Krankenkassen können fehlende Zusatzbeiträge pfänden lassen

Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist es möglich, dass neben den normalen Beitragszahlungen Zusatzbeiträge erhoben werden, wenn die Einnahmen nicht ausreichen. Bisher haben nur wenige Krankenkassen von dieser Möglichkeit der Zusatzbeiträge Gebrauch gemacht. Bisher ist es auch so, dass die Zusatzbeiträge zur Krankenkasse direkt von den Versicherten zu überweisen sind. Doch was passiert, wenn diese ihre Zusatzbeiträge nicht zahlen?

Nun meldet die Bildzeitung, dass die Krankenkassen planen, solche fehlendenden Zusatzbeiträge notfalls auf dem Wege der Pfändung zu erheben. Angeblich geht es um mehrere 10.000 Versicherte in den Krankenkassen, die bisher die geforderten Zusatzbeiträge nicht gezahlt hätten. Doch bevor gepfändet werde, werden die eingeschalteten Hauptzollämter wohl die betroffenen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen ansprechen, um diesen eine letzte Chance zur Zahlung zu geben.

l-iz.de liefert weitere Details zum Vorgehen der Vollstreckungsbehörde, wenn fehlende Zusatzbeiträge eingefordert werden. Wichtig ist vor allem, dass die Vollstreckungsbehörde nicht die Berechtigung der Forderung der Krankenkassen prüfen kann. Falls die vom Versicherungsnehmer bezweifelt werde, dann müsse er sich mit seiner Krankenkasse in Verbindung setzen, die für die Ingangsetzung des Verfahrens verantwortlich ist.

finanz-ratgeber.de sieht mit Bezug auf die Verbraucherzentralen aber keine Möglichkeit, um die Zahlung der Zusatzbeiträge herumzukommen. Denn die Rechtslage sei eindeutig und die Verweigerung der Zahlung der Zusatzbeiträge bringe nur noch weitere zusätzliche Kosten den Versicherungsnehmern

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