Hoher Spareffekt durch eigene vier Wände im Alter

Wer in der eigenen Wohnung wohnt, der spart dann viel Geld gegenüber einer Mietwohnung ein, wenn die eigene Wohnung weitgehend schuldenfrei ist. Das ist aber meist erst gegeben, wenn man im Rentenalter ist. Viele Finanzierungsmodelle für eine eigene Wohnung sind auch genau darauf ausgerichtet, zum Renteneintritt die Schuldenfreiheit der eigenen Wohnung zu sichern. „Hoher Spareffekt durch eigene vier Wände im Alter“ weiterlesen

Cloud-Dienste im Internet für Privatpersonen

Cloud-Dienste im Internet sind seit einiger Zeit ein Top-Thema im Business-Bereich. Cloud steht für Wolke und diese ist in Diagrammen oft das Symbol fürs Internet. Wenn Unternehmen Cloud-Dienste buchen, dann lagern sie Daten, Programme oder Aufgaben ins Internet aus, um mehr Sicherheit zu bekommen oder flexibler im Umgang mit den Daten zu werden. Nun gibt es Hinweise darauf, dass das Internet-Kaufhaus Amazon auch verstärkt Cloud-Dienste für Privatpersonen anbieten wird. „Cloud-Dienste im Internet für Privatpersonen“ weiterlesen

Gesetzliche Krankenversicherung hat hohe Akzeptanz

Eine Umfrage im Auftrag der Apotheken-Umschau hat ergeben: Eine verpflichtende Mitgliedschaft aller Deutschen in einer gesetzlichen Krankenversicherung wäre für viele Bundesbürger eine denkbare Regelung, um einen umfassenden Schutz gegen Krankheit für alle Bundesbürger zu sichern. Etwa zwei Drittel der repräsentativ Befragten würde es also befürworten, dass alle Deutschen Mitglied einer solidarischen gesetzlichen Krankenversicherung werden. Als Gründe wird auf die gegenwärtige Kostensituation im Gesundheitswesen hingewiesen. „Gesetzliche Krankenversicherung hat hohe Akzeptanz“ weiterlesen

Google Books muss sich neu positionieren

Google Books ist ein Angebot der Suchmaschine Google zur Buchrecherche. Gezielt kann über eine Suchmaske, wie man sie auch sonst von Google kennt, nach Büchern gesucht werden. Dabei kann gezielt nach Autor, Verlag, Erscheinungsjahr und Sprache gefiltert werden. Teilweise greift Google auch auf die Inhalte der Bücher zurück, denn man hat viele Bücher komplett oder teilweise eingescannt. Dem Suchenden auf der Google Buchsuche werden dann die Textstellen angezeigt, die für ihn von Interesse sind. Ein komplettes Buch kann man auf diese Weise aber nicht downloaden, denn Google bietet immer nur wenige Seiten zum Lesen dem einzelnen Google-Bocks Nutzer an. „Google Books muss sich neu positionieren“ weiterlesen

Zeitarbeit: Nachforderung für Sozialversicherungsbeiträge

Für die Zeitarbeit war das Ende des letzten Jahres ein entscheidender Wendepunkt. Denn das Bundesarbeitsgericht hat zur Zeitarbeit entschieden, dass viele bisher praktizierte Tarifverträge keine Gültigkeit haben. Diese Entscheidung führt nicht nur zu höheren Lohnansprüchen der Zeitarbeitnehmer (Anwendung des Equal-Pay-Prinzips, da es keinen gültigen Tarifvertrag mehr gibt), sondern auch die Sozialversicherungen können auf Basis des Urteils höhere Beiträge von den Zeitarbeitsunternehmen einfordern. Diese fordern nun mit Fristsetzung für Ende Mai diese höheren Beiträge auch rückwirkend ein. „Zeitarbeit: Nachforderung für Sozialversicherungsbeiträge“ weiterlesen

Beratungspflichten einer Bank bei Zinswetten verschärft

Auf die Zinsentwicklung zu wetten, kann hohe Erträge einbringen, ist aber auch mit hohen Risiken verbunden. Das gilt besonders für sogenannte Swap-Geschäfte. Bei Swaps werden keine Papiere direkt getauscht, sondern nur die Erträge der Papiere. Ob dem normalen Anleger so klar ist, welche Risiken damit verbunden sind, wird dann oft juristisch geprüft, wenn die Anleger Schiffbruch erlitten haben. Der Bundesgerichtshof hat nun eine große deutsche Bank wegen ihrer Beratungspraxis bei Geldanlagen in solche Zinswetten gerügt und einem Anleger Schadensersatz gewährt. „Beratungspflichten einer Bank bei Zinswetten verschärft“ weiterlesen

Kleiderordnung im Betrieb: Interessenausgleich sicherstellen

In vielen Betrieben wie Krankenhäuser oder Flughäfen ist eine Kleiderordnung ganz selbstverständlich. Die Arbeitgeber regeln bereits in den Arbeitsverträgen oder mit Hilfe der Interessenvertretungen die Kleiderordnung im Betrieb und haben damit meist kein Problem. Doch wie weit darf die Kleiderordnung in die Interessen der Mitarbeiter eingreifen? Kann in einer betrieblichen Kleiderordnung sehr detailiert die Farbe von Fingernägeln oder die Art der Haarfärbung festgelegt werden oder haben die Mitarbeiter hier Anrecht auf ihre freie Persönlichkeitsentfaltung? „Kleiderordnung im Betrieb: Interessenausgleich sicherstellen“ weiterlesen

Familienpflegezeit: Reduktion der Arbeitszeit für die Pflege

Der Begriff Familienpflegezeit könnte in den nächsten Jahren wichtig werden: Einerseits weil demographisch bedingt der Bedarf an familiärer Pflege wächst, anderseits weil viele Arbeitnehmer es wünschen, zu Gunsten der Familienpflegezeit eine geringere Arbeitszeit mit ihrem Arbeitgeber zu vereinbaren. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startete daher die gesetzliche Initiative zur Familienpflegezeit.

Man will also die Vereinbarung von beruflicher Tätigkeit und familiärer Pflege umfassend und wirksam verbessern und daher pünktlich zum 1.1.2012 das neue Modell Familienpflegezeit starten. Dieses Modell der Familienpflegezeit sieht vor, dass Arbeitnehmer ihre reguläre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren um bis zu 50 % reduzieren, wenn sie während dieser Zeit einen Angehörigen pflegen müssen. Das Gehalt wird während dieser Zeit lediglich auf 75 % des bisherigen Bruttolohns abgesenkt. Es entsteht so ein Zeitkonto von Arbeitsstunden, die nicht geleistet aber gezahlt werden. Dieses Zeitkonto muss nach der Familienpflegezeit wieder ausgeglichen werden. Beispielsweise so, dass genauso lange voll bei 75 % Bruttolohn gearbeitet wird, wie vorher für die Familienpflegezeit kürzer gearbeitet wurde. Zur Absicherung der Betriebe, die hier Risiken eingehen, beispielsweise wenn der Arbeitnehmer, der Familienpflegezeit beansprucht, berufsunfähig wird, ist eine Versicherung abzuschließen.

Erkennbar ist, dass diese Lösung für eine Familienpflegezeit für die Betriebe sehr kostengünstig gestaltet ist. Ob aber dies die Akzeptanz bei den Betrieben fördert, ist politisch sehr umstritten. Der blog.betriebsrat.de bemängelte, dass das Modell Familienpflegezeit zu schematisch aufgebaut wäre. Haufe.de berichtete, dass es am Widerstand der FDP gescheitert sei, die Familienpflegezeit als verbindlichen Rechtsanspruch der Arbeitnehmer wirksam zu machen. So würde es dann allein vom Wohlwollen der Arbeitgeber abhängen, ob der Mitarbeiter die notwendige familiäre Pflege umsetzen kann.

Weitere Kritikpunkte am vorgesehen Modell der Familienpflegezeit ergeben sich aus der Knappheit der Zeit für Pflegeleistungen und einer fehlenden staatlichen Unterstützung. Denn viele Arbeitnehmer können es sich aus finanziellen Gründen nicht leisten, mehrere Jahre auf ein Viertel ihres Einkommens zu verzichten. Es bleibt also abzuwarten, ob dieses Modell für Familienpflegezeit politisch umsetzbar ist und wie die neu geschaffene Familienpflegezeit ab 2012 von den Betroffenen angenommen wird.

Inflationsindexierte Bundesanleihen

Nachdem die Preise erkennbar im Aufwind sind und auch die Zinsen diesem Trend folgen werden, kommt wieder die Angst vor Inflation auf. Geldanleger machten sich dann besonders Sorgen, wenn sie sehr langfristig mit einem festen Zinssatz gebunden sind. Dann führt die steigende Inflation dazu, dass die effektive (inflationsbereinigte) Rendite gegen 0 geht oder gar negativ wird. Kaum bekannt ist, dass die Bundesrepublik Deutschland als Kreditnehmer mit inflationsindexierten Bundesanleihen eine Absicherungsalternative anbietet. Bei den inflationsindexierten Bundesanleihen sichert man sich einen zusätzlichen Inflationsausgleich bei der Geldanlage. „Inflationsindexierte Bundesanleihen“ weiterlesen

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Girls’ Day und Boys’ Day am 14. April 2011

Erneut bietet die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ein umfangreiches Programm zum bundesweiten Girls‘ Day am 14. April 2011. Aber auch Jungs sind gern gesehene Besucher an diesem Tag. Der Girls‘ Day für Schülerinnen ab der 5.Klasse wird ergänzt durch einen Boys‘ Day für Schüler ab der 7. Klasse. Beide Interessenten-Gruppen werden gerne für die Hochschulstandorte Rheinbach und Stankt Augustin eingeladen. „Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Girls’ Day und Boys’ Day am 14. April 2011“ weiterlesen

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Analyse zum DDR-Fernsehen

„Weißensee“: Das war der kurze aber einprägsame Titel einer sehr erfolgreichen Fernsehserie, der letztes Jahr bei der ARD für hohe Einschaltquoten sorgte. Es ging um eine komplex angelegte Familiengeschichte in der DDR. Familienserien im Fernsehen sorgten aber schon immer für große Beachtung, sowohl im West- wie im Ostfernsehen.

Nun haben zwei Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die DDR-Familienserien genauer untersucht. Familienserien, die im Fernsehen der DDR liefen und dort auch viele Zuschauer und Fans gewinnen konnten. Auch im DDR-Fernsehen gehörten Familienserien mit Alltagsbezug zu den Quotenrennern. „Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Analyse zum DDR-Fernsehen“ weiterlesen

Soziale Netzwerke im Verfahren einer Scheidung

Soziale Netzwerke wie Facebook sind eigentlich entwickelt worden, um neue Möglichkeiten für Kommunikation im Internet zu bilden und zu gestalten. Aber klar ist auch, dass man bei Facebook und Co. umfangreiche Informationen bereit stellt, die für andere Zwecke einsetzbar sind, als ursprünglich gedacht war. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die „American Academy of Matrimonial Lawyers “ (Akademie von Rechtsanwälten, die mit Scheidungsfällen zu tun haben) festgestellt hat, das Facebook intensiv genutzt wird, wenn es um Ehescheidungen geht. „Soziale Netzwerke im Verfahren einer Scheidung“ weiterlesen

Krankenkassen können fehlende Zusatzbeiträge pfänden lassen

Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist es möglich, dass neben den normalen Beitragszahlungen Zusatzbeiträge erhoben werden, wenn die Einnahmen nicht ausreichen. Bisher haben nur wenige Krankenkassen von dieser Möglichkeit der Zusatzbeiträge Gebrauch gemacht. Bisher ist es auch so, dass die Zusatzbeiträge zur Krankenkasse direkt von den Versicherten zu überweisen sind. Doch was passiert, wenn diese ihre Zusatzbeiträge nicht zahlen? „Krankenkassen können fehlende Zusatzbeiträge pfänden lassen“ weiterlesen

Smiley-System für die Gastronomie

Im Ausland wird ein Smiley-System für die Gastronomie schon verwendet. Ein Smiley ist ein lächelndes oder trauriges Gesichtssymbol, das dem Besucher schon beim Eintritt in den Gastronomie-Betrieb aufzeigt, ob hier alle hygienischen Bestimmungen eingehalten werden. Nun fordern Verbraucherverbände in NRW, das Smiley-System für die Gastronomie auch in Deutschland wirksam zu machen. „Smiley-System für die Gastronomie“ weiterlesen

Lauterbach: Private Krankenversicherung unter Kostendruck

Karl Lauterbach ist Experte für die deutsche Gesundheits-Ökonomie und als SPD-Bundestagsabgeordneter sehr häufig mit praktischen Fragen der Gestaltung der deutschen Krankenversicherungen befasst. In einem Interview mit der Verbraucher-Magazin Wiso gibt er einige Hinweise, wie sehr die private Krankenversicherung in den nächsten Jahren unter Kostendruck kommen könnte. „Lauterbach: Private Krankenversicherung unter Kostendruck“ weiterlesen

De-Mail: Die Sicherung elektronischer Post bleibt umstritten

Die Verbraucher sollen genau wie Unternehmen und Behörden in Zukunft elektronische Nachrichten (E-Mail) rechtssicher, nachvollziehbar und vertraulich versenden können. Letzte Woche hat der Bundestag den Weg für das Konzept „De-Mail“ gesetzlich abgesichert. Doch bereits im Bundestag stieß De-Mail auf umfassende Kritik aus der Sicht des Datenschutzes. Weitere Kritikpunkte kommen aus der Öffentlichkeit und der Publizistik. „De-Mail: Die Sicherung elektronischer Post bleibt umstritten“ weiterlesen

Versicherungstarife müssen für Männer und Frauen gleich sein

Bisher war es üblich, dass das Geschlecht als Risikofaktor bei Versicherungstarife gelten konnte. Dies konnte z.B. relevant werden bei Krankenversicherungen für Frauen, wenn höhere Versicherungstarife deshalb genommen wurden, weil Frauen häufiger krank geschrieben werden als Männer. Nun hat der Europäische Gerichtshof zu geschlechtsspezifischen Versicherungstarifen entschieden, dass diese nicht zulässig sind und ab Ende 2012 nicht mehr angewendet werden dürfen.

Bezug genommen wird bei der Ablehnung unterschiedlicher Versicherungstarife auf eine europäische Richtlinie, die jede Diskriminierung nach Geschlecht bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen untersagt. Allerdings gab es Ausnahmeregelungen, die es noch bis Ende 2012 zulassen, das in nachvollziehbarer Weise unterschiedliche geschlechtsbezogene Versicherungstarife angeboten werden. Diese Ausnahmen laufen nun aus: „Der Gerichtshof erklärt deshalb die Ausnahme von der Grundregel geschlechtsneutraler Prämien und Leistungen im Versicherungssektor für mit Wirkung vom 21. Dezember 2012 ungültig.“ (Zitat aus der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, wie oben verlinkt)

Kritisch zu dieser Entscheidung zum Verbot von unterschiedlichen Versicherungstarifen für Männern und Frauen äußern sich Vertreter der Versicherungsbrache. Gleiche Versicherungstarife für ungleiche Fälle seinen „ungerecht“. Geschlechtsspezifische Statistiken seien notwendig, um den Versicherungskunden ein möglichst risikogerechtes Angebot zu bieten. Das wäre keine Diskriminierung, denn je nach Fallkonstruktion ist das Risiko für Männer und Frauen sehr unterschiedlich. So verursachen beispielsweise Frauen weniger Autounfälle als Männer.

Weniger kritisch äußerte sich der Bund der Versicherten. Insgesamt steigen die Schadensfälle durch eine andere Verteilung der Kosten nicht an. Möglicherweise haben einzelnen Versicherungsnehmer oder Versicherungsnehmerinnen Nachteile durch das Verbot unterschiedlicher Versicherungsverträge für Männer und Frauen. Diese Nachteile müssten aber durch Vorteile bei der anderen Seite ausgeglichen werden.

Man sollte allerdings beachten, dass die geänderte Rechtslage ab 2013 nicht in die bestehenden Versicherungsverträge eingreift. Was genau in der Zwischenzeit und ab 2013 mit neuen Versicherungsverträgen passiert, bleibt abzuwarten.

Wird der E10-Kraftstoff zum Problem bei der Benzinversorgung?

E10: Unter diesem Kürzel wollte die EU neues Benzin mit mehr Bio-Kraftstoff aus landwirtschaftlicher Produktion auf dem Markt durchsetzen. Doch der neue Benzinkraftstoff E10 bekam viel Kritik vom ADAC und Verbraucherschützern ab. Nun zeigt sich immer deutlicher, dass diese Kritik starke Wirkungen hat und viele Autofahrer sich dem E10 Benzin verweigern, was vom Nachrichtenmagazin Spiegel als Problem für die Benzinversorgung prognostiziert wird. „Wird der E10-Kraftstoff zum Problem bei der Benzinversorgung?“ weiterlesen