Mindesthaltbarkeit: Bundesweite Aufklärungsaktion

Die Verbraucher in Deutschland sind schlecht über das Datum der Mindesthaltbarkeit informiert. Dieses Mindesthaltbarkeitsdatum sagt lediglich aus, dass das Produkt bis zu diesem Termin die übliche Frische hat. Viele wissen das nicht und werfen die Lebensmittel zu früh weg. Über die Mindesthaltbarkeit soll daher jetzt eine bundesweite Aufklärungsaktion informieren.

Mindesthaltbarkeit: Bundesweite Aufklärungsaktion

Mindesthaltbarkeit: Bundesweite Aufklärungsaktion

Dass ein Lebensmittel auch nach dem Ablauf der Mindesthaltbarkeit noch längere Zeit genießbar ist, soll den Verbrauchern verdeutlicht werden. Darüber informiert ab heute eine bundesweite Aufklärungsaktion des Bundesministeriums für Verbraucherschutz. Noch essbare Lebensmittel sollen nicht weggeworfen werden, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, es aber sonst aber keine erkennbaren Gründe gibt, dass die Lebensmittel ungenießbar geworden sind. Das Mindesthaltbarkeitsdatum werde zu oft mit einem Wegwerfdatum verwechselt. Nach Ansicht des Verbraucherministeriums ist normalerweise ein Produkt noch einige Tage nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar.

Flyer in Supermärkten sollen die Verbraucher auf diese Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum hinweisen. Auch über die Webseite des Bundesministeriums können entsprechende Broschüren abgerufen werden. So gibt es Tipps, wie man dafür sorgen kann, dass man Vorräte richtig lagert, um zu vermeiden, dass sich im Kühlschrank Lebensmittel aufstauen, deren Mindesthaltbarkeit schnell ablaufen könnte.

Bildnachweis: © Alterfalter – Fotolia.com

 

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