünschten Mindestpreis für die Immobile erzielen kann.

Immobilien-Auktionen können über jede Art von Immobile laufen: Mehrfamilien-Häuser sind genauso im Angebot wie Ferienwohnungen oder kleine Appartements als Studentenbude. Auch Gewerbe-Immobilien können über Immobilien-Auktionen beschafft werden.

Für den Verkäufer hat der Kauf über die Immobilien-Auktion einige Vorteile, denn anders als bei den Makler-Exposés müssen die Auktionatoren alle relevanten Fakten herausrücken, die Ihnen über die Immobile bekannt sind. Die typischen Geheimbegriffe zur Schönung des Immobilien-Angebots findet man hier weniger. Denn der öffentlich bestellte Auktionator hat einen wesentlich stärker verpflichtenden Rahmen für seine Aussagen. Sind ihm z.B. Mängel an der Heizungsanlage bekannt, die über kurz oder lang zu einer Auswechslung führen müssen, dann wird er dies auch in seine Ausschreibung der Immobilien hineinsetzen.

Wer Interesse am Kauf von Immobilien über Auktionen hat, der sollte auch die Möglichkeit der Besichtigung der Immobilien nutzen, am besten mit einem Fachmann, der nochmals kritische Punkte der Immobilien-Ausschreibung prüfen kann. Entscheidet man sich dann für den Kauf von Immobilien über die Auktion, dann muss man nach dem Bieterzuschlag sofort 10 % der Bietersumme dem Auktionator aushändigen. Hier hat man am besten einen vorbereiteten Scheck seiner Bank in der Hinterhand. Mit dem Kauf verbunden sind die üblichen Kosten wie Grundsteuer und Notargebühren; für den Auktionator werden auch noch Kosten fällig, die in etwa in der Höhe der Maklergebühren liegen.

Wer Immobilien über eine Auktion kaufen will, muss sich also vorher von einer Bank die Finanzierung des Immobilien-Kaufs gesichert haben. Behält er während der Immobilien-Auktion eine ruhigen Kopf, dann kann er schnell und günstig an eine Immobilie kommen.

Mietwagen nach dem Vorbild des Mietfahrrades

Alternativen zum eigenen Auto gibt es viele. Zunehmend beliebt ist das Carsharing, bei dem man aber eine langfristige Bindung zum Carsharing-Unternehmen voraussetzt und hierfür auch eine monatliche Rate zu zahlen hat. Das Modell des Mietwagens in Form des Carsharing ist also nichts für Leute, die eher selten und eher sporadisch einen Mietwagen brauchen. Nun gibt es von  Daimler ein Angebot eines Mietwagens, das stark an das Modell des Mietfahrrades erinnert, wie es von der Deutschen Bahn angeboten wird. „Mietwagen nach dem Vorbild des Mietfahrrades“ weiterlesen

Ist der Tauschring eine Alternative zum Geld?

Wenn man eine Leistung anbieten kann, aber hierfür schwer eine kaufkräftige Nachfrage in Geld zu gewinnen ist, dann wäre der Beitritt in einen Tauschring möglicherweise interessant. Immerhin gibt es Deutschland bereits Hunderte von Tauschringen, die auf regionaler Basis eine andere Variante des Austausches von Waren oder Dienstleistungen zustande bringen wollen. „Ist der Tauschring eine Alternative zum Geld?“ weiterlesen

Beim Verkauf von elektronischen Geräten: Das endgültige Löschen des Speichers nicht vergessen

Zur Vorweihnachtszeit denkt kaum jemand an das Verkaufen von elektronischen Geräten. Doch nach Weihnachten hat man eigenes Neues im Haushalt und Büro, so dass dann der Verkauf (oder das Verschenken) auf die Tagesordnung gesetzt werden. Schließlich hat man ein neues Handy oder einen neuen Rechner oder eine Digital-Kamera mit mehr Funktionen und deutlich mehr Speicher.

Apropos Speicher: Wenn man das die elektronischen Geräte abgibt, dann wird dieser Speicher meist vergessen. „Beim Verkauf von elektronischen Geräten: Das endgültige Löschen des Speichers nicht vergessen“ weiterlesen

Was muss man als Selbständiger beim pfändungssicheren P-Konto beachten?

Ein Girokonto braucht heute jeder, der finanziell handlungsfähig bleiben will. Dies gilt für Privatleute wie für Selbständige, die einen kleinen Gewerbebetrieb betreiben. Allerdings ist dieses Konto auch sehr interessant für die Gläubiger, wenn sie sich Sicherung ihres Forderungen eine Pfändung durchsetzen wollen. Da der Gläubiger davon ausgehen kann, dass noch laufend Geld auf das Girokonto des Schuldners fließen wird, ist eine Kontopfändung für ihn ein guter Ansatzpunkt, wenigstens zum Teil seine Forderungen auch einzutreiben. Zugleich setzt eine Kontopfändung den Kontoinhaber unter starken Druck, denn er verliert jede finanzielle Handlungsfähigkeit und kann über die eingehenden Geldzahlungen nicht mehr verfügen. So kann es ihm passieren, dass die Miet- oder die Stromzahlung nicht mehr beglichen wird, weil die Bank das vorhandene Geld an den Gläubiger ausliefert.

Wie ich bereits im Juli auf dir-Info geschrieben habe, ist es unproblematisch möglich, ein bestehendes Konto in ein pfändungssicheres P-Konto zu überführen. Dies ist auch für Selbständige sehr interessant, wenn ihnen wirtschaftliche Schwierigkeiten drohen. „Was muss man als Selbständiger beim pfändungssicheren P-Konto beachten?“ weiterlesen

Die Dividenden-Rendite bei der Geldanlagen-Strategie

Viele Anleger achten beim Kauf von Aktien nur auf die Möglichkeiten der Kurssteigerung. Dabei sind die Dividenden auch sehr wichtig, um den Wert der Aktienanlage zu bestimmen. Denn Aktiengesellschaften zahlen bei gutem Geschäft jährlichen einen Teil ihres Ertrages als Dividenden den Aktionären aus. Berechnet man diese mögliche oder wahrscheinliche Rendite in Bezug zum Kaufkurs der Aktien, dann ergibt sich daraus die Dividenden-Rendite. „Die Dividenden-Rendite bei der Geldanlagen-Strategie“ weiterlesen

Mit einem „intelligenten Stromzähler“ können flexible Stromverbraucher Geld sparen

In den meisten Haushalten hängen sie unscheinbar auf dem Flur herum, und das seit Jahrzehnten: der Stromzähler. Tagein-tagaus  misst dieser den verbrauchten Strom, unabhängig von Tages- und Jahreszeit muss man stets denselben Preis für die Kilowattstunde zahlen, obwohl die Stromlieferanten sehr unterschiedliche Kosten zu den verschiedenen Zeiten haben. Deshalb wäre ein intelligenter Stromzähler hilfreich, der den Stromverbrauch in der Abhängigkeit von der Nutzungszeit erfasst und auch unterschiedliche Tarife für die unterschiedlichen Nutzungszeiten anbieten würde. Dann würde es sich lohnen, den intelligenten Stromzähler so zu nutzen, dass man nachts die Waschmaschine laufen lässt und am späten Vormittag die Spülmaschine. Bisher wird der Verbraucher nicht motiviert, den Strom zum optimalen Zeitraum abzurufen, denn der herkömmliche Stromzähler unterstützt dies nicht.

Ein intelligenter Stromzähler ermittelt also den Verbrauch in Abhängigkeit von der Zeit und übermittelt diese Daten per DSL oder Handynetz an den Stromlieferanten. „Mit einem „intelligenten Stromzähler“ können flexible Stromverbraucher Geld sparen“ weiterlesen

Diversity Management für den Unternehmenserfolg

Diversity Management ist eine relativ neue Idee, um den Unternehmenserfolg voranzubringen. „Vielfalt statt Einfalt“ könnte das Motto dieser Management-Philosophie sein, denn es geht darum über die Vielfalt oder Diversity unterschiedlicher Personen und Gruppen im Unternehmen eine bessere Anpassung des Unternehmens an die Markterfordernisse sicherzustellen.

Dabei hat die Idee des Diversity Management durchaus einen hohen moralischen Anspruch. „Diversity Management für den Unternehmenserfolg“ weiterlesen

Was tun, wenn 2010 die eigene Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erhebt?

Während Ende letzten Jahres die Diskussion um die gesetzliche Krankenkasse von dem neuen Gesundheitsfond dominiert wurde, geht es Ende dieses Jahres darum, ob die gesetzliche Krankenkasse nächstes Jahr einen sogenannten Zusatzbeitrag erheben wird. Falls dies für viele Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse im nächsten Jahr relevant wird, können sie sich bereits jetzt überlegen, was sie denn im Falle eines Zusatzbeitrags tun können oder sollen. „Was tun, wenn 2010 die eigene Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erhebt?“ weiterlesen

Wie die Arbeitgeber im Web 2.0 aktiv werden

Viele Arbeitgeber sind bisher sehr traditionell aufgestellt, wenn es um die Jobvergabe geht. Den neuen Trend zum „Web 2.0“ wird bisher eher negativ gedeutet. Web 2.0 bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Internet verstärkt von ganz normalen Usern benutzt wird, um sich darzustellen. Sei es nun der eigene Blog, sei es nun die Fotogalerie über Flickr oderseinen es die mehr oder weniger aussagekräftigen Profile der sozialen Netzwerke von Facebook bis zu XING.

Arbeitgeber und Web 2.0 wird von den meisten Interessenten sehr defensiv verstanden. Man soll sich als Bewerber dagegen wappnen, dass der Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch einen mit Tatsachen konfrontiert, die eher peinlich sind. Wie man sich offensiv mit den Möglichkeiten zur Bewerbung im Web 2.0 beschäftigt, hat Svenja Hofert deutlich gemacht.

Dass die Arbeitgeber auf den Plattformen des Web 2.0 selbst aktiv werden, um Marketing für ihre Personalauswahl zu machen, ist bisher weniger stark beobachtet worden.  Doch nun hat die Wirtschaftswoche darauf aufmerksam gemacht, das dieser Trend gerade bei führenden Unternehmen immer mehr greift. So hat man in letzter Zeit verstärkt den Microblogging-Dienst Twitter genutzt, um auf sich als guter Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Es geht im Wesentlichen darum, die Bekanntheit und Akzeptenz des jeweiligen Arbeitgebers als Marke im Personal-Marketing wirksam zu machen. Das schöne Stichwort lautet hier: Employer Branding. Allerdings bemängelt die Wirtschaftswoche, dass die Arbeitgeber immer noch sehr im traditionellen Marketing verhaftet bleiben. Web 2.0 das bedeutet eine offene und echte Auseinandersetzung mit Ansprechpartnern und Interessenten. Herkömmliches Marketing ist hier eher verfehlt. Employer Branding für die Arbeitgeber im Web 2.0 könnte nur funktionieren, wenn die Kommunikation echt und personalisiert erfolgt: authentisch um hier ein Lieblingswort der Szene zu verwenden.

Die Angst vieler Aktiver des Web 2.0, dass man ihnen ihre Verhaltensweisen im Arbeitgeber-Gespräch bei der Einstellung vorhalten würde, scheint hingegen unangebracht zu sein, wie die Süddeutsche Zeitung deutlich machte. Angesichts mehrerer Umfragen und Untersuchungen zum Auswahlverfahren der Personalverantwortlichen bei den Arbeitgebern scheint deutlich zu sein, dass diese bisher das Web 2.0 noch nicht so recht entdeckt haben. Wenn überhaupt, dann werden nur die seriösen Plattformen des Web 2.0 gelegentlich genutzt und hierbei stößt man als Arbeitgeber eher selten auf problematische Bilder, Filme und Texte.

Sollte man als Bewerber für Jobs bei interessanten Arbeitgebern also das Web 2.0 vergessen?

Eher nicht, denn der Trend, den nicht nur die Wirtschaftswoche festgestellt, dass Arbeitgeber stärker das Web 2.0 nutzen, wird sich wohl in den nächsten Jahren deutlich verstärken. Und es werden auch immer jüngere Kräfte bei der Personalauswahl der Arbeitgebermitwirken, die sich schon länger im Web 2.0 bewegt haben. Da der Aufbau einer Online-Reputation ein langfristiges Projekt ist, sollte man also als Bewerber im Web 2.0 jetzt aktiv werden, um für zukünftige Auswahlverfahren der Arbeitgeber gut positioniert zu sein.

Stellenmarktentwicklung 2009: Studie der WBS-Training AG

Die WBS Training AG untersucht einmal pro Jahr die Entwicklung des deutschen Stellenmarkts: http://www.wbstraining.de/unternehmen/media-center/publikationen. Hierfür werden die neusten Stellenangebote aus Duzenden von Printmedien herangezogen.

Auch die Studie von 2009 informiert über regionale Besonderheiten, den Ausbildungsmarkt und ist jeweils sehr differenziert in den Aussagen zu einzelnen Branchen und Funktionsbereichen nutzbar.

Interessant sind zum Beispiel die Aussagen zum Ausbildungsmarkt, der im 1. Quartal 2009 deutlich von der Wirtschaftkrise gekennzeichnet war. Während in fast allen Ausbildungsbereichen weniger bis deutlich weniger Ausbildungsplätze angeboten wurden, konnte der medizinische und soziale Bereich sogar einen erheblichen Anstieg vermelden. Die Einschätzungen gehen dahin, dass dieser Trend sehr nachhaltig auch in den nächsten Jahren noch spürbar sein wird. Schulabgänger sollten also bei vorhandener Interessenlage diesen Bereich stärker bei ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen. Hierbei gibt es auch keine deutlichen regionalen Unterschiede.

Die Einschätzungen der Studie der WBS-Training AG stimmen somit mit den Einschätzungen der Bundesagentur für Arbeit und der Bundesregierung überein, die einen hohen und steigenden Fachkräftebedarf in Altenpflege, Bildung und Erziehung sieht. Dazu passt auch, dass in vielen Bundesländern die restriktive Einstellungspraxis bei Schulen und Kindergärten schon längere Zeit in forcierte Bewerberakquise transformiert wurde.

Demgegenüber ist der kaufmännische Bereich (Kaufleute der verschieden Ausrichtungen, aber auch IT-Fachkräfte, Kaufleute im Dienstleistungsbereich) gegenwärtig durch eine starke Ausbildungszurückhaltung gekennzeichnet. Die Studie findet die Entscheidungen der Unternehmen allzu kurzfristig angelegt, denn dieser Bereich wird langfristig als sehr positiv eingeschätzt. Hier wirken sich Überlegungen zum allgemeinen Trend der Dienstleistungsorientierung aus, die seit Jahrzehnten ungebremst ist. Rationalisierungspotentiale (wie vielerorts befürchtet) sind hier bisher nicht wirksam geworden, die Ausbildungsplatzpolitik wird in zurückhaltender Form als allzu kurzfristig konjunkturbedingt eingeschätzt. Für Schulabgänger, die starkes Interesse an diesem Bereich haben, erfordert die gegenwärtige Situation ein hohes Maß an Geduld. Da für diesen Bereich die Qualifikationsanforderungen ständig im Steigen begriffen sind, sollten diese Interessenten darüber nachdenken, die Durststrecke bis zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages zur Verbesserung ihrer allgemeinbildenden oder berufsfeldbezogenen Qualifikationen zu nutzen.

Auch im Bereich der akademischen Jobangebote zeigen sich deutliche Auswirkungen der Wirtschaftskrise, mit ca. einen Viertel weniger Stellenangeboten. Besonders drastisch hat es die Ingenieure getroffen, was wieder mal bestätigt, dass die Produktion (und nicht der Dienstleistungsbereich) am sensibelsten auf die Krise reagiert. Mit Verweis auf einen Bericht des Handelsblatts wird aber betont, dass der langfristige Trend des Ingenieurmangels in Deutschland noch wirksam ist.

Für die kommenden Monate erwarten die Autoren der Studie der WBS-Training AG eine Steigerung der Stellen-Angebote im Bereich des Online-Handels. Gerade die Krise steigert die Chance für Nischen-Marketing und hier gibt es bei den Unternehmen noch viel Nachholbedarf. Interessant ist auch das Resümee der Autoren zu strukturellen Unterschieden zwischen Ost und West. Man sieht einen Strukturvorteil Ost, denn die Stellenlage sei hier durch die Krise vergleichsweise geringer eingeschränkt worden als im Westen.

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Bildungsurlaub für 2010 jetzt planen und beantragen

Den wenigsten Arbeitnehmern ist klar, dass sie einen Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub haben. Bildungsurlaub wird bisher nicht sehr stark genutzt, um die berufliche und persönliche Weiterbildung zu fördern, obwohl etliche Bundesländer erhebliche Anstrengungen unternehmen, um die Nutzung von Bildungsurlaub zu fördern. Die letzten Tage des Jahres 2009 könnten also dazu genutzt werden, für das kommende Jahr ein Thema und einen Termin für den Bildungsurlaub zu bestimmen.

Bildungsurlaub ist eine Möglichkeit, um zu einer bezahlten Freistellung von der Arbeit zu kommen und diese Zeit für die persönliche Weiterbildung zu nutzen. „Bildungsurlaub für 2010 jetzt planen und beantragen“ weiterlesen

Mit dem Biorhythmus umgehen und die eigene „innere Uhr“ bestimmen

Zumindest in den deutschen Arbeitszeitgesetzen ist die Existenz der inneren Uhr schon anerkannt. Denn hier sind regelmäßige Pausen und Höchststundenzahlen pro Tag und pro Woche vorgesehen, die dafür sorgen, dass der Biorhythmus des Arbeitenden und seine innere Uhr einigermaßen anerkannt werden.  Und jeden Arbeitenden ist eigentlich klar, das es keinen Sinn macht, ohne Pause und an vielen Tagen mit Überstunden zu arbeiten. Denn die Leistung der Arbeit hängt davon ab, „Mit dem Biorhythmus umgehen und die eigene „innere Uhr“ bestimmen“ weiterlesen

Das Telefongespräch als Ersatz oder Ergänzung des Vorstellungsgesprächs

Immer häufiger wird das Telefon als Ergänzung oder Ersatz für das normale Vorstellungsgespräch genutzt. Auch bei der Anstellung eines Freelancer greifen die Projektleiter und ihre Teams gerne auf das Telefon zurück, wenn sie schnell eine Vielzahl von Bewerbern prüfen wollen. Hierbei werden dann auch schon mal Telefonkonferenzen auf der Seite des Einstellers umgesetzt, wie ich selbst des Öfteren erleben durfte. Hierbei wird dann während einer Projektausschreibung per Mail ein Anruftermin vorgeschlagen, zu dem man sich im Detail mit dem Bewerber beraten werde. „Das Telefongespräch als Ersatz oder Ergänzung des Vorstellungsgesprächs“ weiterlesen

Strompreiserhöhungen 2010: Was kann man als Verbraucher tun?

Generell tendieren die Energie-Anbieter dazu, dass sie zum 1.1. eines Jahres den Preis ihrer Produkte den aktuellen Bedingungen anpassen. Deshalb ist der anstehende Stichtag 1.1.2010 auch der richtige Zeitpunkt, um zu prüfen, ob man nicht beim Strom einen günstigeren Anbieter finden kann. Zumal einige Anbieter bereits jetzt einen höheren Strompreis in Aussicht stellen: So geht also renommierte Verbrauchter-Portal der Tageszeitung „Welt“ davon aus, dass Millionen Verbraucher in 2010 mit deutlich höheren Strompreisen zu rechnen haben. Im gleichen Artikel wird aber aufgezeigt, dass viele regionale Anbieter den Strompreis senken.

Als Verbraucher wird man langfristig immer mit einer ähnlichen Situation konfrontiert sein: „Strompreiserhöhungen 2010: Was kann man als Verbraucher tun?“ weiterlesen

Ausweitung der Stipendien-Förderung für Studenten geplant

Teilweise halten die Proteste der Studenten gehen die Verschulung an den Hochschulen und die ungenügende Förderung der Ausbildung noch an, doch die Bundesregierung hat bereits angekündigt, dass ab dem Beginn des Wintersemesters 2010 die finanzielle Studenten-Förderung verbessert wird. Ab dem 1.10.2010 soll es mehr BAFÖG geben. Hiervon werden in erster Linie Studenten profitieren, deren Eltern kein so hohes Einkommen haben. Zugleich soll aber ein Stipendien-Programm gestartet werden, womit die finanzielle Basis für alle Studenten erweitert werden soll, deren Leistungen im oberen Bereich liegen. „Ausweitung der Stipendien-Förderung für Studenten geplant“ weiterlesen

Riester-Sparen: Antrag auf staatliche Zulagen nicht vergessen

Die staatlich geförderten Riester-Verträge werden hinsichtlich ihrer Rendite-Chancen sehr unterschiedlich eingeschätzt. Unstrittig hingegen ist, dass eine gute Rendite erst durch die staatlichen Zuschüsse zustande kommt. Dumm ist nur, dass viele den Antrag auf eine staatliche Zulage beim Riestern „vergessen“, und deshalb jedes Jahr viel Geld verlieren.

Vor ein paar Jahren entschloss sich die Politik unter Arbeitsminister Riester die private Vorsorge für das Alter zu fördern. Nur speziell zertifizierte Verträge sind für eine Riester-Förderung abschließbar. Bei ihnen soll das Risiko eines Zahlungsausfalls mit maximaler Sicherheit unterbunden werden. Gleichzeitig sind die Riester-Verträge so konzipiert, dass die Zahlungen in monatlichen Raten ab Beginn des Eintritts ins Rentenalter erfolgen. Klar ist, dass die Riester-Verträge durch diese einschränkenden Bedingungen hinsichtlich Chance und Risiko ausgewogener sind als andere Verträge. Allerdings könnte die Rendite der Riester-Verträge nicht mehr akzeptabel sein, „Riester-Sparen: Antrag auf staatliche Zulagen nicht vergessen“ weiterlesen

Mobile Weihnachtsgeschenke: Was man beim Schenken nicht vergessen sollte

Computer sind schon lange beliebt als Weihnachtseinkäufe. In diesem Jahr besonders in der Form als Notebook mit mobilem Internetzugang. Diese Geräte sind besonders günstig, wenn man sie mit einem Mobilnutzungsvertrag koppelt. Doch hier sollte man beachten, dass die Summe aller Kosten über die gesamte Vertragslaufzeit erheblich über dem regulären Neuverkaufspreis liegen wird.

Auch das Handy ist als Weihnachtsgeschenk sehr beliebt, insbesondere wenn Eltern ihren größergewordenen Kindern eine Sicherheit zur jederzeitigen Kontaktaufnahme an die Hand geben wollen. Hier stellt sich allerdings ein ähnliches Problem wie bei den Notebook mit Vertragsbindung: Soll das Handy mit einem festen Mobilfunk-Vertrag über eine lange Zeit gekoppelt werden oder empfiehlt sich nicht eher ein SIM-Lock freies Handy, mit dem man immer schnell zum günstigsten Anbieter wechseln kann? BREAK

Nur ein SIM-Lock freies Handy ist ein flexibel einsetzbares Handy, denn nur dann kann man die SIM-Karte des Handys schnell gegen eine andere SIM-Karte eintauschen. Obwohl es umständlich erschein, sind dann die Prepaid-Tarife noch die beste Wahl bei den laufenden Handykosten. Hierbei kauft man eine SIM-Karte, bei der ein Guthaben vor dem Telefonieren aufgeladen werden muss. So ist man vor plötzlichen Kostensteigerungen geschützt, die insbesondere nach Auslandsaufenthalten drohen, weil das Handy dort bei der mobilen Internet-Nutzung sehr teuer ist. Denn die normalen Tarife der mobilen Internet-Nutzung sind auch bei den Flatrates nur für eine Inlandsnutzung ausgelegt. Im Ausland wird oft nach Datenvolumen abgerechnet und das kann schnell sehr teuer werden.

Wer länger im Ausland ist, erkundigt sich am besten vor Ort, welcher Anbieter ihm eine günstige SIM-Karte für den Notebook-Stick oder das Handy bietet. Hat er nämlich eine SIM-Lock freie Nutzung seines Mobilgeräts, dann ist es auch nicht schwierig, die günstigen Tarife vor Ort zu nutzen.

Auch im Inland sind die Zugangsmöglichkeiten zum Netz und die Datentransferleistungen bei den unterschiedlichen Anbietern für mobile Dienste durchaus unterschiedlich. Auch deshalb ist die langfristige Bindung an einen Anbieter nicht zu empfehlen. Zumindest sollte man mit dem Mobilgerät eines Kollegen prüfen, ob den an den Stellen, die man für die Online-Mobilnutzung häufiger aufsuchen wird, eine gute Zugangsmöglichkeit zum jeweiligen Netz hat.

Wenn man diese Tipps beachtet hat, dann können mobile Weihnachtsgeschenke viel Freude bereiten.

BGH unterschützt Verbraucher bei Gaspreis-Anpassungen

Der Gaspreis ist in den letzten Jahren schon häufig in der Diskussion gewesen, weil seine Festlegung alles andere als transparent ist. Viele Verbraucher haben daher sich regelmäßigen Erhöhungen beim Gaspreis widersetzt und eine Welle von Prozessen gegen die Gaspreis-Entwicklung in Gang gesetzt.

Nun ist den Verbrauchern vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ein Erfolg geglückt.

Der BGH hat entschieden, dass Gaspreis-Anpassungen nach bestimmten Klauseln der Gasanbieter unwirksam sind. Insbesondere dann, wenn diese einseitig zur Anhebung beim Gaspreis berechtigen, ohne die Verbraucher bei Senkung ihrer Kosten durch Senkung beim Gaspreis in gleicher Weise Rechnung zu tragen. Die Verbraucher würden unangemessen benachteiligt, wenn die gasanbietenden Unternehmen nicht genauso schnell den Gaspreis absenken, wie sie ihn bei entsprechenden Kostenänderungen erhöhen könnten. Dieses Urteil bezieht sich auf Klauseln von einigen regional tätigen Anbietern, doch da die Klauseln von vielen Gasanbietern gegenüber ihren Verbrauchern eine ähnliche Gestaltung haben, ist dieses Urteil zum Gaspreis auch in vielen anderen Fällen für die Verbraucher relevant.

Interessenvertreter der Verbraucher – wie Mieterbund und Haus-Eigentümerverband – reagierten prompt auf das BGH-Urteil zum Gaspreis und forderten von den Gaslieferanten, die schnelle Gaspreis-Anpassung nach unten, denn in den letzten Monaten waren die Kosten für die Gasanbieter deutlich gefallen, ohne dass man dies am Gaspreis für den End-Verbraucher nachvollziehbar erleben durfte.

Der Gaspreis ist meist an den Ölpreis gekoppelt. Steigende Rohölpreise führen daher schnell zu einem steigenden Gaspreis, während der umgekehrte Prozess bei fallenden Rohölpreisen – wie in den letzten Monaten – kaum beobachtet werden konnte. Trotz eines gelegentlich leicht fallenden Gaspreises, dürften sich die Gestehungskosten für die Verbraucher kaum gegenüber dem Vorjahr geändert haben, auch wenn dies am Rohölmarkt ganz anders aussieht.

Es wird sich zeigen, ob in den kommenden Monaten für die Verbraucher die Gaspreis-Entwicklung besser als bisher verläuft. Insbesondere sollte der Verbraucher seinen Gaspreis im Auge behalten und jeweils vergleichen, wie die Preisentwicklung beim Gaspreis bei anderen Energieanbietern verläuft. Ein zu hoher Gaspreis sollte die Verbraucher motivieren, über einen Wechsel des Energieanbieters nachzudenken.

Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur demographischen Entwicklung und beruflicher Ausbildung

Eine nun veröffentlichte Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung befasst sich mit der Zukunft der beruflichen Ausbildung. Dabei werden vier zentrale Trends herausgearbeitet, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten bestimmend sein werden:

  • der Wandel der Arbeitswelt hin zur Dienstleistungsgesellschaft
  • die demographische Entwicklung mit schrumpfender Bevölkerungszahl
  • die weitere Globalisierung mit neuen Herausforderungen für Unternehmen und Arbeitskräfte
  • technologische Entwicklungen, die Tätigkeitsfelder und Branchen umfassend verändern.

Aus diesen allgemeinen Trends werden dann verschiedene Veränderungen abgeleitet, die für die betriebliche Ausbildung und weitere Ausbildungsangebote prägend sein werden.

So wird die Zahl der Jugendlichen, die für betriebliche Ausbildungen zur Verfügung stehen, bis 2030 um etwa 20 % abnehmen. Die Betriebe werden dann verstärkt Jugendliche übernehmen müssen, die bisher weniger Chancen für eine fundierte Berufsausbildung hatten. Die Anforderungen für die betrieblichen Ausbilder steigen an. Die Studie geht auch davon aus, dass die Angebote an Ausbildungsplätze auf dem gleichen Niveau wie bisher bleiben.

Die geringere Bereitschaft für betriebliche Berufsausbildungen hängt mit dem Trend zu universitären Ausbildungen (Hochschulen und Fachhochschulen) eng zusammen. Zwar gebe es noch starke Schwierigkeiten bei der Gestaltung des Bologna-Prozesses (Bachelor- und Masterabschlüsse), doch die Forscher gehen davon aus, dass diese Differenzierung die Attraktivität der Uni-Abschlüsse erhöht. Man kann dann auch schneller zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

Für die Bildungsanbieter im beruflichen Fort- und Weiterbildungsmarkt ergeben sich bis 2030 erhebliche Anpassungs- und Modernisierungsanforderungen. Während hier kurzfristig noch Kapazitäten aufgebaut werden, muss längerfristig mit einen Rückbau der Infrastruktur gerechnet werden. Es kommt auch zu einer weiteren Zentralisierung: Jugendliche und andere Mitarbeiter werden für Weiterbildungsmaßnahmen größere Wege einplanen müssen. Die Angebote werden detaillierter und müssen damit auch größere Regionen ansprechen. Die Experten rechnen auch damit, dass einige Anbieter aus dem Markt ausscheiden und dass andere Anbieter erhebliche Verschiebungen ihres Angebotsprofils vornehmen müssen.

Alle Trends bündeln sich hin zum Begriff Europa. Die Experten halten dem einheitlichen europäischen Bildungsraum bis 2030 für erreichbar.  Die Vergleichbarkeit und wechselseitige Anerkennung der beruflichen Qualifikationen hat schon begonnen und wird sich in den nächsten Jahren verstärken. Immer mehr EU-weite Vorgaben sorgen für eine hohe Vergleichbarkeit der Ausbildungen und zur Möglichkeit grenzüberschreitender Weiterbildung.

Weitere Ergebnisse der Studie findet man in http://www.bmbf.de/pub/auswirkungen_demografische_entwicklung_berufliche_ausbildung.pdf