Politik und Stromkonzerne wieder mal uneinig

Die Stromkonzerne wollen mit dem Strompreis Geld verdienen. Deshalb kann es nicht überraschen, wenn die Stromkonzerne für die Strompreise nur eine Richtung bei Prognosen kennen: Strom wird deutlich teurer werden. Die Politik möchte die Verbraucher nicht beunruhigen und hält deshalb nichts von solchen Prognosen.

Politik und Stromkonzerne wieder mal uneinig
Politik und Stromkonzerne wieder mal uneinig

Diesmal ist ein großer schwedischer Stromkonzern, der mit unpopulären Prognosen zur Strompreisentwicklung in Deutschland auf sich aufmerksam macht. Es ist die deutsche Energiewende (beschleunigter Verzicht auf Atomstrom), der für ausgeprägte Strompreiserhöhungen in den nächsten Jahren sorgen soll. Diese Energiewende allein soll in den nächsten 8 Jahren für Strompreiserhöhungen im Umfang von einem Drittel der gegenwärtigen Kosten sorgen.

Aber nicht nur der Verbraucher wird durch die Energiewende gebeutelt. Auch der Staat soll kräftig in die Tasche greifen, um neue Formen von Energieproduktion zu fördern. Verzögerungen in der Planung und Umsetzung von Maßnahmen und neuen Energietransportmöglichkeiten belasten den Steuerzahler und können trotzdem im Süden von Deutschland zu Stromengpässen führen.

Dass der neue Umweltminister von diesen Prognosen nicht begeistert sein kann, ist wenig verwunderlich. Deshalb weist er sie als unseriös zurück. Sowohl die Prognose der Strompreise wie der Wunsch nach Milliarden-Investitionen beruhten nicht auf nachvollziehbaren Berechnungen. Allerding kann oder will der Umweltminister keine eigenen Berechnungen vorlegen, die eine nachvollziehbare Prognose für Strompreise und Kosten der Energiewende darstellen könnten. Aber er glaubt daran, dass denkbare Kostensteigerungen in einem beherrschbaren Rahmen bleiben.

Unterstellt wird in beiden Argumentationen, dass der Strom auf jeden Fall teurer werden muss, wenn man schneller als ursprünglich gedacht vom Atomstrom auf andere Energiequellen umsteigt. Es wäre aber auch denkbar, dass der Umstieg auf mehr Energieproduzenten insgesamt den Wettbewerb um die Stromkunden verstärkt. Dann müssten aber Prognosen auf eine Senkung der Strompreise und/oder eine Verminderung der Staatsbelastung durch die Energiewende hinauslaufen. Doch die Wettbewerbsidee ist für viele beim Strompreis zu ungewohnt.

Bildnachweis: Eigenes Foto

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