Arzt-Bewertung im Internet

Kritisch setzt sich die Hamburger Zeit mit Arzt-Bewertungsplattformen im Internet auseinander. Die Portale zur Arzt-Bewertung litten unter zu geringen Bewertungszahlen und hätten auch zu wenig Transparenz. So sei es möglich, dass man Premium-Werbeanzeigen und Informationen zur Arztbewertung schlecht auseinanderhalten könnte. Doch ein Kommentar zum Artikel merkt an, dass viele der angesprochenen Kritikpunkte auf das jüngst gestartete Arzt-Bewertungsportal von gesetzlichen Krankenversicherungen nicht zutreffen.

Arzt-Bewertung ist ein Lieblingsthema in der Internet-Recherche auf Suchmaschinen. Offensichtlich besteht ein starker Bedarf an Hilfestellungen, wenn es um die Wahl des richtigen Arztes geht. Unterschiedliche Medien haben aber gängige Arzt-Bewertungsportale untersucht und sind nach Einschätzung des Zeit-Artikels zu ähnlichen Kritikpunkten gekommen.

Das neue Arzt-Bewertungsportal von zwei gesetzlichen Krankenversicherungen war wohl nicht Gegenstand der Untersuchungen zu gängigen Arzt-Bewertungssystemen. Wie ein Kommentar zum Zeit-Artikel zu Recht anmerkt, seien viele der Kritikpunkte dort anders einzuschätzen. Da es dort keine Werbung gebe, könne dort auch keine unzulässige Vermischung von Interessen entstehen. Bewertungen werden erst angezeigt, wenn mindestens zehn von unterschiedlichen Nutzern vorliegen. Eine Bewertung kann zwar geändert werden, aber über die Kontrolle der Versicherungsnummer ist dafür gesorgt, dass jeder Nutzer dieses Arzt-Bewertungsportals einen Arzt nur einmal bewerten kann.

Gesundheit

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