Nachfolgeplanung: Wichtig für Personalwesen und Unternehmensführung

Nachfolgeplanung ist ein Begriff, der sowohl für die Besetzung der Unternehmensleitung wie für die Besetzung von Führungskräftepositionen relevant ist. Nachfolgeplanung ist wichtig, damit rechtzeitig bei einer Neubesetzung von wichtigen Positionen geeignete Personen die Aufgaben übernehmen können. Die Nachfolgeplanung wird meist bei mittelständischen Unternehmen vernachlässigt, weil hier die Eigentümer und Leiter sehr stark selbst in die Verantwortung eingebunden sind und daher auch aus psychologischen Gründen sich ungern mit der Nachfolgeplanung beschäftigen. „Nachfolgeplanung: Wichtig für Personalwesen und Unternehmensführung“ weiterlesen

Solarstrom für den Eigenbedarf nutzen

Wer ein eigenes Haus mit guter Sonnenlage hat, der kann sein Dach dazu nutzen, Solarstrom zu produzieren und durch Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz von vielfältigen Solarstrom-Fördermöglichkeiten profitieren. Diese gewollte Förderung über das „Erneuerbare Energien Gesetz“ wird allerdings zum 1.7.2010 etwas vermindert, nicht zuletzt deshalb, weil die Solarstrom-Förderung ein sehr großer Erfolg war und ist und weil die gesunkenen Investitionskosten nach Ansicht der Regierungspolitik eine Kürzung der Solarstrom-Förderung möglich machen. „Solarstrom für den Eigenbedarf nutzen“ weiterlesen

Haftungsausschluss bei eBay ist nicht einfach

Die Internet-Plattform eBay wird immer beliebter bei Privat- und Geschäftsleuten. Haftungsausschluss ist für solche eBay-Verkäufe ein wichtiges Thema, denn die Artikel sind oft gebraucht und können deshalb Mängel haben. Man kann bei eBay sehr schnell und sehr einfach Artikel loswerden, indem man sich der einfachen Versteigerungslogik von eBay unterwirft. Viele setzen deshalb die gebrauchte Kamera einfach mit einem Euro Startpreis an und gehen einfach davon aus, dass sich schließlich ein Endpreis herausstellt, der ihnen einen maximalen Restwert liefert. „Haftungsausschluss bei eBay ist nicht einfach“ weiterlesen

Berliner Testament

Das „Berliner Testament“ ist eine in Deutschland sehr beliebte Variante des Testaments, wenn die Eheleute sich wechselseitig als Erbe einsetzen wollen und die Kinder zunächst noch keine Möglichkeiten bekommen sollen, an ihren Anteil aus dem Erbfall eines Verstorbenen zu kommen.

Kerngedanke beim Berliner Testament ist es, das beim ersten Todesfall zunächst das ganze Erbe an den verbleibenden Ehepartner gelangt, bevor dann nach dem zweiten Todesfall die Erbschaft endgültig an die Kinder verteilt wird. „Berliner Testament“ weiterlesen

Mit einem Fremdwährungskonto sich vor der Euro-Krise schützen?

Für Deutsche ist ein Fremdwährungskonto, jedes verfügbare Geldkonto in einer anderen Währung als in Euro. Solch ein Fremdwährungskonto kann im Inland und im Ausland geführt werden. Gegenwärtig gibt es immer noch Diskussion um die Stabilität des Euro. Das wird sich in den kommenden Monaten wohl auch nicht abschwächen, denn die Spekulation um hohe Staatsschulden bei einzelnen Euro-Ländern hält an. Einige Experten gehen sogar davon aus, dass sich US-Dollar und Euro wieder auf die 1:1-Parität bewegen. Es gibt sogar Leute, die den Euro in der bisherige Form als überholt ansehen und mit Rückkehr der DM liebäugeln. Sollten sich diese Stimmen kurzfristig verstärken, dann kann man erheblich gewinnen, wenn man Teile seines Bargeldes auf ein Fremdwährungskonto transferiert. „Mit einem Fremdwährungskonto sich vor der Euro-Krise schützen?“ weiterlesen

Barzahlung und Anspruch auf Gebührenfreiheit

Jüngst hat sich der Bundesgerichtshof mit der interessanten Frage beschäftigt, ob man denn auf einer Barzahlung bestehen kann. Denn wenn eine Barzahlung nicht möglich ist, dann sind andere Zahlungsarten notwendig, die oft mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Besonders relevant ist der Verzicht auf die Barzahlung, wenn dann nur noch andere Zahlungsvarianten möglich sind, die zusätzliche Gebührenzahlungen an den Vertragspartner nach sich ziehen. „Barzahlung und Anspruch auf Gebührenfreiheit“ weiterlesen

Bachelor und Master an der Uni: Die Reform-Diskussion geht weiter

Angesichts der gegenwärtigen Finanzsituation hat das aktuelle Thema der Uni-Reform kaum Beachtung gefunden. Doch bei den Studenten sind die Regelungen zum Bachelor und Master an der Uni nach wie vor umstritten. Doch für eine Reform der Uni ist auch Geld nötig, was angesichts der aktuellen Finanzprobleme im Euro-Bereich fraglich erscheint. So hatten konservative CDU-Kreise Empörung hervorgerufen, als sie kürzlich auf die Idee kamen, Bildung als Sparpotential zu entdecken. „Bachelor und Master an der Uni: Die Reform-Diskussion geht weiter“ weiterlesen

Leerverkäufe in Deutschland deutlich eingeschränkt

Gestern war ich noch davon ausgegangen, dass die Diskussion um die Finanztransaktionssteuer noch länger für Wirbel auf den Finanzmärkten sorgen wird. Nun hat die Bundesregierung einen überraschenden Wechsel in ihrer Kommunikationspolitik vorgenommen und spricht sich selbst für eine Finanztransaktionssteuer aus, etwas was sie noch vor ein paar Tagen weit von sich gewiesen hat. Ergänzt wird die neue Kommunikationspolitik durch tatsächliche Maßnahmen gegen eine bestimmte Börsenspekulation: Ungedeckte Leerverkäufe sind ab sofort vielen deutschen Finanzinstituten verboten. „Leerverkäufe in Deutschland deutlich eingeschränkt“ weiterlesen

Die Finanztransaktionssteuer in der Diskussion

Eine Finanztransaktionssteuer ist keine besonders neue Idee. Schon seit vielen Jahren wird eine Finanztransaktionssteuer als „Tobin-Steuer“ von Globalisierungskritikern gefordert. Doch deren Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer blieb lange unbeachtet, bis vor kurzem mit dem Euroland Griechenland, der Euro als Währung in der Krise eingeschätzt wurde. Die SPD forderte im Bundestag von der Bundesregierung, sie solle sich international für eine Finanztransaktionssteuer einsetzen, sonst könne die SPD nicht den Rettungspakten für die krisengeplagten Euro-Länder zustimmen. „Die Finanztransaktionssteuer in der Diskussion“ weiterlesen

WLAN sperren und Ärger vermeiden

Sollte man sein WLAN sperren, um Ärger mit Behörden oder Hackerangriffe zu vermeiden? WLAN steht für „Wireless Local Area Network“ also „kabelloses lokales Netzwerk“ und wird meist im Zusammenhang mit der Buchung eines DSL-Anschlusses verfügbar gemacht. Insbesondere ältere WLAN Anschlüsse verfügen nur über unzureichende Sperren gegen äußere Zugriffe. Oder man kann von außen bei diesen WLAN-Netzen mit Standardzugriffsversuchen die Sperren leicht aushebeln. „WLAN sperren und Ärger vermeiden“ weiterlesen

Dieselpartikelfilter: Nachrüstung endlich geregelt

Vor kurzem hatte ich darauf verwiesen, dass sich die notwendige staatliche Förderung der Nachrüstung der Dieselpartikelfilter in der Warteschleife befindet. Obwohl immer mehr die Notwendigkeit zur Nachrüstung mit Dieselpartikelfilter besteht, denn immer mehr Gemeinden richten Umweltzonen für Autos ein, die für Diesel-Fahrzeuge ohne Dieselpartikelfilter faktisch Sperrzonen sind.

Nun hat das Umweltbundesministerium den Vatertag dazu genutzt, die Förderung der Nachrüstung für Dieselpartikelfilter klar zu regeln. Als Förderbetrag für die Dieselpartikelfilter-Nachrüstung (möglich nur für Diesel-Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen) ist ein Betrag von 330 Euro vorgesehen. „Dieselpartikelfilter: Nachrüstung endlich geregelt“ weiterlesen

Webangebote für Analphabeten

Analphabeten gibt es in einer erstaunlichen Zahl in Deutschland. So meldete vor kurzem die Wiso-Redaktion des ZDF, dass die Zahl der Analphabeten in Deutschand weiter bei 4 Millionen Menschen liegt und dass die Zahl der Analphabeten damit weiterhin hoch bleibt. Zu den Analphabeten werden alle Menschen gerechnet, die weder lesen noch schreiben können bzw. deren Lese- und Schreibfähigkeiten so eingeschränkt sind, dass sie in der normalen Alltagskommunikation unterliegen. „Webangebote für Analphabeten“ weiterlesen

Konfliktmanagement im Unternehmen

Konfliktmanagement wird zum professionellen Aufgabe in einem großen Unternehmen, denn innerbetriebliche Konflikte ziehen erhebliche Folgekosten nach sich. Schon früher habe ich deutlich gemacht, dass Konfliktmanagement eine zentrale Aufgabe in der betrieblichen und beruflichen Weiterbildung spielt. Große Unternehmen haben deshalb das Konfliktmanagement in ihre Weiterbildungsmaßnahmen integriert und sorgen zugleich durch Einstellung von Konfliktmanagement-Spezialisten dafür, dass die im Unternehmen vorkommenden Konflikte einer rationalen Lösung zugeführt werden. „Konfliktmanagement im Unternehmen“ weiterlesen

Kündigung der Bahncard

Die Bahncard ist eine hervorragend Möglichkeit, günstig an Bahntickets zu kommen. Meist lohnt sich der Kauf der Bahncard bereits für ein bis zwei Fahren mit der Bahn pro Jahr. Kunden, die schon vor vorneherein wissen, dass sie deutlich mehr preisreduzierte Fahren mit der Bahncard im nächsten Jahr machen, werden also die Regelungen zur Kündigung der Bahncard kaum für relevant halten. Es gibt aber auch Kunden, die eine Bahncard nur für einzelne Fahrten angeschafft haben und die dabei mit der bisherigen Kündigung Schwierigkeiten hatten. Denn die Bahncard bedarf der vorherigen und schriftlichen Kündigung, wenn die alte Bahncard noch nicht abgelaufen ist. Außerdem wurde die Bahncard möglicherweise ausschließlich wegen Carsharing mit der Bahn angeschafft und man hat den Kündigungstermin nicht im Hinterkopf behalten.

Dass die bisherige Kündigung der Bahncard alles andere als verbraucherfreundlich ausgestaltet ist, erkennt man an denn den Bedingungen der Bahncard: „Kündigung der Bahncard“ weiterlesen

Kirchensteuer auf die Lohnsteuer vermeiden kostet Gebühren

Die Kirchensteuer in Deutschland ist ein merkwürdiges Phänomen. Denn keine anderen Mitgliedsorganisationen der Gesellschaft haben das Privileg, dass ihre Gebühren oder Beiträge über staatliche Steuern eingezogen werden. Dieses Privileg der Kirchensteuer (das nicht nur auf die Lohnsteuer erhoben wird) ergibt sich aus dem Grundgesetz, das sich wiederum auf die Weimarer Reichsverfassung bezieht. Dass die Kirchensteuer sehr eng mit der Lohnsteuer verknüpft wird, begründet sich in der Lohnsteuer-Karte, die jeder pro Jahr von der zuständigen Gemeinde erhält. Hier steht die Religionsgemeinschaft als Abkürzung drin, und wenn der Betrieb auf Basis der Lohnsteuer-Karte die Steuern berechnet, dann muss er die Kirchensteuer automatisch bestimmen und an das Finanzamt abführen. Kirchensteuer muss auch der bezahlen, der nicht in einer Kirche ist, denn wenn sein Ehepartner noch Mitglied einer Kirche ist und dieser weniger Einkommen hat, dann sind für dessen Einkommensteil Kirchensteuern fällig. Dies ergibt sich aus dem Ehegattensplitting, denn die Kirchensteuer wird proportional zur Lohnsteuer berechnet und bei Ehepaaren wird steuerlich davon ausgegangen, dass jeder die Hälfte der Lohnsteuer bzw. Einkommenssteuer bezahlt. „Kirchensteuer auf die Lohnsteuer vermeiden kostet Gebühren“ weiterlesen

Bankgebühren müssen nicht immer zulässig sein

Die Bankgebühren, die man für bestimmte Vorgänge zu zahlen hat, können durchaus sehr unterschiedlich begründet werden. In der Fachsprache der Juristen spricht man aber meist nicht von Bankgebühren, sondern von Bankentgelten. Solche Bankgebühren (z.B. für die Ausgabe von Scheckkarten) sind vom Prinzip her zulässig, wenn den Bankgebühren entsprechende Gegenleistungen gegenüberstehen. „Bankgebühren müssen nicht immer zulässig sein“ weiterlesen

Braucht ein Unternehmen Social-Media-Richtlinien?

Der Begriff „Social-Media“ ist nicht unbedingt jedem geläufig. Es geht bei Social-Media um neuere Entwicklungen des Internets, das ab Mitte dieses Jahrzehntes stärker durch direkte Mitmach-Möglichkeiten der Nutzer gekennzeichnet ist. Da dieser Trend zunehmend auch für Unternehmen relevant ist, werden immer öfter Social-Media-Richtlinien gefordert. „Braucht ein Unternehmen Social-Media-Richtlinien?“ weiterlesen

Rückkauf einer Lebensversicherung: Alternative zur Kündigung?

Nach wie vor beliebt bei Anlegern in Deutschland ist die Lebensversicherung. Gemeint ist als Anlageprodukt die kapitalbildende Lebensversicherung, die auch in einigen Varianten als Rentenversicherung bezeichnet wird. Hier wird ein großer Teil des laufenden Einzahlungsbetrags in die Lebensversicherung von der Lebensversicherungs-Gesellschaft angelegt und nach Ablauf des Einzahlungszeitraums als Einmalbetrag (Lebensversicherung) oder als laufende Monatszahlung (Rentenversicherung) mit mehr oder weniger guter Rendite zurückgezahlt. Das Problem bei dieser Art der Lebensversicherung ist, dass hohe Kosten in den Anfangsjahren eine mögliche Kündigung der Lebensversicherung deutlich erschweren. Aber solche Kündigungen von Lebensversicherung sind recht häufig, denn viele Kunden können nicht über viele Jahre und Jahrzehnte damit planen, dass sie regelmäßig einen hohen Betrag ihres Einkommens für eine Lebensversicherung verwenden.

Als Alternative zur Kündigung der Lebensversicherung wird der Rückkauf von einigen Experten vorgeschlagen. „Rückkauf einer Lebensversicherung: Alternative zur Kündigung?“ weiterlesen

Führt die Griechenland-Krise über kurz oder lang zur Wiedereinführung der DM?

Nachdem die Bankenkrise 2008 durch viel Kredit-Geld einigermaßen in den Griff bekommen war, kündigte sich bereits kurze Zeit später eine Währungskrise in der Euro-Zone an. Die Gründe für die Bankenkrise sind ähnlich wie bei der Währungskrise. Einmal ist der Schuldner eine Bank, bei dem man das Vertrauen verloren hat, dass er noch seine Verpflichtungen leisten kann, ein anderes Mal ist es ein Land, bei dem Zweifel an der Zahlungsfähigkeit gegenüber den Gläubigern laut werden. Interessanterweise dauert es aber immer recht lang, bis das Phänomen abnehmender Glaubwürdigkeit auf die Kurse der Anleihen durchschlägt. Entscheiden sich aber die international tätigen Rating-Agenturen für eine Absenkung der Bewertung, dann ist oft kein Halten mehr und die Kurse der entsprechenden Anleihen gehen rasant in den Keller.

Nun haben die noch solventen Euro-Länder sich entschlossen, der sehr kleinen griechischen Volkswirtschaft mit Euro-Krediten über die Runden zu helfen. Dafür müssen die Griechen im Gegenzug erhebliche Sanierungsmaßnahmen treffen. Viele konservative Kritiker lehnen diese Hilfe auf Euro-Basis aber ab, denn die Stabilität des Euro gerate dadurch in Gefahr. Stattdessen sollten die Griechen wieder die Drachme einführen und sich aus dem Euro-Verbund verabschieden. Dieser Vorschlag wird aber so nicht umsetzbar sein, denn wie beispielsweise von vielen Seiten  erläutert wurde, würde die Ankündigung eines Umtausches von Euro in Drachme dazu führen, dass alle griechischen Geldanleger ihre Euro-Bestände in Bargeld umwandeln und/oder ins Ausland verschieben. Ein Ausschluss eines Mitglieds aus dem Euro ist nicht nur nicht vorgesehen, sondern aus praktischen Gründen auch nicht umsetzbar. „Führt die Griechenland-Krise über kurz oder lang zur Wiedereinführung der DM?“ weiterlesen