Ärger mit Zecken: Schutzimpfung als Vorbeugung empfohlen

Der Temperaturanstieg zum Sommerbeginn lässt erneut die Gefahr durch Zecken deutlich werden. Ist man erst mal von Zecken befallen, dann können gefährliche Krankheiten übertragen werden. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt in bestimmten Fällen eine Schutzimpfung gegen Hirnhauterkrankung als Vorbeugemaßnahme.

Ärger mit Zecken: Schutzimpfung als Vorbeugung empfohlen

Ärger mit Zecken: Schutzimpfung als Vorbeugung empfohlen

Zecken sind Milben, die von Blut leben. Zecken befallen auch gerne Menschen, sind aber sehr unterschiedlich in den Regionen Deutschlands verteilt. Gefährlich kann ein Biss von Zecken werden, denn diese übertragen Krankheiten. Besonders problematisch ist die Gefahr einer Hirnhauterkrankung nach einem Zeckenbiss. Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass es im Jahr 2011 zu mehr als 400 Fällen bei der sogenannten FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis in Deutschland gekommen ist, was ein sehr starker Anstieg ist. Als Schutzmaßnahmen gegen diese Hirnhauterkrankung nach Zeckenbiss helfen ein sorgsames Verhalten sowie eine regelmäßige Kontrolle des eigenen Körpers und ggf. eine allgemeine Schutzimpfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis insbesondere in Regionen, wo verstärkt Zecken auftreten.

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig eine aktuelle Deutschlandkarte mit den Risikogebieten für Zeckenbiss. Risikogebiete finden sich vor allem in den südlichen Bundesländern. Die Impfung entfaltet leider keinen allgemeinen Schutz gegen jede Krankheitsübertragung durch Zecken. Durch Zecken kann auch Borreliose auf den Menschen übertragen werden, gegen die es bisher leider keine Impfmöglichkeit gibt. Deshalb muss man in den Risikogebieten für Zeckenbefall auch andere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, wenn man sich im Freien aufhält. Lange Kleidung und festes Schuhwerk erschweren es den Zecken, zur Haut des Menschen vorzudringen. Eine Körperkontrolle nach einem längeren Aufenthalt im Freien kann auch nicht schaden, den wenn man einen Zeckenbiss feststellt ist zeitnahes Handeln angesagt.

Bildnachweis: © Butch – Fotolia.com

Gesundheit

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