EHEC-Fall in Hamburg löst Besorgnis aus

Im letzten Jahr hatte eine EHEC-Epidemie Deutschland in Unruhe versetzt. Mehr als 50 Menschen starben an einer Infektion mit dem Darmbakterium EHEC, viele weitere lagen wochenlang mit Lebensgefahr auf den Intensivstationen der Krankenhäuser, deren Kapazitäten fast erschöpft wurden. Nun kommt es in Hamburg angesichts eines neuen EHEC-Falls zu massiven Sorgen bei vielen Eltern, weil ein kleines Mädchen aus der ersten Klasse einer Grundschule nach einer EHEC-Infektion gestorben ist.

http://youtu.be/nI5kIcw-JQQ

Inzwischen bemühen sich die Behörden um eine Beruhigung der Lage. Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz könne ausschließen, dass es sich bei dem EHEC-Erreger, der den aktuellen Hamburger Todesfall ausgelöst habe, um den gleichen Erreger handele, der im vergangenen Jahr für die bundesweite Epidemie gesorgt habe. Es wird wohl noch mehrere Tage dauern, bis feststehe, um welchen EHEC-Erreger es sich genau handele.

Stern.de gibt eine Einschätzung aus der Hamburger Gesundheitsbehörde wider, dass der jüngste EHEC-Todesfall nur ein Einzelfall sei. Man habe viele Lebensmittelproben aus dem Haushalt der Familie des verstorbenen Kindes und aus dem lokalen Umfeld bei Geschäften im Hamburger Stadtteil Blankenese analysiert und habe bisher noch keine weiteren EHEC-Bakterien nachweisen können. Auch im Essen im Kinderhort des verstorbenen Mädchens seien keine Spuren gefunden worden.

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