Phishing und Pharming: Risiken beim Online-Banking

Es wird immer üblicher, seine Bankgeschäfte über das Internet zu erledigien. Online-Banking: Das geht schnell und ist praktisch, man hat nämlich alle Konten jederzeit im Blick und kann schell bei Bedarf Beträge zwischen den Konten verschieben. Allerdings fühlen sich viele Kunden beim Online-Banking nicht ganz wohl, denn in den Medien häufen sich die Meldungen zu Online-Banking und Geldverlusten.

Eine typische Gefahrenquelle beim Online-Banking ist das Phishing. Hier werden die Kunden über eine Mail aufgefordert, zu einer bestimmten Webseite zu wechseln, die mehr oder weniger täuschend ähnlich dem eigenen Online-Banking-Zugang ist. Gibt man jetzt die Anmeldedaten in dem üblichen Webformular ein, dann kann es schon passiert sein: Betrüger greifen sich die Zugangsdaten und nutzen das Konto zu eigenen Zwecken. Zwar gibt es inzwischen viele Schutzmechanismen in den Browsern, die vor Phishing-Webseiten warnen können. Doch noch besser ist es, wenn man sich grundsätzlich zur Regel macht, dass man niemals aus einer Mail heraus zu einem Online-Banking- Konto wechselt.

Das Problem durch Phishing kann man also mit einer strickten Verhaltensweise vermeiden. Wesentlich schwieriger ist die optimale Verhaltensweise beim Pharming. Beim Pharming wird zunächst Schadsoftware (sogenannte Trojaner) auf den Rechner gebracht und diese protokollieren dann heimlich im Hintergrund Tastatureingaben beim Online-Banking, fangen die Informationen ab und ändern noch vor dem Ausführen der Überweisung die Empfänger-Kontodaten. Möglicherweise merkt man erst Wochen später, dass das Geld nicht beim berechtigten Empfänger angekommen ist. Außerdem kann das Pharming zum Identitätsdiebstahl genutzt werden.

Gegen Pharming hilft nur eins: Der Rechner sollte stets perfekt gegen Viren und andere Schadsofte gesichert sein. Dies bedeutet, dass man ein aktuelles Virenprüfprogramm einsetzt und dieses täglich updatet. Auch die Aktualisierungsfunktion des Betriebssystems sollte aktiv sein. So hat man denn die effektivste Sicherheitsstufe gegen Pharming und Schadsoftware eingestellt, was auch ein wichtiges Argument gegenüber der Bank sein kann, wenn doch einmal etwas schief gehen sollte.

Außerdem sollte man auf jeden Fall das eigene WLAN verschlüsseln, um Zugriffe von außen zu unterbinden. Dies ist nicht nur als Sicherheit beim Online-Banking wichtig, sondern weil man sonst für sonstige Schäden durch Fremdzugriffe verantwortlich gemacht werden kann.

Phishing und Pharming sind also Risiken beim Online-Banking, die man durch geeignete Schutzstrategien deutlich eindämmen kann.

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