E-Zigarette im politischen Streit

Die E-Zigarette ist eine immer beliebter werdende Methode, sich das normale Rauchen abzugewöhnen oder in den wachsenden rauchfreien Zonen seinem alten Laster zu frönen. Die E-Zigarette (elektronische Zigarette) verbrennt keinen Tabak wie die herkömmliche Zigarette, sondern sorgt für das Verdampfen einer Flüssigkeit; dieser Dampf kann dann wie bei einer normalen Zigarette inhaliert werden. Nun gibt es politischen Streit um die E-Zigarette.

E-Zigarette © horuspower - Fotolia.com

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Ob man bei der E-Zigarette Nikotin inhaliert, kann man selbst entscheiden, in dem man eine entsprechende Flüssigkeit verwendet. Umstritten ist, ob die E-Zigarette ähnliche oder andere Probleme gesundheitlicher Art hervorruft, wie eine herkömmliche Zigarette. Deshalb hat sich die Bundestags-Fraktion der Linken mit einer Frage an die Bundesregierung gewandt, um zu klären, welche gesundheitlichen und rechtlichen Bewertungen von E-Zigaretten vorzunehmen sind.  In Deutschland fehle bisher eine gesundheitliche und rechtliche Bewertung der E-Zigarette und die Bundesregierung wird angeregt, diese nun vorzunehmen. Schließlich wird für die E-Zigarette mit gesundheitlichen Vorteilen argumentiert und viele herkömmliche Raucher konnten schon überzeugt werden, von ihren gewohnten Klimmstengeln auf die E-Zigarette zu wechseln.

Offiziell liegt noch keine Antwort der Bundesregierung auf die Frage nach der E-Zigarette vor, doch viele Medien vermelden bereits jetzt die mögliche Antworttendenz. So meldet der Stern zur E-Zigarette, dass die Bundesregierung die E-Zigarette als zulassungspflichtiges Arzneimittel betrachte, sofern man die E-Zigarette nutze, um nikotinhaltige Luft zu inhalieren. Wenn also ohne Zulassung nikotinhaltige Produkte verkauft würden, dann sei dies rechtlich unzulässig. Prinzipiell könnte also der Versand der entsprechenden Produkte mittels Beschlagnahmung unterbunden werden.

Nikotin ist wohl ein ziemlich gefährliches Mittel und für viele Raucher steht zu befürchten, dass demnächst nikotinhaltige Produkte nur noch in der Apotheke zu kaufen sein werden. Das wird aber wohl kaum passieren, denn dann müssten auch die Zigaretten (und andere suchterzeugende Mittel) dort verteilt und verkauft werden. Es wird sich noch zeigen müssen, wie die veröffentlichte Antwort der Bundesregierung mit diesem Widerspruch klarkommt.

Gesundheit

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