Smart Metering: Strom-Einsparung durch Information

Die Erwartungen an die Stromzähler der Zukunft sind hoch: „Intelligente Stromzähler“  sollen es dem Verbraucher ermöglichen, den Stromverbrauch in Zeiten zu legen, bei denen weniger Strom abgefordert wird und wo auch Strom preiswerter zu beziehen ist. Nun konnte durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ergänzend gezeigt werden, dass man durch zusätzliche Information des Verbrauchers beim Stromverbrauch („Smart Metering„) eine Stromverbrauchssenkung gefördert werden kann. „Smart Metering: Strom-Einsparung durch Information“ weiterlesen

Mehr Computer an deutschen Schulen?

Schon länger bekannt ist, dass deutsche Schulen bezüglich Computer-Einsatz und Hardware-Ausstattung weit hinten rangieren. Nun gibt es eine neue Studie der OECD zum Computer-Einsatz an Schulen, die dies mit plastischen Zahlen und Daten untermauert. Doch was den Studienverantwortlichen und ihren journalistischen Berichterstattern fehlt, ist eine Einschätzung darüber, was denn deutschen Schülern fehlt, wenn sie weniger Computer zur Verfügung haben als andere. „Mehr Computer an deutschen Schulen?“ weiterlesen

Functional Food: Überflüssig und teuer?

Viele Verbraucher in Deutschland haben einen erhöhten Cholesterin-Spiegel und bekommen von Ihrem Hausarzt strenge Ernährungsempfehlungen bzw. Medikamente verschrieben. Zwar ist es nicht ganz sicher, dass ein leicht erhöhter Cholesterin-Spiegel das Leben verkürzt, aber das Risiko eines Schlaganfalls möchte man schon vermeiden. Interessant ist in diesem Zusammenhang der neue Begriff „Functional Food“, dann so gekennzeichnete Lebensmittel versprechen gesundheitliche Effekte. Doch andere Experten für Ernährung und Verbraucherschutz (ZDF-Visio Video) warnen: Functional Food sei überflüssig und teuer. „Functional Food: Überflüssig und teuer?“ weiterlesen

Neue Top-Level Domains – Ende(t) gut – alles gut?

Was in der Welt der virtuellen Wertschöpfung noch bis vor kurzem undenkbar gewesen wäre, wird schon bald Einzug halten in den Alltag der hart umkämpften Domains bzw. deren Endungen. So beschloss die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) als de facto Weltregulierungs- und Regierungsbehörde des Internet, dass die von ihr definierten Top Level Domain-Endungen künftig durch praktisch jedes denkbare Wort (in jeder Sprache) ergänzt werden können.  So müssen sich die neuen Endungen nicht einmal auf lateinische Schriftzeichen beschränken. Faktisch bedeutet dies, dass bald auch Endungen wie bank, auto, geld oder aber auch erfolg, verkauf, deutschland, etc. zum Verkauf stehen. Ebenso möglich sind Endungen, die Firmennamen bezeichnen. Ob jedoch diese neue Öffnung des grenzenlosen Handels mit Domains ein Verkaufsschlager wird, bleibt abzuwarten.

Gute Zeichen – schlechte Zeichen

So kündigte die ICANN an, dass die einmalige Bearbeitungsgebühr für eine Bewerbung um eine der dann möglichen Domain-Endungen 185.000 US-Dollar kosten wird. Hinzu kommen rund 25.000 US-Dollar an jährlicher Gebühr hinzu. Außerdem müssen die Bewerber der Behörde nachweisen, dass sie einen legitimen Anspruch auf diese Endung haben. Die Bewerbungsfrist beginnt im Januar 2012. Danach wird jeder Interessierte 60 Tage Zeit haben, sich seine neue Domain zu sichern. Die (finanziell) hohen Hürden sollen verhindern, dass so genannte „Domainer“ massenweise Endungen kaufen, um diese dann Gewinn bringend wieder abzustoßen.  Abgesehen vom lobenswerten Ansatz, den dieser Schutzmechanismus in sich birgt, wird es jedoch kleinen und mittelständischen Unternehmen schwer fallen, sich entsprechende Endungen zu sichern, da die dafür benötigten Summen sehr hoch sind und tatsächlich noch nicht feststeht, inwieweit die neuen Domain-Kürzel zu einem Mehr an Verkauf und Wiedererkennung beitragen. Schließlich haben wir uns alle als Nutzer an die TLD (Top Level Domains) gewöhnt. Dies sehen auch die Top-Manager der großen Konzerne so. Auch sie sind sich noch unschlüssig, ob eine neue Domain mit neuer Endung auch neue Kunden bedeutet.  Und doch sollte man das Innovationspotenzial der Global Player hinsichtlich ihrer Internetseiten nicht unterschätzen. So klagte der VW-Konzern vor drei Jahren erfolgreich gegen die zentrale Registrierungsstelle für die Top-Level-Domain .de (DENIC) und erstritt sich das Recht, künftig nur zwei Buchstaben im Namen ihrer Domain zu führen. Davor musste eine Domain mindestens drei Zeichen haben. Mittlerweile sieht die Mindestanforderung ein Zeichen vor.

Kreativität gefragt

Keine Frage: Es wird die eine oder andere Kombination geben, welche die Wiedererkennung, Zuordnung und das Auffinden einer Domain erleichtern und verbessern.  Beispiele wie www.mein.auto oder auch billiger.buchen, etc. sind dahin gehend nicht nur für Texter wahre Fundgruben und große Herausforderungen. Andererseits wird es mit den neunen Endungen eben auch ein kostspieliges Unterfangen, welches sich nur wenige Unternehmen leisten können. Anders als bei den uns allen bekannten und weit verbreiteten biz.Domains , die relativ günstig zu haben und auch immer noch gut zu verkaufen sind, wird bei den neuen Endungen eine große Portion Kreativität, sowohl bei der Gestaltung wie auch bei deren Vermarktung bzw. der Finanzierung der Reservierung.

Autor: Marcello Buzzanca

EU: Kennzeichnung von Lebensmitteln

Immer wieder Ärger hat der Verbraucher mit der Kennzeichnung von Lebensmitteln. Denn die Angaben sind sehr klein gedruckt und wegen farbiger Hintergründe auch schlecht lesbar. Und die Art der Kennzeichnung von Lebensmitteln ist sehr unterschiedlich. So kann man nicht unbedingt schnell erkennen, ob man es mit echtem Käse oder Analogkäse zu tun hat. Hohe Erwartungen an die Neuregelung der Kennzeichnung von Lebensmittel durch Absprachen der Länder der Europäischen Union gibt es schon lange. Ob die nun gefundenen Kompromisse ausreichend im Sinne des Verbraucherschutzes sind, wird aber auch kritisch gesehen. „EU: Kennzeichnung von Lebensmitteln“ weiterlesen

Einweg verdrängt Mehrweg

Vor Jahren waren sie der Renner in der Öko-Diskussion: Mittels Pfandabgabe auf Einweg-Verpackungen (z.B. Einweg-Flaschen für Wasser) sollten die Verbraucher motiviert werden, mehr Mehrweg-Verpackungen (z.B. Glasflaschen für Bier und Getränke) zu verwenden. Doch nun zeigt sich nach einer Untersuchung des Umweltbundesamtes zur Verpackungsverwendung, dass das Pfand dazu geführt hat, dass Einweg- den Mehrweg verdrängt. „Einweg verdrängt Mehrweg“ weiterlesen

„40-Euro-Klausel“ in der Diskussion

Wer in Deutschland Waren aus dem Internet (oder durch andere Fernabsatz-Möglichkeiten) kauft, der hat ein Rückgaberecht gegenüber dem Händler, ohne eine Begründung hierfür geben zu müssen. Allerdings gibt es eine „40-Euro-Klausel“ nach dem Paragraf 357 des Bürgerlichen Gesetzbuches, die es ermöglicht, dass der Händler bei Werten unterhalb dieser Grenze die Rücksendekosten auf den Besteller abwälzt. Nach Medienberichten könnte die 40-Euro-Klausel abgeschafft durch eine neue europäische Verbraucherrechte-Richtlinie abgeschafft werden. „„40-Euro-Klausel“ in der Diskussion“ weiterlesen

Kündigung eines Mieters wegen fehlender angemessener wirtschaftlicher Verwertung

Allgemein bekannt ist, dass einem Mieter durch den Vermieter gekündigt werden kann, wenn dieser die vermietete Wohnung für den Eigenbedarf benötigt. Weniger bekannt ist, dass der dafür anzuwendender Paragraf 573 des Bürgerlichen Gesetzbuches auch eine Kündigung des Mietverhältnisses erlaubt, wenn sonst keine „angemessene(n) wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks“ möglich ist. Nun hat der Bundesgerichthof in einem Einzelfall interessante Aussagen zur angemessenen wirtschaftlichen Verwertung als Begründung einer Kündigung gemacht. „Kündigung eines Mieters wegen fehlender angemessener wirtschaftlicher Verwertung“ weiterlesen

Gesetzliche Regelungen für Online-Profile

Online-Profile, das sind persönliche Informationen von Menschen für andere Menschen, wie man sie in sozialen Netzwerken wie Facebook oder XING anlegen kann. Umstritten ist, welche Auswertungsmöglichkeiten für solche Online-Profile zulässig sein sollten. Es ist ja ohne weiteres denkbar, dass man Informationen aus Online-Profilen mit anderen Online- und Offline-Informationen verbindet, um umfassende Persönlichkeitsauswertungen umzusetzen. Eine gesetzliche Regelung in diesem Umfeld der Online-Profile wurde jetzt im Deutschen Bundesrat diskutiert. „Gesetzliche Regelungen für Online-Profile“ weiterlesen

Selbständigkeit und Hartz-IV-Unterstützung

Im Rahmen der allgemeinen Sparmaßnahmen an Haushaltstiteln für Arbeitsmarktförderung, die regelmäßig zur Mitte der Legislaturperioden von der Politik verordnet werden, sind jetzt die Haushaltstitel für Selbständigkeit in die Diskussion gebracht worden.  Da passt es scheinbar gut, dass man ebenfalls die Hartz-IV-Unterstützung für Selbständige zur Disposition stellt. „Selbständigkeit und Hartz-IV-Unterstützung“ weiterlesen

Insolvenz eines Stromanbieters

Strom ist ein wichtiges Mittel der Lebensgestaltung. Deshalb sind viele Verbraucher zurückhaltend, wenn sie nach einem günstigen Stromanbieter Ausschau halten, weil sie Risiken nach dem Wechsel fürchten. In letzter Zeit konnte man allerdings mit Vorauszahlung besonders günstige Stromtarife bekommen; doch kaum ein Verbraucher hat darüber nachgedacht, was denn passiert, wenn der Stromanbieter eines solch günstigen Vertrages in Insolvenz geht. Diese Situation, die Insolvenz eines Stromanbieters, ist nun eingetreten, und es entsteht die Frage, wie man denn mit diesem Problem als Strom-Verbraucher klar kommen kann. „Insolvenz eines Stromanbieters“ weiterlesen

Tiefkühlkost im Trend

In den letzten Wochen wurden die Verbraucher verunsichert. Auf breiter Front wurde gewarnt, dass es zu Infektionen mit einem bisher unbekannten Erreger (EHEC) kommen kann. Da die Experten sich nicht einig wurden, ob denn bestimmte Gemüse oder andere Frischprodukte für die Infektion verantwortlich sind und sich jeden Tag diese Einschätzungen zu EHEC änderten, ist es nicht überraschend, dass die Verbraucher nun vermehrt auf Tiefkühlkost umgeschwenkt sind. Es bleibt nun abzuwarten, ob der Trend zur Tiefkühlkost erhalten bleibt, wenn bezüglich des Erregers die letzten Entwarnungen gültig bleiben. „Tiefkühlkost im Trend“ weiterlesen

Abbruch einer eBay-Auktion

Immer mal wieder kommt es vor, dass man erfreut bei einer eBay-Auktion mitbietet, weil der Artikel interessant und preisgünstig erscheint, doch dann zieht der Verkäufer den Artikel zurück; z.B. weil er ihn angeblich verloren hat oder er versehentlich zerstört wurde. Die meisten Bieter haken dieses Pech dann unter „allgemeinem Lebensrisiko“ ab, doch nun hat ein Bieter einer eBay-Auktion den vorzeitigen Abbruch bis vor den Bundesgerichtshof gebracht. Und dieser hat sich in diesem Einfall dafür entschieden, denn Abbruch einer eBay-Auktion nicht zu bestrafen. „Abbruch einer eBay-Auktion“ weiterlesen

Stipendium nicht nur für privilegierte Studenten

In Deutschland gibt es das Vorurteil, das man nur an ein Stipendium für die Uni-Ausbildung kommt, wenn man über gute Beziehungen verfügt und bereits in der Schule exzellente Noten aufweisen kann. Gegen dieses Vorurteil hilft es dann kaum, wenn durch die Politik versucht wird, die Begabten-Förderung mittels Stipendium auch für breitere Schichten wirksam zu machen. Nun zeigt ein Artikel der taz auf, dass ein Stipendium nicht nur für Überflieger unter den Studenten erreichbar ist. „Stipendium nicht nur für privilegierte Studenten“ weiterlesen

Bundesgerichthof zu Kontoführungsgebühren bei Krediten

Wer einen Kredit von seiner Bank bekommt, der macht sich um die Kontoführungsgebühren wenig Gedanken. Denn er hat ja bei seiner Bank ein Girokonto und mit diesem Girokonto kann die Zahlung von Zins- und Tilgung leicht erledigt werden. Dabei werden möglicherweise Kontoführungsgebühren fällig; dies hängt von den Regeln für das Girokonto ab. Doch oft ist es günstiger, den Kredit bei einer anderen Bank zu holen. Hat man dort kein Girokonto, dann ist es naheliegend, dass die Bank für die Kontoführung des Kredits Gebühren erhebt. Nun hat aber der Bundesgerichtshof entschieden, dass solche Kontoführungsgebühren für Kredite oft unzulässig sind. „Bundesgerichthof zu Kontoführungsgebühren bei Krediten“ weiterlesen

E-Bikes und Unfallrisiken

Unter einem E-Bike oder Elektro-Fahrrad versteht man ein Fahrrad, das um einen Elektromotor ergänzt wurde. Die meisten die Deutschland üblichen Elektro-Fahrräder unterstützen den Fahrer nur mit dem Elektro-Motor, wenn er selbst in die Pedale tritt. Und die Unterstützung durch den Elektromotor hört irgendwann auf, wenn das E-Bike eine gewisse Mindestgeschwindigkeit erreicht hat.

Trotzdem ist man auf lange Sicht gesehen mit einem E-Bike länger unterwegs und fährt eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit. Deshalb stellt sich hier die Frage, ob bei einem E-Bike die Unfallrisiken höher sind und was man dagegen tun kann. „E-Bikes und Unfallrisiken“ weiterlesen

Frauen, Sachversicherung und Lebensrisiko

Frauen gelten in vielen Fragen als praktischer veranlagt als Männer. Deshalb ist es ganz interessant, wenn man mal untersucht, ob es Unterschiede beim Verhalten von Männern und Frauen gibt, wenn es um den Versicherungsschutz geht. Nun hat das Meinungsforschungs-Institut TNS-Infratest im Auftrag der Allianz untersuchen lassen, ob Frauen eher die Sachversicherungen oder eher die Absicherung des Lebensrisikos versichern lassen. Auch cash-online.de berichtet zur Frage der Frauen und ihrer Versicherungen, dass Sachversicherungen für Frauen wichtiger als die Altersvorsorge seien. „Frauen, Sachversicherung und Lebensrisiko“ weiterlesen

Verschuldung und Wirtschaftskrise

Eine Wirtschaftskrise, wie sie vor allem in den Jahren 2008 bis 2010 zu spüren war, führt nicht nur zu erheblichen Rückgang des Wirtschaftwachstums, sondern könnte auch die Verschuldung der privaten Haushalte ansteigen lassen. Dies ist wohl diesmal nicht passiert, die Verbraucher haben sich besonnen verhalten und es vermieden, mit hohen Krediten Konsumwünsche umzusetzen. Dies meldet auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Verschuldung der deutschen Haushalte. „Verschuldung und Wirtschaftskrise“ weiterlesen

Arbeitsproduktivität und soziale Netzwerke

Die Chefs sehen es meist nicht gerne, wenn die Mitarbeiter während der Arbeitszeit private Mails lesen und bearbeiten. Auch das Nutzen von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter wird oft untersagt oder soll auf die Arbeitspausen beschränkt werden. In der Praxis kommen aber solche Beschränkungen oft nicht an, zumal man bei motivierten Mitarbeitern diesen nicht über die Schulter schauen möchte. Nun kommt eine amerikanische Studie zu Arbeitsproduktivität und Nutzung sozialer Netzwerke zu dem Ergebnis, dass soziale Netzwerke schlecht für die Arbeitsproduktivität sind, weil sie für allzu viele Unterbrechungen sorgen. „Arbeitsproduktivität und soziale Netzwerke“ weiterlesen