Energie und Kosten sparen für sozial schwache Haushalte

Der „Stromspar-Check“ war in den vergangenen Jahren für viele sozial schwache Haushalte eine gute Chance Kostensenkung und Energiesparen unter einen Hut zu bringen. Die taz meldet heute, dass dieses innovative Projekt noch im laufenden Jahr gesichert ist, doch es sei noch unklar, wie das Programm zum Energie- und Kosteneinsparen für sozial schwache Haushalte in den nächsten Jahren weitergeführt werden könne.

Eine kostenlose Beratung zur Verminderung der Energie- und Wasserkasten können einkommensschwache Haushalte über den Stromspar-Check bekommen, wenn sie sich an eine ortsnahe Beratungsstelle wenden, die über die Website des Stromspar-Checks leicht bestimmt werden kann. Aber es kommen nicht nur Experten, die überprüfen, wo veraltete Technik hohe Energiekosten pro Monat erzeugt. Bei einem weiteren Besuch bringen die Energiespar-Experten auch Hilfsmittel mit, durch die die Kosten gesenkt werden können: Das können moderne Stromsparlampen oder aber auch Einsätze zur Senkung des Wasserverbrauchs sein. Hilfreich sind auch schaltbare Mehrfachstecker, die dafür sorgen, dass eine Reduzierung von Standby-Kosten bei Elektro-Geräten erreicht wird.

Mehr als 1000 als Stromsparhelfern weitergebildete Langzeitarbeitslose hatten in den letzen zwei Jahren die Möglichkeit, etliche 10.000 Haushalte mit niedrigem Einkommen beim sparsamen Umgang mit Wasser und Strom zu beraten. Man schätzt, dass nicht nur eine erhebliche Reduktion von C02 erreicht wurde, sondern dass sowohl die einzelnen Haushalte wie auch die sie unterstützenden Kommunen deutliche Kosteneinsparungen erzielen konnten. Auch sozialpolitisch wird die Maßnahme zum Storm- und Energiesparen positiv eingeschätzt, denn viele der Stromhelfer fanden inzwischen einen Anschlussjob im regulären Arbeitsmarkt.

Finanzen

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