Beipackzettel-Suche und Wechselwirkungs-Check mittels Apotheker-Umschau

Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, der kennt das Problem der Beipackzettel-Recherche: Man muss diese hinsichtlich der Nebenwirkungen genau studieren und insbesondere darauf achten, dass es keine negativen Wechselwirkungen einzelner Medikamente gibt. Unterstützung bekommt man als Patient durch ein Online Angebot der Apotheken Umschau zur Beipackzettelsuche und zum Wechselwirkungs-Check.

Sehr praktisch ist bereits die Beipackzettelsuche, wenn man mal den Beipackzettel für ein Medikament verloren hat. Man tippt einfach die Bezeichnung des          Medikaments ein und erhält schnell den Beipackzettel am Bildschirm angezeigt. Dieser ist nicht nur besser lesbar, sondern er kann auch durchsucht werden. Unklare Angaben kann man gezielt ausdrucken und hiernach seinen Arzt oder Apotheker fragen.

Noch relevanter erscheint der Wechselwirkungs-Check. Hier kann man mehrere Medikamente gleichzeitig angeben und auch die Krankheiten, gegen die sie helfen sollen. Je nach Situation werden beispielsweise folgende Informationen geliefert:

  • Kumulierende Nebenwirkungen: Nebenwirkungen von einzelnen Medikamenten können sich addieren. Haben diese verschiedene Ärzte verordnet, dann sollte bei seinem Hausarzt nachfragen, wie er diesen Effekt einschätzt.
  • Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen: So könnte darauf hingewiesen werden, dass ein Medikament mit besonderer Vorsicht einzunehmen ist, wenn ein anderes Medikament eingenommen wird oder eine andere Krankheit vorliegt. Diese Informationen könnte man schon mal übersehen, wenn man viele Medikamente einnimmt und daher viele Beipackzettel gleichzeitig berücksichtigen muss.
  • Wechselwirkungen mit Nahrungs- und Genussmitteln:               Nahrungsmittel wie Grapefruit vertragen sich manchmal nicht mit der Medikamenteneinnahme. Auf diese Nahrungsmittel sollte man dann verzichten. Hier wird angeben, bei welchem Medikament diese Wechselwirkung auftritt.
  • Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit: Manche Medikamente beeinflussen über körperliche Symptome (beispielsweise Müdigkeit) das Lenken eines Fahrzeuges. Diese Hinweise werden hier gegeben und man muss einschätzen, ob und wie sie sein Fahrverhalten beeinflussen könnten.

Sollte man trotz dieser Hinweise noch weitere Nebenwirkungen vermuten, dann empfiehlt pharmama.ch diese zu melden. Dazu ist ein zeitnaher Kontakt mit dem zuständigen Arzt sicher sehr sinnvoll.

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