Eindämmung der Strompreise bleibt weiter aktuell

Die Energiewende ist weiterhin ein wichtiges Streitthema in Deutschland. Beim Energiegipfel in Berlin verhandeln Bundesregierung und Bundesländer darüber, ob und wie der starke Anstieg der Strompreise für viele Verbraucher eingedämmt werden kann.

Eindämmung der Strompreise bleibt weiter aktuell

Eindämmung der Strompreise bleibt weiter aktuell

Die Spitzen der deutschen Politik treffen sich heute in Berlin zum Energiegipfel von Bundesregierung und Bundesländern. Kanzlerin, Energie- und Wirtschaftsminister sind genauso vertreten, wie die Ministerpräsidenten der rot-grün regierten Bundesländer. Es geht vor allem um die Frage, wie man in Zukunft wirksam einen starken Anstieg der Strompreise verhindern kann.

Die Strompreise gehen auch deshalb nach oben, weil es viele Ausnahmeregelungen für Unternehmen gibt, die sich damit nur sehr zurückhaltend an der Energiewende beteiligen. Der Umstieg auf wiedergewinnbare Energiequellen (Windenergie, Solarenergie) ist nicht umsonst zu bekommen, die Kosten hierfür werden aber gegenwärtig sehr stark zu Lasten der Verbraucher aufgeteilt. Die Bundesregierung ist aufgefordert, hier mit Vorschlägen zu kommen, die die Entlastung der großen Unternehmen deutlich reduziert. Diskutiert wird auch über eine Senkung der Stromsteuer, die insgesamt für alle Nutzer von Strom eine Entlastung bringen könnte. Allerdings würde auf diese Weise den staatlichen Haushalten Geld entzogen, die diese dringend auch für den schnelleren Umstieg auf alternative Energiequellen benötigen.

So wird zum Beispiel dringend Geld gebraucht, um die Stromnetze auszubauen. Strom wird nicht unbedingt da produziert, wo die meisten Verbraucher sitzen. Die Förderung alternativer Energiequellen braucht deshalb leistungsfähige Netze, um schnell den Strom an die Standorte zu leiten, wo hoher Bedarf ist. Kritiker lehnen diese großindustriellen Lösungen für alternative Energieenergieversorgung ab. Der Staat sollte gezielt die alternativen Stromproduzenten fördern, die auf aufwendige Transportmöglichkeiten nicht angewiesen sind.

Bildnachweis: © Eisenhans – Fotolia.com

Deutschland

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