Flugticket und Flug-Reihenfolge

Wenn man ein Flugticket erwirbt, das mehrere Flüge enthält, dann macht man sich keine großen Gedanken darum, ob eine Änderung der Reihenfolge unangenehme Folgen für die Gültigkeit des Flugtickets hat. Die einfachste Variante der Flug-Reihenfolge bei einem Flugticket ist die Kombination aus Hin- und Rückflug. Verpasst man den Hinflug, so geht man wohl davon aus, dass immer noch der Rückflug auf dem Ticket erhalten bleibt. Man nimmt also ein neues One-Way-Flugticket für den Hinflug und will das alte Flugticket nutzen, um den Rückflug anzutreten. Das und weitere Varianten von Flugtickets mit Rundflugcharakter können aber  Probleme hervorrufen, denn einige Fluggesellschaften haben eine sogenannte Teilstrecken-Klausel in ihren Flugtickets: „Flugticket und Flug-Reihenfolge“ weiterlesen

Welches Foto für den neuen Personalausweis nehmen?

Ab Ende 2010 wird es einen neuen Personalausweis geben, der mehr Möglichkeiten bietet, der aber auch stärker als bisher auf Computerlesefähigkeit ausgerichtet ist. Allerdings braucht man erst einen neuen Personalausweis (mit neuem Foto) zu beantragen, wenn der alte Personalausweis ausläuft. Bundesinnenminister de Maizière sagte gegenüber der Bildzeitung, dass ab November 2010 die neuen Personalweisen im Scheckkartenformat an den Bürger ausgehändigt werden, wenn sie für ihren abgelaufenen Personalausweis einen Ersatz bei ihrer Kommune beantragen.

Für einen neuen Personalausweis braucht man auch ein einzelnes neues Foto (Größe des Fotos 35 auf 45 Millimeter im Hochformat ohne Rand mit Gesicht in Frontalaufnahme) und die Kommunen verweisen  als weitere Informationsquelle zum Foto auf dem Personalausweis auf die Bundesdruckerei, die das Foto für den Personalausweis einscannt. „Welches Foto für den neuen Personalausweis nehmen?“ weiterlesen

Partikelfilter-Förderung für Diesel Fahrzeuge 2010 in der Warteschleife

Wer umweltbewusst Auto fahren will, der wird nicht unbedingt Diesel fahren wollen. Denn die Selbstzünder haben das schlechte Image, dass sie Rußpartikel ausstoßen, die für die Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer problematisch sind. Deshalb gibt es auch für ungefilterte Diesel-Motoren einen Aufschlag in der Kfz-Steuer.

Allerdings hat ein Diesel-Fahrzeug trotz der Rußpartikel viele Vorteile in Kosten und Verbrauch, wenn es sehr intensiv genutzt wird. Denn Diesel-Fahrzeuge nutzen die Energie besser aus und haben daher einen geringeren Verbrauch unter gleichen Bedingungen und die Preise für Diesel sind europaweit immer am unteren Ende der Kraftstoffpreise.

Man kann aber etwas gegen die Rußpartikel-Belastung des Diesel-Autos tun: einen Partikelfilter einbauen. „Partikelfilter-Förderung für Diesel Fahrzeuge 2010 in der Warteschleife“ weiterlesen

Geistiges Eigentum und Urheberrecht

Durch das Internet haben seit vielen Jahren etliche Produzenten aus der Kulturindustrie Probleme. Denn viele Nutzer tauschen über das Internet Musik, Filme und Bücher, die in den Zeiten vor dem Internet für teures Geld vermarktet wurden. Dabei ist es vielen Nutzer klar, dass sie unrechtmäßig handeln, denn die entsprechenden per Urheberrecht geschützten Werke sind nach wie vor über den Handel (mit oder ohne Internet) nur für Geld zu erwerben. Wer die entsprechenden Filme, eBooks oder Musiktitel aber regulär kaufte, war oft frustriert, weil er wegen des Kopierschutzes das erworbene Werk nicht universell verwenden konnte. So können gelegentlich über das Internet erworbene Musiktitel nicht auf andere Wiedergabegeräte des Käufers kopiert werden; eBooks sind oft nur auf einem Ausgabegerät sichtbar zu machen. Der Kulturindustrie wird erst langsam klar, dass solche Maßnahmen zum Schutz des geistigen Eigentums und des Urheberechts kontraproduktiv sind, denn wer durch hohe Preise und schlechte Nutzungsmöglichkeiten verärgert wird, der kann dies auch als Motivation für die Nutzung unzulässiger Quellen im Internet deuten. „Geistiges Eigentum und Urheberrecht“ weiterlesen

Erreichbarkeit wird für Arbeitsverträge immer wichtiger

Angesichts der immer breiter werdenden Möglichkeit von Internet und Telekommunikation wird Erreichbarkeit zum Top-Thema auch bei der Mitarbeiterauswahl und beim Mitarbeitereinsatz. Selbständige kennen das schon länger: Von ihnen wird eine Erreichbarkeit erwartet, wenn der Kunde oder Auftraggeber schnell Veränderungswünsche in Projekte einbringen will. Doch auch von vielen Mitarbeitern wird diese ständige oder teilweise Erreichbarkeit vorausgesetzt, ohne das die hierbei notwendigen arbeitsrechtlichen oder vertraglichen Konkretisierungen vorgenommen werden. Das ist dann nicht anders als bei Selbständigen, die auch wenige Möglichkeiten der Einschränkung bei der Erreichbarkeit haben, wenn Erreichbarkeit rein informell und ad-hoc eingefordert wird. So meldete kürzlich der Bundesverband der Informationswirtschaft, dass zwei Drittel aller Arbeitnehmer über eine ständige oder vorübergehende Erreichbarkeit ansprechbar sind. Vielen ist nicht klar, dass diese zusätzliche Anforderung von Erreichbarkeit langfristig erhebliche Probleme nach sich ziehen kann. „Erreichbarkeit wird für Arbeitsverträge immer wichtiger“ weiterlesen

Konfliktmanagement und Weiterbildung

Konfliktmanagement ist häufig Thema in der Weiterbildung, auch wenn der Begriff nicht immer in der Veranstaltungsplanung vorkommt. Doch da die Weiterbildung häufig auf die Verbesserung der betrieblichen Kommunikation ausgerichtet ist, ist das Verhalten in Konfliktsituationen sehr relevant für den Organisationserfolg und den persönlichen Erfolg der Beteiligten. Die Erfahrung zeigt, dass sowohl die Leistungen der Organisation wie die Leistungen und die Zufriedenheit der Beteiligten verbessert werden kann, wenn mittels Konfliktmanagement ein Konflikt in geordnete Bahnen gelenkt wird. „Konfliktmanagement und Weiterbildung“ weiterlesen

Depression und Arbeit

Depression als Erkrankung steht in einem starken Zusammenhang mit der Arbeit. Denn die Arbeit ist immer noch bei vielen Menschen der Mittelpunkt des Lebens. Dies gilt sogar verstärkt für Arbeitslose, denn diese beschäftigen sich noch intensiver als die Beschäftigten mit den Möglichkeiten, Arbeit zu bekommen und sind häufig vor schwierige Entscheidungssituationen gestellt (Umzug, Pendeln, Einkommens- oder Qualifikationsverlust).

Nun hat eine neue Studie der Bundespsychotherapeutenkammer zur Depression diesen Zusammenhang zwischen Arbeit und Depression bestätigt und konkretisiert. „Depression und Arbeit“ weiterlesen

Freiwillige Arbeitslosenversicherung in der Diskussion

Kaum bekannt und bisher wenig genutzt ist die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbständige. Dass es überhaupt eine freiwillige Arbeitslosenversicherung gibt, verdankt sich dem Umstand, dass man seit einigen Jahren gezielt die Existenzgründung fördert. Hier sollte eine freiwillige Arbeitslosenversicherung eine zusätzliche Motivation schaffen, denn wenn man auch als Selbstständiger gegen Arbeitslosigkeit versichert ist, dann kann man das Risiko eines möglichen Scheiterns besser bewältigen. Relevant ist die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit. Die Regelung ergibt sich nach § 28a (Versicherungspflichtverhältnis auf Antrag) des dritten Sozialgesetzbuches.

Möglicherweise ist die freiwillige Arbeitslosenversicherung auch deshalb so unbekannt, weil dieser Paragraph recht umständlich formuliert wurde. Der springende Punkt ist: Man muss innerhalb von einem Monat nach Beginn der selbständigen Tätigkeit den Antrag auf freiwillige Arbeitslosenversicherung bei der Bundesagentur für Arbeit einreichen und hat gute Aussichten auf Aufnahme in die freiwillige Arbeitslosenversicherung, wenn man innerhalb der letzten 24 Monate vor Aufnahme der selbständigen Tätigkeit mindestens zwölf Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat bzw. von dieser Entgeltersatzleistungen (=Arbeitslosengeld I) bezogen hat. Deshalb ist die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige besonders relevant für Existenzgründer, die mit Existenzgründungszuschuss des Arbeitsamtes (der heutigen Bundesagentur für Arbeit) ihre Selbständigkeit beginnen. In Seminaren für Existenzgründer wird auf diese Möglichkeit hingewiesen, weshalb zu erwarten ist, dass besonders viele dieser Seminarteilnehmer auch eine freiwillige Arbeitslosenversicherung abgeschlossen haben.

Kaum beachtet ist aber, dass am Ende von § 28a eine Frist genannt ist. Am 31.12.2010 könnte die Möglichkeit für eine freiwillige Arbeitslosenversicherung auslaufen. Deshalb diskutieren Bundesregierung und Bundestag über eine Verlängerung, Veränderung oder Verteuerung der freiwilligen Arbeitslosenversicherung. Grüne und Linke fordern als Oppositionsparteien eine Ausweitung der Möglichkeiten der freiwilligen Arbeitslosenversicherung.  Dass die Regierung die freiwillige Arbeitslosenversicherung zwar weiterführen, aber erheblich an der Kostenschraube drehen will, wird gelegentlich vermutet.

Ob es so teuer wird, Mitglied der freiwilligen Arbeitslosenversicherung zu werden oder zu bleiben, bleibt abzuwarten. Beiträge von 100 Euro würden sicherlich einen Abschreckungseffekt haben und die gute Idee der freiwilligen Arbeitslosenversicherung zum Scheitern verurteilen. Solange gegenwärtig die Eintrittsbedingungen in die freiwillige Arbeitslosenversicherung günstig sind, sollte man diese Chance nutzen, um deutlich zu machen, dass man auch als Selbständiger ein hohes Interesse an sozialer Absicherung hat.

Höhere Gewalt und Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag

Angesichts des aktuellen Vulkanausbruchs über Island kann man sich die Frage stellen, welche Rechte und Pflichten sich für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber dadurch ergeben, dass der Mitarbeiter sich nicht nach einem Urlaub zum geplanten Termin an  seinem Arbeitsplatz begeben kann. Der Blog „Shoushous Welt“ verweist zu Recht darauf, dass man einen Mitarbeiter nicht für etwas zu verantworten kann, was er nicht zu vertreten hat. „Höhere Gewalt und Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag“ weiterlesen

Höhere Gewalt und Vertragsrecht

In den letzten Tagen führte ein Vulkanausbruch über Island dazu, dass nach und nach in ganz Europa die Flughäfen geschlossen werden mussten. Die Konsequenzen dieser im wahrsten Sinn des Wortes „höheren Gewalt“ sind immens, denn Flugreisen können nicht durchgeführt werden und Ersatzangebote (mittels Bahn und/oder Schiff) sind ebenfalls schnell ausgebucht. Fragen der höheren Gewalt tangieren natürlich sofort das Vertragsrecht: Können die Reisenden Schadensersatz verlangen, wenn ein geplanter Flug nicht stattfinden kann? Und was kann im Bezug zum Arbeitsvertrag passieren, wenn man in Mallorca wegen höherer Gewalt festgehalten wird und nicht wie geplant seinen Arbeitsplatz nach Urlaubsende aufsuchen kann?

Doch was ist eigentlich höhere Gewalt? „Höhere Gewalt und Vertragsrecht“ weiterlesen

Kritikfähigkeit in sozialen Netzwerken

Wenn man von sozialen Netzwerken heute spricht, dann wird meist direkt an das Internet gedacht, wo soziale Netzwerke immer wichtiger werden: Einerseits dienen sie dem Erhalt der sozialen Kommunikation über große Entfernungen, andererseits können soziale Netzwerke im Internet gezielt zur Verbesserung der eigenen Reputation verwendet werden. Gegenwärtig spricht man im Zusammenhang mit Internet und sozialen Netzwerken aber eher von „Social Networks“, ohne das hierfür eine Notwendigkeit feststellbar wäre. Ich gehe auch davon aus, dass mit der rasanten Verbreitung von Angeboten wie Facebook und XING diese Marotte der Verwendung des Englischen bald verschwinden wird. „Kritikfähigkeit in sozialen Netzwerken“ weiterlesen

Online-Profil und Personalauswahl

Dass ein Online-Profil wichtig ist bei der Personalauswahl, wird für bestimmte Berufsgruppen kaum bestreitbar sein. Alle bei denen der Job direkt oder indirekt mit dem Internet  zu tun hat (Online-Journalisten, Marketing-Fachleute, professionelle eBay-Händler) brauchen ein Online-Profil, das als erste Quelle für Referenzen auch meist auf der Visitenkarte zu finden ist. Doch wie wichtig ist das Online-Profil  bei der Personalauswahl ganz normaler Bewerber?

Hierzu gibt eine Microsoft-Studie wichtige Hinweise, die anders als die gestern mir kritisierte Befragung zum Online-Profil tatsächlich Personalverantwortliche nach ihrer Einschätzung zum Online-Profil befragt hat. Die Studie von Microsoft nennt folgende Zahlen für Personalentscheider in Deutschland zur Wichtigkeit des Online-Profils:

  1. 59 % suchen Informationen zum Bewerber im Internet.
  2. 16 % haben schon Bewerber aufgrund von im Internet gefundenen Daten abgelehnt. „Online-Profil und Personalauswahl“ weiterlesen

Berufsunfähigkeit: Kriterien bei der Wahl der richtigen Versicherung

Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit brauchen insbesondere Freiberufler und Selbständige, wenn für sie keine alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten existieren, falls die Berufsunfähigkeit eintritt. Bei der Wahl der Versicherung gegen Berufsunfähigkeit sollte man sehr genau die Bedingungen der Versicherung prüfen. Interessant könnte auch sein, wenn man die Quote der abgelehnten Anträge bei Berufsunfähigkeit recherchieren kann. Denn eine Berufsunfähigkeit ist nicht so einfach feststellbar wie der Schaden am eigenen Fahrzeugt nach einem Unfall, für den die Vollkasko-Versicherung beanspruchbar ist. Denn dieser Schaden ist nach objektiven Kriterien von einem unabhängigen Gutachter leicht feststellbar, bei der Berufsunfähigkeit können aber subjektive Kriterien eine wichtige Rolle spielen.

Generell sind rein rechnerische Vergleiche bei Versicherungen problematisch, denn diese berücksichtigen ausschließlich die Kosten vor Eintritt des Versicherungsfalls. „Berufsunfähigkeit: Kriterien bei der Wahl der richtigen Versicherung“ weiterlesen

Aussagekraft von Arbeitszeugnis und Online-Profil

Mit dem Erfolg von Web 2.0 und Social-Media wird zunehmend die Bedeutung des Arbeitszeugnisses in Frage gestellt. Die Argumentation ist zunächst nachvollziehbar und auch ich habe in etlichen Blogbeiträge immer wieder betont, wie wichtig ein gutes Online-Profil für den Erfolg im Vorstellungsgespräch eines Bewerbers sein kann.

Diejenigen die das Arbeitszeugnis jetzt im Wert gemindert sehen, begründen dies damit, dass

  1. Online-Profile aussagekräftiger sind als das Arbeitszeugnis
  2. Personalverantwortliche sehr häufig soziale Netzwerke wie XING nutzen, um sich über einen Bewerber ein umfassendes Bild zu machen
  3. die Arbeitgeber durch die Rechtssprechung gezwungen würden, nur wohlwollende Zeugnisse zu schreiben. „Aussagekraft von Arbeitszeugnis und Online-Profil“ weiterlesen

Life Coaching: Neuer Trend oder Marketing-Begriff beim Coaching?

Coaching ist seit Jahren ein sehr erfolgreicher Trend als Beratungsleistung für Führungskräfte und Unternehmer, die ihre Fähigkeiten in der Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern verbessern wollen. Coaching grenzt sich ab von Therapie, denn es geht nicht in erster Linie um die Überwindung von „Macken“, sondern um eine positive Herangehensweise. Mittels Coaching sollten Potentiale erweitert werden, damit die persönliche Lebensgestaltung besser gelingen kann.

Im Zusammenhang mit Coaching wird in letzter Zeit häufiger der Begriff Life Coaching verwendet, was auf den ersten Blick verwunderlich erscheint. Denn erfolgreiches Coaching ist nur möglich, wenn das gesamte Leben des Klienten zum Gegenstand im Coaching-Prozess wird. Deshalb kommt der Verdacht auf, dass es sich beim Life Coaching lediglich um einen Marketing-Begriff handelt, mit dem einzelne Coachs sich ein Alleinstellungsmerkmal im umkämpften Coaching-Markt sichern wollen. „Life Coaching: Neuer Trend oder Marketing-Begriff beim Coaching?“ weiterlesen

Blockheizkraftwerk im eigenen Mehrfamilienhaus

Blockheizkraftwerk: das klingt nach einer bombastischen technischen Lösung, bei der höchsten Kommunen oder Ortsteile den Weg zur Energieversorgung finden können. Allerdings werden tatsächlich gegenwärtig Lösungen diskutiert und schon als Pilotprojekt angeboten, die ein eigenständisches Blockheizkraftwerk für ein normales Mehrfamilienhaus bieten.

Blockheizkraftwerk bedeutet, dass man eine Heizungsanlage nicht nur für Wärme und Warmwasser einsetzt, sondern diese auch gleichzeitig zur Produktion von Strom verwenden kann. Man spricht hier im Zusammenhang mit dem Blockheizkraftwerk von „Kraft-Wärme-Koppelung„. „Blockheizkraftwerk im eigenen Mehrfamilienhaus“ weiterlesen

Strategie und Risiken beim Anbieterwechsel

Der Begriff Anbieterwechsel ist seit Jahren nicht mehr aus der Planung der Verbraucher wegzudenken. Das hängt mit verschiedenen Liberalisierungsmaßnahmen zusammen, bei denen ein möglicher Anbieterwechsel zur Verstärkung des Wettbewerbs genutzt werden soll. Begonnen hat die tagtägliche Frage nach dem Anbieterwechsel mit dem Markt für Telekommunikationsdienste, als die staatlichen Monopole aufgelöst wurden. Plötzlich gab es für jede Stunde des Tages und für eine Vielzahl von möglichen Zielregionen unterschiedliche Anbieter mit unterschiedlichen Konditionen, so dass man als preisbewusster Verbraucher für jeden Telefonanruf den Anbieterwechsel erwägen musste. Dieser Absurdität von  Anbieterwechsel konnte man nur entgehen, wenn man sich einen Computer anschaffte, der einem die Entscheidung zum Anbieterwechsel abnahm. Die meisten Verbraucher entschieden sich aber dafür, statt auf den laufenden Anbieterwechsel lieber auf einen Festpreis-Anbieter zu wechseln, womit man die Frage nach dem Anbieterwechsel auf weniger Termine pro Jahr reduzieren konnte. „Strategie und Risiken beim Anbieterwechsel“ weiterlesen

Lebensversicherung und kurzfristige Anlageprodukte

Eine Lebensversicherung gehört normalerweise nicht zu den kurzfristigen Anlageprodukten. Die Risiko-Lebensversicherung ist überhaupt kein Anlageprodukt, da sie nur im Versicherungsfall eine Auszahlung vornimmt. Die kapitalbildende Lebensversicherung gehört zu den langfristigen Anlageprodukten, denn im Regelfall erfolgt eine Auszahlung oder dauerhafte Rentenzahlung erst viele Jahre nach dem Beginn der Einzahlungen in den Lebensversicherung-Vertrag. Die Anlagegesellschaft der Lebensversicherung nutzt diese Zeit zum Kauf von Anlageprodukten unterschiedlicher Fristen und der von der Lebensversicherungs-Gesellschaft erwirtschafte Gewinn kommt ganz oder teilweise mit dem Ablauf der Lebensversicherung zur Auszahlung.

Nun berichten verschiedene Medien, dass einige Lebensversicherung-Gesellschaften in den kritischen Blick der bundesstaatlichen Finanzaufsicht BaFin gekommen sind, weil sie neuartige kurzfristige Anlage-Varianten von Lebensversicherung ihren Kunden anbieten. „Lebensversicherung und kurzfristige Anlageprodukte“ weiterlesen

Retro ist voll im Trend

Retro ist in sehr schillernder Begriff: Retro – das sind die gebrauchten Fahrräder, die man für günstiges Geld auf dem Flohmarkt am Wochenende kaufen kann. Der Trend zum Retro zeigt sich aber auch in den teuren Oldtimer-Fahrzeugen, bei denen man für das Retro-Modell mehr zahlen muss, als für ein modernes Wohnmobil mit Vollversorgung.

Retro ist auch relevant bei Marketing und im Design, wo man mit Old-Fashion sich vom konturlosen Einheitsbrei abheben will. „Retro ist voll im Trend“ weiterlesen

Bußgeldkatalog: Geschwindigkeitsüberschreitung ohne Sozialrabatt

Dass man für zu schnelles Fahren bestraft werden kann, ist weder neu noch besonders bemerkenswert. Schließlich kennt jeder Autofahrer den Bußgeldkatalog, der bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu einem Bußgeld führt, wie im „recht Blog“ mit vielen weiteren Detailinfos zu Maßnahmen bei Geschwindigkeitsüberschreitung deutlich gemacht wird. „Bußgeldkatalog: Geschwindigkeitsüberschreitung ohne Sozialrabatt“ weiterlesen