Carsharing im Vergleich

Carsharing: Man teilt sich ein oder mehreres Autos, nicht zuletzt um Geld beim Autofahren zu sparen. Denn Autofahren ist teuer und zwar besonders, wenn man mit dem eigenem Auto fährt. Denn hier muss man auch zahlen, wenn das Auto unbenutzt vor der Haustür oder in der Garage steht. In den letzten Jahren sind diese vermeidbaren Kosten vielen Autofahrern bewusst geworden und sie sind Mitglied in einer lokalen Carsharing-Gemeinschaft geworden. Der Erfolg des Carsharing hat auch viel mit Internet und mobiler Kommunikation zu tun, denn man kann dank dieser technischen Möglichkeiten schnell sein Carsharing-Autor reservieren und darauf zugreifen, bleibt also trotz Carsharing flexibel. Vorstellbar ist dies auch als Carsharing-Variante, bei der man sich das Carsharing-Auto wie ein Mietfahrrad einfach am Straßenrand mittels Handy verfügbar macht. „Carsharing im Vergleich“ weiterlesen

Kriterien zum Vergleich beim Online-Stellenmarkt

Der Online-Stellenmarkt wird immer beliebter. Bekannt ist der Online-Stellenmarkt meist unter dem Begriff Jobbörse. Doch es geht um weit mehr: Sowohl Arbeitgeber wie Arbeitnehmer versuchen den Online-Stellenmarkt zu nutzen. Wie wirtschaftlich bedeutsam der Online-Stellenmarkt inzwischen ist, kann man daran sehen, dass ‚Teile der Jobbörse StepStone für beachtliche 110 Mio. Euro verkauft werden konnte. „Kriterien zum Vergleich beim Online-Stellenmarkt“ weiterlesen

Überstunden und Arbeitszeiterfassung

Für viele Arbeitnehmer sind Überstunden ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeitsleistung. Viele Arbeitgeber nutzen Überstunden auch, um eine flexiblere Anpassung des Arbeitsbedarfs an die Bedürfnisse des Betriebes vorzunehmen. Verwendet der Arbeitgeber ein Modell der Arbeitszeiterfassung, dann ist mit der Arbeitszeiterfassung eine Vielzahl von Regelungen verbunden, die sich auch auf die Anerkennung von Überstunden auswirken können. Allerdings sind Systeme der Arbeitszeiterfassung nicht überall gebräuchlich und auch nicht passend, denn sie fördern, dass Arbeitsleistung zu sehr unter quantitativen Gesichtspunkten gesehen wird. „Überstunden und Arbeitszeiterfassung“ weiterlesen

Energiepreise dürfen nicht gekoppelt werden

Ein Ärgernis für viele Verbraucher ist die Koppelung der Gaspreise an die Ölpreise.  Solch eine Koppelung der Energiepreise ist international üblich, weil es für Gas keinen funktionieren Markt gibt. Deshalb legt man die Energiepreise der einen Energieart (Gas) einfach dadurch fest, dass man sie an die Energiepreise einer anderen Art (Erdöl) koppelt.

Für den Verbraucher bedeutet dies: Obwohl er auf eine energieeffiziente Technik umsteigt, hat er faktisch keinen Einfluss auf die Energiepreise. Unabhängig von den Kosten bei der Herstellung der jeweiligen Energieprodukte muss er nicht transparente Energiepreise zahlen; er kann davon ausgehen, dass die Hersteller einer Energieart Profite durch ihre Energieart beziehen, die nichts mit dieser Energieart zu tun haben. Volkswirtschaftlich sorgt die Koppelung der Energiepreise für sogenannte „Windfall-Profits“, die nicht zur Marktwirtschaft passen, weil dadurch Flexibilität im Verbraucherverhalten verloren geht und die Steuerungsfunktion der Energiepreise nicht funktioniert. „Energiepreise dürfen nicht gekoppelt werden“ weiterlesen

Videokonferenz vor deutschem Gericht

Eine Videokonferenz vor einem deutschen Gericht ist bisher die Ausnahme. Denn die Unmittelbarkeit der Konfrontation von Zeugen, Anklagevertretern und Angeklagten ist ein zentraler Aspekt der Wahrheitsfindung. Allerdings gibt es bereits die Videokonferenz, wenn für ein Opfer die persönliche Konfrontation mit dem Angeklagten nicht zumutbar ist.

Die Videokonferenz (oder Varianten hiervon) werden recht intensiv im Bereich der Unternehmenskommunikation und beim E-Learning eingesetzt. Auch hier ist die Auswirkung einer Videokonferenz nicht unumstritten, denn auch wenn die zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton Unmittelbarkeit vermittelt, ist die Kommunikation in der Videokonferenz doch anders, als wenn die Beteiligten sich persönlich gegenüber sitzen. So konnte ich selbst als Moderator beim E-Learning feststellen, wie Teilnehmer die Umschaltsituation zwischen verschiedenen dominanten Kamera-Einstellungen während der Videokonferenz nutzen, andere Kommunikationsprozesse zu beginnen, als die offiziell für den Lernprozess während der Videokonferenz vorgesehenen.

Während solches Kommunikationsverhalten bei Videokonferenzen in Lernsituationen nur kontraproduktiv, aber nicht gefährlich für die Kommunikationspartner sind, könnte es bei Gerichtsverfahren anders aussehen. Das Bundesland Hessen hat mehrfach versucht die Videokonferenz vor Gericht vom Ausnahmefall zum regulären Bestandteil zu machen. Hierfür wurden Bundesratsinitiativen gestartet, die auch jetzt wieder erfolgreich waren. Die Videokonferenz im Gericht ist also gegenwärtig nur ein Gesetzesvorschlag des Bundesrates, der zunächst von der Bundesregierung geprüft wird, bevor er im deutschen Bundestag beraten werden kann. Wie man aus der Pressemeldung des Bundesrates lesen kann, ist der Vorschlag zur Videokonferenz bei Gericht ausschließlich mit Argumenten zur Flexibilität und zur Kostensenkung verknüpft.

Spannend ist aber die Frage, wie wirkt sich die Videokonferenz als Normalfall in einem Gerichtsverfahren auf die Kommunikation aus. Bereits im letzten Jahr hatten die Newsblogger von entsprechenden Videokonferenzen in Londoner Gerichtsverfahren berichtet, bei der man die Videokonferenz auch nutzte, um zu schnellerer Verurteilungen zu kommen, bei denen darauf verzichtet wurde, die Angeklagten persönlich dem Richter vorzustellen.

Mitarbeiter krankgeschrieben: Wie geht man mit dem Eingliederungsmanagement um?

Wenn ein Mitarbeiter von einem Arzt krankgeschrieben wird, dann braucht er nicht zu arbeiten und bekommt trotzdem weiter seine Entlohnung. Normalerweise ist das krankgeschrieben-Sein kein Problem, insbesondere dann wenn es nicht zu oft passiert oder zu langen Zeiten der Krankschreibung führt. Allerdings ist das krankgeschrieben-Werden sehr unterschiedlich nach Person und Branche ausgeprägt. Arbeitswissenschaftler führen hohe Werte häufig auf schwierige Arbeitssituationen zurück. Generell ist davon auszugehen, dass auch im höheren Lebensalter häufiger krankgeschrieben wird.

Verständlich ist, dass Unternehmen sich Strategien überlegen, wie das krankgeschrieben-Sein minimiert werden kann. Solche Strategien laufen oft unter dem Begriff Eingliederungsmanagement und können als zusätzlich belastend empfunden werden. Nachdem die Mitarbeiter wieder am Arbeitsplatz erschienen sind, wird mit ihnen ein „Rückkehrergespräch“ geführt. In anderen Fällen werden sie aufgefordert, Fragebögen zur Krankschreibung auszufüllen. Es ist aber auch denkbar, dass das Verhalten des krankgeschriebenen Mitarbeiters geprüft wird, beispielsweise durch überraschende Besuche oder Telefonanrufe. „Mitarbeiter krankgeschrieben: Wie geht man mit dem Eingliederungsmanagement um?“ weiterlesen

Die Jobcenter bleiben mit den bisherigen Möglichkeiten bestehen

Der Begriff Jobcenter erfreut sich nicht bei allen gleicher Beliebtheit. Denn zum Jobcenter muss man gehen, wenn man Ansprüche auf Arbeitslosengeld II erhebt und wenn man diesen Anspruch mit der Jobsuche verbinden will. Jobcenter wurden erst mit den Hartz-Reformen umgesetzt. Mit dem Jobcenter wollte man die Trennung von Arbeitsverwaltung und Sozialhilfe aufheben. Ansprechpartner für eine Transferleistung und für eine Jobvermittlung sollten nicht zu unterschiedlichen Stellen gehen müssen, wenn sie Arbeit und Arbeitslosengeld benötigen. Das Jobcenter wurde geschaffen, um die Ansprüche und die Vermittlungsangebote durch eine Stelle zu bündeln. „Die Jobcenter bleiben mit den bisherigen Möglichkeiten bestehen“ weiterlesen

Streit um das Salz im Brot

Deutsches Brot hat das Image besonders viel Salz zu enthalten und in regelmäßigen Abständen kommen Studien auf den Markt, die vor hohem Salz-Konsum warnen. Allerdings ist es bisher noch nicht gelungen, einen gesundheitlichen Zusammenhang zwischen hohem Salz-Konsum und bestimmten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems festzustellen. Obwohl es durchaus plausibel ist, dass viel Salz in der Nahrung nicht unbedingt der Gesundheit zuträglich ist. So raten viele Ärzte ihren Patienten mit Neigung zum Bluthochdruck rein vorsorglich zu salzarmer Kost. Für die wäre es dann von Vorteil, wenn sie beim Brot-Kauf, den Salz-Anteil klar aus dem Nährwertprofil beim Brot ablesen könnten. „Streit um das Salz im Brot“ weiterlesen

Das Recht auf eine Satellitenschüssel

Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten zwischen Eigentümern, wenn eine Satellitenschüssel allzugut sichtbar aufgestellt wird. Auch Mieter, die ohne ausreichende Rücksprache eine Satellitenschüssel an der Hausfassade anbringen, können Ärger bekommen, wenn der Vermieter dadurch die Schönheit seines Hauses gefährdet sieht. Möglicherweise fürchtet er auch durch wegen einer Satellitenschüssel um den Denkmalcharakter seines Hauses und die damit verbundenen Steuervorteile für Baudenkmäler.

Nun hat sich der Bundesgerichtshof erneut mit der Frage zur Erlaubnis der Satellitenschüssel beschäftigt. Hier hatte eine deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund eine Satellitenschüssel an ihrer Eigentumswohnung angebracht und damit argumentiert, dass sie nur durch diese Satellitenschüssel Informationen aus ihrer früheren Heimat gewinnen könne. Dieser Satellitenschüssel wollte die Eigentümer-Gemeinschaft nicht zustimmen, schließlich sei die Miteigentümerin ja keine Ausländerin mehr und zwei Programme aus ihrem Heimatgebiet könne man über die Hausanlage empfangen. „Das Recht auf eine Satellitenschüssel“ weiterlesen

Die Internet-Bewerbung: Unterschiede zu anderen Bewerbungs-Verfahren

Durch die zunehmende Verbreitung des Internets haben viele Menschen die Möglichkeit sowohl privat wie beruflich jederzeit auf das Internet zuzugreifen. Brauchte man früher noch ein Modem und wählte sich für jede Internet-Nutzung in das Netz gesondert ein, benutzen viele heute sowohl beruflich wie privat einen Daueranschluss ans Internet, privat meist mit geringen monatlichen Fixkosten.

Naheliegend ist daher, dass man das Internet auch für die Bewerbung um einen neuen Job nutzt. Allerdings verstehen die meisten unter einer Internet-Bewerbung einfach nur die Nutzung von Online-Möglichkeiten der Bewerbung. Statt wie früher die Bewerbungsmappe per Post zu verschicken, werden heute die Unterlagen am PC erstellt und als PDF-Dokument per E-Mail an den zukünftigen Arbeitgeber versandt. Dieser hat bereits Vorteile durch diese Variante von Internet-Bewerbung, wenn er die Dokumente und gezielt ausgewählte Profil-Informationen in eigene Datenbanken papierlos einfließen kann. Allerdings können viele Arbeitgeber noch nicht effektiv mit der Internet-Bewerbung umgehen und sorgen mittels Ausdruck der Unterlagen für einen Medienbruch. Problematisch für die Internet-Bewerbung bei einem solchen Arbeitgeber könnte sein, dass ein Bewerber, der herkömmlich seine Unterlagen per Post schickt, weniger Arbeit verursacht. „Die Internet-Bewerbung: Unterschiede zu anderen Bewerbungs-Verfahren“ weiterlesen

Schufa-Auskunft kostenlos nutzen

Die Schufa ist als Schutzgemeinschaft der Kreditwirtschaft Dreh- und Angelpunkt, wenn es um Kredite oder Verträge mit Kreditcharakter (z.B. Handyverträge) geht. Deshalb ist es gut, dass ab dem 1.4. 2010 die Möglichkeit besteht, eine Schufa-Auskunft kostenlos pro Jahr zu bekommen. Über die kostenlose Schufa-Eigenauskunft haben wir auf dir-Info schon berichtet. Nun gibt es weitere Infos, wie man genau seine Schufa-Auskunft kostenlos bekommen kann und welche Daten diese Variante von Schufa-Auskunft liefern könnte. Schließlich sind es nicht nur die reinen Fakten zum bisherigen Kreditverhalten, was durch die Schufa-Auskunft für neue Kreditverträge relevant ist. Die potentiellen Kreditgeber bekommen schließlich über ihre Schufa-Auskunft auch den Schufa-Score, eine Prognose-Zahl, die relevant für die Kostenhöhe und für Schwierigkeit bei der Krediterlangung für den potentiellen Kreditnehmer werden kann. „Schufa-Auskunft kostenlos nutzen“ weiterlesen

Rabatte für Medikamente als Mittel der Kostensenkung

Bereits kurz nach der Wahl hat sich die Linie der Bundesregierung im Bezug auf die Kosten des Gesundheitssystems verändert, nicht zuletzt weil die neuen Führungskräfte der FDP im Gesundheitsministerium eine Sympathie gegenüber einer Gesundheitspauschale erkennen ließen. Praktisch gleichzeitig wurde von vielen gesetzlichen Krankenkassen eine „kleine Gesundheitspauschale“ für 2010 angekündigt: Den Zusatzbeitrag Krankenkasse müssen etliche gesetzliche Krankenkassen von ihren Mitgliedern erheben, wenn sie nicht tief in die roten Zahlen rutschen wollen.

Generell steht die Bundesregierung (insbesondere die FDP) unter starker Kritik: Viele glauben nicht, dass die neue Regierung die notwendige angemessene Berücksichtigung der Interessenlage aller Bevölkerungsgruppen im Blick hat. Das Stichwort „Klientelpolitik“ könnte 2010 zum Wahldesaster für die Regierungsparteien werden. Die Umfragewerte der FDP haben sich bereits halbiert.

Die Führungskräfte des von der FDP geführten Gesundheitsministeriums haben nun einen neuen Vorschlag gemacht, wie die Kosten im Gesundheitswesen deutlich reduziert werden können und sich dabei einen mächtigen Gegner ausgesucht. Durch Rabatte für Medikamente, die die Krankenkassen mit der Pharmaindustrie aushandeln sollen, könnte eine deutliche Kostensenkung erreicht werden. Denn im internationalen Vergleich sind die deutschen Preise für Medikamente vergleichsweise hoch; und die Kosten für Medikamente, die die Krankenkassen zu zahlen haben, haben sich bisher jeder Kostensenkungspolitik entzogen. „Rabatte für Medikamente als Mittel der Kostensenkung“ weiterlesen

Europäischer Hochschulabschluss und Bologna-Prozess

Studenten-Streiks und Auseinandersetzungen um Bildungsreformen bestimmten das Jahr 2009. Grund hierfür war vor allem der neu eingeführte Hochschulabschluss Bachelor, der von vielen Seiten als allzu kurzer Hochschulabschluss mit zu vielen Verschulungselementen angesehen wird. Ein Hochschulabschluss sollte umfassend auf die berufliche Situation vorbereiten und nicht nur als Kurzstudiengang mit schlechten Arbeitsmarktaussichten konzipiert werden, war nicht nur die Kritik vieler Studenten, sondern auch von Publizisten und Vertretern des Wissenschafts-Establishment. „Europäischer Hochschulabschluss und Bologna-Prozess“ weiterlesen

Sind Leerverkäufe eine Ursache für Finanzcrash-Situationen?

In Zeiten der wirtschaftlichen Krise sucht man gern nach einzelnen fassbaren Gründen für die krisenhafte Zuspitzung. Gegenwärtig sind es wieder die Leerverkäufe, die als zentrale Ursache für die Finanzkrisen in Griechenland und anderen Euro-Staaten angesehen werden. Doch was sind eigentlich Leerverkäufe? „Sind Leerverkäufe eine Ursache für Finanzcrash-Situationen?“ weiterlesen

Bundeswertpapierverwaltung ist kostenlos möglich

Die Bundeswertpapierverwaltung als staatliche Einrichtung ist bisher noch nicht sehr bekannt bei den Kunden der Geldanlage, denn wenn sie nach Möglichkeiten des Investments bei ihren Banken oder Sparkassen nachfragen, dann werden sie logischerweise von diesen nicht auf die Möglichkeiten einer kostenlosen Bundeswertpapierverwaltung hingewiesen. Schließlich wollen die Geldinstitute auch mit der eigenen Bundeswertpapierverwaltung Geld verdienen. „Bundeswertpapierverwaltung ist kostenlos möglich“ weiterlesen

Mikrokredite der EU für Existenzgründung

Mikrokredite sind kleine Kredite, die man für eine Existenzgründung oft nur schwer zu bekommen kann, weil die Kreditinstitute auf solche Finanzierungsmodelle nicht ausgerichtet sind. Entweder bekommt man den Mikrokredit, weil man eine persönliche Sicherheit bieten kann – oder für größere Projekte der Existenzgründung werden Kredite, die deutlich den Rahmen eines Mikrokredits überschreiten, als umfangreiche Risikokapital-Finanzierung geplant. „Mikrokredite der EU für Existenzgründung“ weiterlesen

Soziale Sicherung nach Auslandstätigkeit sicherstellen

Immer mehr Deutsche versuchen ihren beruflichen Erfolg durch eine Auslandstätigkeit sicherzustellen. Denn je nach Situation ist die Auslandstätigkeit gefragter oder besser bezahlt. Vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen, man kennt die Sprache vor Ort und macht sich mit den typischen Regeln der Auslandstätigkeit vertraut, dann kann diese Auslandstätigkeit auch langfristig für eine Karriereentwicklung in Deutschland genutzt werden, wenn man denn eines Tages überhaupt zurückkehren will oder muss. „Soziale Sicherung nach Auslandstätigkeit sicherstellen“ weiterlesen

Einen Sturmschaden unverzüglich der Versicherung melden

Wieder einmal hat ein starker Sturm weite Bereiche Deutschlands in Mitleidenschaft gezogen, viele Hausbesitzer und manche Autofahrer hatten einen Sturmschaden, den sie gerne ganz oder teilweise von der zuständigen Versicherung abgedeckt hätten. Für den Sturmschaden am Gebäude ist die Gebäudeversicherung des Hausbesitzers zuständig, die aber je nach Vertragsgestaltung erst ab Windstärke 8 den Sturmschaden abdeckt. Denn die generelle Definition von Sturm beginnt erst mit Windstärke 8.

Für den Hausbesitzer ist aber wichtig, dass er einem möglichen Sturmschaden ausreichend vorgebeugt hat und das unmittelbar nach dem Sturmschaden auch eine schnelle Beweissicherung zum Sturmschaden greift. Einfach hat man es, wenn man unverzüglich nach dem Sturmschaden einen Vertreter der Versicherung anruft und dieser persönlich mit Kamera eine Beweissicherung vornimmt. „Einen Sturmschaden unverzüglich der Versicherung melden“ weiterlesen

Beipackzettel für Finanzprodukte?

Beipackzettel kennt jeder und liest kaum einer, warum sollten diese also noch zusätzlich für Finanzprodukte eingeführt werden? Diese provokative Frage verkennt aber die Wirksamkeit der Beipackzettel, die auch dann wichtig sind, wenn die Beipackzettel nicht gelesen werden. Denn ein Beipackzettel bei Medikamenten muss Informationen über Dosierung und Nebenwirkungen enthalten; wenn diese Informationen auf dem Beipackzettel falsch sind, dann ergibt sich später daraus ein Schadensersatzanspruch, sogar wenn man diesen Beipackzettel nicht gelesen hat. „Beipackzettel für Finanzprodukte?“ weiterlesen

Vorratsdatenspeicherung verfassungsgemäß

Am 2.3.2010 hat sich das Bundesverfassungsgericht nach intensiver monatelanger Beratung mit dem Thema Vorratsdatenspeicherung befasst und ein spektakuläres Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet. Allerdings sind die Leitsätze des Urteils zur Vorratsdatenspeicherung (im Gegensatz zum kürzlich ebenfalls spektakulären Urteil zum Existenzminimum für Hartz IV Empfänger) alles andere als klar formuliert, weshalb sich Journalisten und Blogger meist nur auf den eigentlichen Urteilstext beziehen, der feststellt, dass die gegenwärtige Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig ist. Spektakulär ist natürlich, dass alle bisher durch die Vorratsdatenspeicherung geschaffenen Datenbanken „unverzüglich“ zu löschen sind.

Doch was umfasst überhaupt eine Vorratsdatenspeicherung und warum ist diese verfassungsgemäß? „Vorratsdatenspeicherung verfassungsgemäß“ weiterlesen

Arbeitsbewältigungs-Coaching: neuer Ansatz zur Mitarbeiter-Förderung

Wenn der Begriff Coaching fällt, dann denken viele an Manager und leitende Angestellte, deren Karriere oder Life-Work-Balance nach vorne gebracht werden soll. Der normale Mitarbeiter wird selten in einen Coaching-Prozess einbezogen, es sei bei einem Team-Coaching, wenn es um bestimmte betriebliche Projekte geht. Das neu in die Diskussion kommende Konzept des Arbeitsbewältigungs-Coaching setzt aber beim normalen Mitarbeiter an. Dessen Kompetenzen und Möglichkeiten sollen durch ein Arbeitsbewältigungs-Coaching nach vorne gebracht werden. „Arbeitsbewältigungs-Coaching: neuer Ansatz zur Mitarbeiter-Förderung“ weiterlesen

Studiengebühren und Steuern

Die meisten Bundesländer in Deutschland erheben Studiengebühren von ihren Studenten, das sind mehr als 1.000 Euro pro Jahr. Für private Unis sind noch erheblich mehr an Studiengebühren zu zahlen. Diese Studiengebühren sind eine Belastung für die Studenten bzw. ihre Eltern, falls diese noch die Studiengebühren bezahlen müssen. Deshalb ist es naheliegend zu fragen, ob denn nicht die Studiengebühren von den Steuern freigestellt werden können. „Studiengebühren und Steuern“ weiterlesen