Verbraucherverhalten in zehn Jahren

Nachhaltigkeit und aktivere Kommunikation durch die Verbraucher sind zwei der Trends, die eine Studie des Wirtschaftsberatungsunternehmens Deloitte zum Verbraucherverhalten in zehn Jahren bestimmt hat. Aber auch die Ernährung und die Produktion und Verteilung der Nahrungsmittel wird ein Trendthema in der nächsten Dekade werden. Darüberhinaus wird die zunehmende Internet-Nutzung der Verbraucher die Unternehmen vor neue Herausforderung in der Kommunikation mit ihren Kunden stellen. Entscheider in Unternehmen können sich in kritischer Auseinandersetzung mit der Studie jetzt schon auf diese Anforderungen der Verbraucher einstellen, wenn man auch nicht jede der getroffenen Prognosen als relevant für sich empfindet. „Verbraucherverhalten in zehn Jahren“ weiterlesen

Moderate Rentenerhöhungen werden für die nächsten Jahre erwartet

In den letzten Jahren blieb die Rentenentwicklung deutlich unter den Erwartungen der Rentner, aber insgesamt waren die Einkommenssteigerungen bei den Arbeitnehmerhaushalten auch sehr niedrig. Letzeres ändert sich zurzeit und daher können auch die Rentner in den nächsten Jahren mit besseren Rentenerhöhungen rechnen. „Moderate Rentenerhöhungen werden für die nächsten Jahre erwartet“ weiterlesen

„Equal Pay“ in der Zeitarbeit

„Equal Pay“: Das bedeutet gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit und ist gegenwärtig besonders in der Diskussion, wenn es um Zeitarbeit geht. Zeitarbeit bedeutet, dass ein Arbeitnehmer nicht direkt von einem Unternehmen eingestellt wird, sondern über eine Zeitarbeit-Vermittlungsfirma tätig wird. Die arbeitsvertragliche Bindung gilt dann gegenüber der Zeitarbeitsfirma. Prinzipiell ist also vorstellbar, dass der Zeitarbeitnehmer eine schlechtere Bezahlung erhält, als ein entsprechend direkt angestellter Arbeitnehmer. „„Equal Pay“ in der Zeitarbeit“ weiterlesen

Abgeltungssteuer in der Kritik

Seit 2009 ist die Besteuerung der Kapitaleinkünfte verändert worden. Während vorher auf Zinsen und Dividenden der persönliche Steuersatz zu zahlen war, wurde in 2009 eine pauschale Besteuerung mit 25 % Abgeltungssteuer plus Ergänzungsabgabe eingeführt. Da viele Steuerzahler mit hohen Zins- und Kapitaleinträgen einen Steuersatz haben, der deutlich über 25 % liegt, war befürchtet worden, dass die Steuereinnahmen zurückgehen könnten, auch wenn erstmals für Spekulationsgewinne ebenfalls die Abgeltungssteuer wirksam gemacht wurde. Durch die Abgeltungssteuer würden Einkommensbezieher mit hohen Einkommen deutlich geringer belastet als andere Einkommensbezieher. Dieser Umstand scheint nun eingetreten zu sein und zieht viel Kritik auf sich. „Abgeltungssteuer in der Kritik“ weiterlesen

Steuerliche Absetzbarkeit von Krankheitskosten wird verbessert

Krankheitskosten, das können zum Beispiel Kosten sein, die für neue Möbel wg. Asthma anfallen. Eine steuerliche Absetzbarkeit solcher Kosten ist als außergewöhnliche Belastung denkbar, was aber je nach Finanzamt oder Sachbearbeiter unterschiedliche Schwierigkeiten der Geltendmachung nach sich ziehen kann. Nun hat aber der Bundesfinanzhof eine steuerzahlerfreundliche Entscheidung getroffen. Nicht nur ein Amtsarzt, sondern auch ein anderer Arzt kann die Notwendigkeit der Krankheitskosten bescheinigen und damit den Weg für die Geltendmachung als außergewöhnliche Belastung ebnen. „Steuerliche Absetzbarkeit von Krankheitskosten wird verbessert“ weiterlesen

Zusatzbeitrag der Krankenkasse kann sehr unterschiedlich ausfallen

Seit der letzten Gesundheitsreform ist es für die gesetzlichen Krankenkassen möglich, einen Zusatzbeitrag zu erheben, den die Mitglieder allein zu zahlen haben. Nun hat eine Untersuchung des Magazins Focus ergeben, dass dieser Zusatzbeitrag sehr unterschiedlich ausfallen kann. Viele Krankenkassen erheben gar keinen Zusatzbeitrag, andere erstatten sogar Teile des Beitrags zurück. Die meisten Krankenkassen geben sogar eine Garantie, dass sie 2011 keinen Zusatzbeitrag erheben werden. „Zusatzbeitrag der Krankenkasse kann sehr unterschiedlich ausfallen“ weiterlesen

Solarförderung soll erneut reduziert werden

Die Solarförderung ist ein für Deutschland einmaliges Angebot an die Bürger. Hausbesitzer können durch die Produktion von Solarstrom auf Jahrzehnte hinaus einen garantierten Absatzpreis bekommen und damit ihre Investition in Solarstrom sehr gut absichern. Doch diese Solarförderung wird erneut gekürzt, weil der bisherige Erfolg der Förderung des Solarstroms alle Erwartungen übertroffen hat. „Solarförderung soll erneut reduziert werden“ weiterlesen

Erhöhte Arbeitnehmerpauschale für 2011

Wer als Arbeitnehmer arbeitet, der bezieht Einkommen aus abhängiger Beschäftigung, die als getrennte Einkommensart steuerlich berücksichtigt wird. Für diese Einkommensart gibt es schon immer eine Pauschale in der Einkommenssteuererklärung. Dies bedeutet, dass ohne weiteren Nachweis Werbungskosten in Höhe der Arbeitnehmerpauschale bei der Einkommenssteuererklärung berücksichtigt werden. Man zahlt also weniger Steuern und muss steuermindernde Werbungskosten nicht nachweisen, wenn diese unterhalb der Arbeitnehmerpauschale liegen. Nun haben sich die Verantwortlichen der schwarz-gelben Koalition in Berlin darauf geeinigt, dass bereits in 2011 die Arbeitnehmerpauschale erhöht wird, und zwar auf 1000 Euro pro Arbeitnehmer. „Erhöhte Arbeitnehmerpauschale für 2011“ weiterlesen

Private Krankenversicherung für Hartz IV Empfänger

Wer arbeitslos ist, aber arbeiten könnte, der hat nach dem Auslaufen des Arbeitslosengeldes I Anspruch auf Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt. Vorausgesetzt sein Vermögen überschreitet nicht gewisse Freigrenzen. Ist der Hartz IV Empfänger Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, dann ist sein Beitrag für die Krankenversicherung auch durch Hartz IV abgedeckt. Probleme bekommen aber die Hartz IV Empfänger, die Mitglied einer privaten Krankenversicherung sind. Für diese wurden bisher nicht immer die vollen Krankenversicherungsbeiträge übernommen. Nun hat das Bundessozialgericht entschieden, dass für diese Hartz IV Empfänger der volle Basistarif der privaten Krankenversicherung zu übernehmen ist. (Aktenzeichen: B 4 AS 108/10 R L) „Private Krankenversicherung für Hartz IV Empfänger“ weiterlesen

Chancen für Mütter im Beruf werden schwieriger

Der Anteil der Firmen, die gerne auch Mütter einstellen wollen, scheint sowohl national wie international zurückzugehen. Die ergab eine Studie des Bürodienstanbieters Regus, bei der viele Verantwortlichen in Unternehmen befragt wurden. Planten noch 2010 etwa 44 Prozent der befragten Unternehmen, auch Mütter beruflich zu engagieren, ist dieser Anteil für 2011 auf 36 Prozent zurückgegangen. Gründe für die Zurückhaltung bei der Einstellung von Müttern sind die üblichen Bedenken hinsichtlich deren Flexibilität. „Chancen für Mütter im Beruf werden schwieriger“ weiterlesen

Zunehmende Abfragen von Konten durch Behörden

Früher war viel vom Bankgeheimnis die Rede. Wer ein Konto hatte, konnte sich einigermaßen sicher sein, dass Behörden dieses Konto nur in wenigen Fällen bei komplexer Kriminalität prüften. Dies sieht inzwischen anders aus, wie jetzt die Neue Osnabrücker Zeitung mit Bezug auf den Bundesdatenschutzbeauftragen meldete. Gründe für die Prüfung der Konten könnte häufig „Schwarzarbeit“ sein, die nach Angaben von finanzzeug.de deutlich im Anstieg ist. „Zunehmende Abfragen von Konten durch Behörden“ weiterlesen

Esoterische Lebensberatung und Vergütungsanspruch

Manche Leute haben Probleme mit der Lebensgestaltung und wenden sich an entsprechende Experten: Psychologen oder Coachs, die teilweise auch auf eine wissenschaftliche Ausbildung und viel Handlungspraxis zurückgreifen können. Viele Leute gehen aber auch zu Wahrsagern und Kartenlegern, für die eine wissenschaftliche oder rational nachvollziehbare Ausbildung nicht vorstellbar ist. Die spannende Frage ist nun, ob solche Vergütungsansprüche auf Verträge zur esoterischen Lebensberatung vom Anbieter einklagbar sind. Tatsächlich hat sich der Bundesgerichtshof vor kurzen mit dieser Frage beschäftigt und ist zu interessanten Überlegungen gekommen. „Esoterische Lebensberatung und Vergütungsanspruch“ weiterlesen

Gesundheits-Apps statt Arztbesuch

Handys und Apps sind gegenwärtig in vielen Handlungsfeldern erfolgreich. Apps sind kleine Programme für mobile Telekommunikationsgeräte, mit denen man von lokalen und internationalen Nachrichten bis hin zur Geldanlage alles Mögliche realisieren kann. Nun kommen Gesundheits-Apps auf den Markt, die sich deutlich auf den Arztbesuch auswirken könnten, was eine Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. zu Gesundheits-Apps heraufgefunden hat. „Gesundheits-Apps statt Arztbesuch“ weiterlesen

Mit dem digitalen Radiergummi gegen Bilderflut?

Durch die Bilderflut im Internet wird die Forderung nach einem digitalen Radiergummi lauter. Bilder sind die beliebtesten Kommunikationsformen in sozialen Netzwerken wie Facebook. Denn statt lang und breit zu beschreiben, wie eine Fete erlebt wurde, wer anwesend war und welche Attraktionen bestaunt werden konnten, lädt man schnell eine schöne Bildersammlung hoch und schon können alle Freunde im sozialen Netzwerk sehen, was sie selbst oder ihre eingeladenen Freunde auf der Fete erleben konnten. „Mit dem digitalen Radiergummi gegen Bilderflut?“ weiterlesen

Trotz unwirksamer Eigenbedarfskündigung muss Mieter Anwaltskosten zahlen

Der häufigste Kündigungsgrund bei der Vermietung von Wohnungen ist ein Eigenbedarf des Vermieters. Der Vermieter muss in nachvollziehbarer Weise dem Mieter darlegen, dass er die Wohnung für eigene Zwecke oder für Verwandte verwenden möchte. Ein typischer Fehler, den hier Vermieter bei der Eigenbedarfskündigung machen können, ist die fehlende oder unzureichende Begründung für den Eigenbedarf. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Anwaltskosten des Mieters, die dieser zur Abwehr einer solchen fehlerhaften Eigenbedarfskündigung hatte, nicht vom Vermieter (keine Schadensersatzansprüche) zu tragen sind (Aktenzeichen VIII ZR 9/10). „Trotz unwirksamer Eigenbedarfskündigung muss Mieter Anwaltskosten zahlen“ weiterlesen

Renditen von Lebensversicherungen sinken langfristig

Die kapitalbildende Lebensversicherung ist in Deutschland sehr beliebt. Rein statistisch betrachtet hat jeder Deutsche mindestens eine. Dieser Erfolg kann nicht nur mit der hohen Motivation erklärt werden, die Versicherungsmitarbeiter haben, eine kapitalbildende Lebensversicherung abzuschließen, sondern auch mit der Motivation der Kunden etwas für die Sicherheit ihrer Angehörigen zu tun. Allerdings ist die Rendite-Performance von kapitalbildenden Lebensversicherungen alles andere als überzeugend. „Renditen von Lebensversicherungen sinken langfristig“ weiterlesen

Mindesthaltbarkeit: Verbraucher sind hier oft sehr kritisch

Viele Supermärkte werfen Lebensmittel weg, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht überschritten ist. Denn bereits kurz vor dem Ablauf der Mindesthaltbarkeitszeit ist die Ware kaum noch verkäuflich. Dabei wäre es sinnvoll, wenn man solche Lebensmittel preiswerter abgeben würde, um etwas gegen die Lebensmittelvernichtung zu tun. Auch für Verbraucher sollte klar sein, dass viele Lebensmittel auch noch verzehrbar sind, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Vor kurzen gab es noch Diskussionen, deshalb sogar die Mindesthaltbarkeit als Begriff beim Lebensmittelhandel abzuschaffen.

Schokolade ist z.B. ein solches Lebensmittel, das lange über der Mindesthaltbarkeit noch verzehrt werden kann. Oder Nudeln ohne Ei-Beimischung; hier kann man getrost das Mindesthaltbarkeitsdatum großzügig überschreiten, wenn die Nudeln gut und trocken gelagert wurden. Doch viele Verbraucher und Händler sind sehr kritisch, wenn es um die Mindesthaltbarkeit geht. Deshalb landen viele gute Lebensmittel im Müll, was angesichts der weltweiten Verschwendung erhebliche Verluste nach sich zieht.

„Taste the Waste“ ist ein Film, der aufzeigt, wie Verbraucher durch behutsameren Umgang mit Lebensmitteln die Ressourcen schonen können. Hier der Trailer, der auch motiviert, anders mit Mindesthaltbarkeit umzugehen.

TASTE THE WASTE – Trailer from W-film on Vimeo.

„Mindesthaltbarkeit: Verbraucher sind hier oft sehr kritisch“ weiterlesen

Phänomen Mietnomaden wird überschätzt

Immer mal gerne wird im kommerziellen Fernsehen das Problem Mietnomaden darstellt. Mietnomaden sind Menschen mit betrügerischer Absicht, die Wohnungen anmieten, aber nicht ans Bezahlen der Miete denken. Stattdessen vermüllen sie die Wohnung oder schädigen deren Grundsubstanz. Da das Verhalten der Mietnomaden das Wohnumfeld belastet, entstehen dem Vermieter hohe Schäden, auch weil andere Mieter das Weite suchen oder Mietminderungen durchsetzen. Nun wurde allerdings durch eine Studie von Professoren der Uni Bielefeld festgestellt, dass Mietnomaden überwiegend ein Medien-Phänomen sind, die in der Praxis kaum vorkommen. „Phänomen Mietnomaden wird überschätzt“ weiterlesen

Werbungskosten für Studenten

Wer studiert und arbeitet, der kann wie jeder andere Arbeitnehmer arbeitsbezogene Kosten als Werbungskosten bei der Steuer geltend machen. Allerdings gibt es für die Kosten des Studiums, die steuermindernd als Sonderausgaben geltend zu machen sind, eine Obergrenze nach § 10 Einkommenssteuergesetz: 4.000 Euro pro Jahr können von Studenten hier für die Berufsausbildung abgesetzt werden. Das reicht in vielen Fällen nicht aus und deshalb wäre es für Studenten interessant, diese Berufsausbildungskosten in unbegrenzter Höhe als Werbungskosten abzusetzen. Nun zeichnet sich die Möglichkeit ab, dass der Bundesfinanzhof die gesetzliche Obergrenze für die Anrechnung bei den Werbekosten für Studenten als unzulässig kennzeichnet. Studenten, die von einer möglichen Änderung der Rechtslage profitieren wollen, können bereits jetzt bei der Einkommenssteuererklärung dafür etwas tun. „Werbungskosten für Studenten“ weiterlesen

Vorkasse-Medikamente können für den Patienten teuer kommen

Seit Jahresanfang gibt es eine Neuregelung zur Abrechnung von Medikamenten, die sich eigentlich kostensenkend für Kassen-Patienten auswirken sollte. Gesetzliche Krankenversicherungen wie die AOK haben den Umfang der Medikamente erweitert, die über spezielle Rabattverträge günstiger für ihre Versicherten von den Apotheken abgegeben werden müssen. Allerdings kann es passieren, dass der Patient nicht mehr das gewohnte Medikament bekommt, sondern ein wirkstoffgleiches Alternativ-Präparat. Patienten, die aber das gewohnte Medikament bekommen wollen, müssen dann in Vorkasse treten und können sich die erstattungsfähigen Kosten für das Vorkasse-Medikament von ihrer Krankenkasse zurückholen. Diese kann aber den Erstattungsbetrag durch Abzug von Verwaltungskosten reduzieren. „Vorkasse-Medikamente können für den Patienten teuer kommen“ weiterlesen

Brückentage sind auch 2011 relevant

Viele Arbeitnehmer gelten als Urlaubsoptimierer. Denn sie nutzen die Brückentage auch 2011, um längere Urlaube zu genießen. Dabei ist der Begriff Brückentag oder Brückentage nicht unumstritten. Als Brückentage gelten im engeren Sinne nur gesetzliche Feiertage, die innerhalb einer Woche, aber nicht am Anfang oder am Ende einer Woche liegen. Brückentage können also auch 2011 nur an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag liegen. „Brückentage sind auch 2011 relevant“ weiterlesen