Psychische Erkrankungen werden heute eher diagnostiziert

Nach Aussagen der Krankenkasse DAK und nach Ansicht vieler Experten nimmt die Zahl der Diagnosen einer psychischen Erkrankung (z.B. Depression oder Burnout) seit Jahren stark zu. Nun gibt aber die DAK in ihrem Gesundheitsreport zu bedenken, dass nur die Diagnosen zunehmen, die zugrundeliegenden gesundheitlichen Probleme aber seit Jahrzehnten schon bestehen. „Psychische Erkrankungen werden heute eher diagnostiziert“ weiterlesen

Schule fördert Stress bei Eltern und Schülern

Deutsche Schüler fühlen sich gemeinsam mit ihren Eltern unter Stress gesetzt. Das zeigt eine neue Studie auf, bei der vor allem das Schüler-Eltern-Verhalten der Mittelschicht zum Gegenstand gemacht wurde. Versagensängste prägen diesen Stress, insbesondere wenn Eltern befürchten, dass ihre Kinder auf Schulen müssen, wo es auch viele Migranten-Kinder gibt. „Schule fördert Stress bei Eltern und Schülern“ weiterlesen

Rauchen aufgeben lohnt immer

Wer Zigaretten oder andere Tabakwaren raucht, der geht ein deutlich höheres Risiko auf Herzinfarkt und Schlaganfall ein. Doch wenn man Jahrzehnte geraucht hat, lohnt sich dann noch das Aufhören? Eine neue Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg zeigt auf: Bereits nach fünf Jahren Raucher-Abstinenz ist das Risiko auf Herzinfarkt und Schlaganfall dramatisch niedriger. „Rauchen aufgeben lohnt immer“ weiterlesen

Zehn-Punkte-Plan zum Pferdefleisch-Skandal

Während sich der Pferdefleisch-Skandal auch weit in Europa ausbreitet, haben sich die Verbraucherschutzminister aus Bund und Länder über einen Zehn-Punkte-Plan gegen die Falschdeklarierung von Lebensmitteln verständigt. Es bleibt abzuwarten, ob mit dem Zehn-Punkte-Plan nach dem Pferdefleisch-Skandal zukünftige Lebensmittel-Skandale vermieden werden können. „Zehn-Punkte-Plan zum Pferdefleisch-Skandal“ weiterlesen

Finanztransaktionssteuer auf europäische Wertpapiere

Europa soll entschlossen vorangehen, wenn man mit Hilfe einer weltweit wirksamen Finanztransaktionssteuer der übertriebenen Börsenspekulation Paroli bieten will. Nicht nur in Europa, sondern weltweit soll nach Plänen der Europäischen Kommission eine Finanztransaktionssteuer erhoben werden, wenn mit europäischen Wertpapieren gehandelt wird.

Finanztransaktionssteuer auf europäische Wertpapiere
Finanztransaktionssteuer auf europäische Wertpapiere

Hinter diese Forderung einer Anti-Zocker-Steuer soll sich jetzt die Europäische Kommission gestellt haben, meldet die Süddeutsche Zeitung. Durch eine europäische Finanztransaktionssteuer würden endlich die Verursacher der Finanzkrise auch an der Bewältigung der Finanzkrise beteiligt. Die Idee einer Finanztransaktionssteuer ist einfach zu bestimmen, aber politisch schwer umzusetzen.

Immer dann, wenn ein Finanzprodukt (eine Aktie, eine Anleihe oder ein Optionsschein) gehandelt wird, soll ein bestimmter Prozent- oder Promillesatz des Umsatzes als Finanztransaktionssteuer fällig werden. Nach dem neuen Konzept einer europäischen Finanztransaktionssteuer würde diese immer dann fällig, wenn mit einem europäischen Wertpapier gehandelt wird. Verkauft beispielsweise eine amerikanische Bank in Japan eine französische Staatsanleihe, dann würde den für diese Transaktion vorgesehene Steuersatz in Europa fällig. Die Bank müsste an den französischen Staat Steuern abführen, obwohl sich keiner der Beteiligten im europäischen Rahmen bewegt hat. Es ist klar, dass die Umsetzung dieser neuen Art von Finanztransaktionssteuer schwerwiegende weltpolitische Probleme nach sich ziehen kann.

Allerdings könnte eine europäische Finanztransaktionssteuer auf diese Weise viele Milliarden Euros in die europäischen Staatssäckel spülen, Geld was hier sehr dringend gebraucht wird, um die Nachwirkungen der Finanzkrise zu bewältigen. Dabei soll der Prozent- oder Promillesatz der Finanztransaktionssteuer so gering eingestellt werden, dass er nachhaltige und langfristig angelegte Finanztransaktionen nicht beeinträchtigt. Lediglich sehr kurze und wenig nachhaltige (oder nicht langfristig geplante) Finanztransaktionen sollen durch die neue europäische Finanztransaktionssteuer eingedämmt werden.

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Medikamente online einkaufen: Chancen und Risiken

Früher musste man umständlich die nächste Apotheke suchen, wenn man sich schnell ein Medikament besorgen wollte. Die Möglichkeit des Medikamenten-Einkaufs ist zwar sehr dicht in Deutschland, doch günstige Preise erwartet man eher in der Online-Versandapotheke. Der Einkauf von Medikamenten online wird immer beliebter, doch es gibt ein paar Dinge zu beachten, wenn man seine Medikamente online mit guter Qualität bekommen möchte. „Medikamente online einkaufen: Chancen und Risiken“ weiterlesen

Euro: Europäische Zentralbank verzichtet auf Einfluss

Einfluss auf den Wechselkurs der eigenen Währung ausüben, damit kann man Konjunktur und Geldwert beeinflussen. Während die USA, Japan, Großbritannien und viele andere Länder diesen Einfluss auf die eigene Währung gerne nutzen, verzichtet die Europäische Zentralbank auf diese Politik. Ein weiterer Höhenflug des Euro scheint vorprogrammiert. „Euro: Europäische Zentralbank verzichtet auf Einfluss“ weiterlesen