Strompreise im Aufwind

Strom ist bereits in den letzten Jahren stärker von Preisanhebungen betroffen, als andere Produkte des täglichen Bedarfs. Nun ist durch das Atommoratorium und die politische Diskussion um das Ende des Atomstroms ein weiterer Faktor wirksam geworden, der den Strompreis nach oben treibt. Verbraucher können durch Einsparmaßnahmen und gezielte Recherche nach günstigen Stromanbietern dem Preistrend beim Strom entgegenwirken.

Vertreter des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft haben auf der diese Woche stattfindenden Hannover-Messe angekündigt, dass die Stromkosten für einen Durchschnittshaushalt um mehr als fünf Prozent im laufenden Jahr ansteigen werden. Als Gründe für steigende Strompreise wird auf die Politik verwiesen. Diese habe durch die Förderung alternative Energieproduktion wesentliche Gründe dafür geliefert, dass die Strompreis im ständigen Anstieg begriffen sei.

Neben diesen allgemeinen Trends beim Strompreis gibt es aber gegenwärtig noch ein weiteres kurzfristiges Problem, das in Zukunft für steigende Strompreise sorgen könnte: Das Moratorium der Bundesregierung bei der Atomenergie bzw. der absehbare schnellere Ausstieg aus dieser Art der Stromproduktion. Zwar hat die Bundesregierung erst diese Woche eine Ethikkommission zum Atomstrom gegründet und diese Kommission wird sicher noch einige Zeit brauchen, um ihre Empfehlungen zu verkünden. Doch scheint klar zu sein, dass es mit der in Kraft gesetzten Verlängerung der Atomstrom-Produktion so nicht weitergehen kann.

Egal, ob es um den beschleunigten Ausstieg bei den ganz alten Atomkraftwerken geht, oder ob es eher dazu kommt, dass kostenintensive Umrüstungen für diese Kraftwerke bestimmend werden, der Strompreis wird noch länger eine Anstiegstendenz haben. Auch die gegenwärtig spürbare Verunsicherung um die Stromproduktion hat eine gewisse preistreibende Wirkung.

Der Verbraucher hat zwei Möglichkeiten, um mit dieser Tendenz zum steigenden Strompreis umzugehen:

Finanzen

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