Essen wird oft nur nebenbei erledigt

Das Essen ist für viele Deutsche eine Nebenbei-Beschäftigung. Eine neue Studie der Techniker-Krankenkasse zeigt auf, dass Fastfood sehr beliebt ist und dass man beim Essen gern den Computer nutzt oder sonstige Medienangebote konsumiert. Eine bessere Esskultur könnte der Gesundheit dienen.

Essen wird oft nur nebenbei erledigt
Essen wird oft nur nebenbei erledigt

Fertiggerichte und Fastfood ist immer noch sehr beliebt bei den Deutschen. Das Essen und der Genuss von Speisen ist dabei Nebensache, wie eine neu veröffentlichte Studie der Techniker-Krankenkasse zum Essverhalten der Deutschen aufzeigt. Schnell soll das Essen produziert werden, genauso schnell wird es konsumiert. Jeder Dritte deutsche Esser hat dabei den Computer im Blick, telefoniert mit der Smartphone oder konsumiert das Fernseh-Programm neben dem Essen, eine Tendenz, die weder gesund ist, nach Stress reduziert, was eigentlich ein gutes Essen auszeichnen sollte.

Essen und Ernährung wird eher weniger im Zusammenhang mit Gesundheit und Erholung gesehen. Dabei zeigt sich ein interessantes Altersgefälle. Je jünger die Esser sind, desto mehr gestalten sie die täglichen Mahlzeiten unter Multitasking-Aspekten. Offensichtlich haben es die Älteren einfacher, das Essen ausführlich vorzubereiten und anschließend zu genießen. Auch die Größe des Haushalts ist für den Genuss des Essens entscheidend. Singles lesen neben ihrem Essen noch Zeitung, nutzen das Smartphone oder lassen zumindest das Radio laufen. Paare und Familien nutzen das Essen eher für ein gemeinsames kommunikatives Erlebnis.

Die Experten der Techniker-Krankenkassen fordern mehr Zeit im Alltag für das Essen und damit eine Verbesserung der Esskultur. Dem Essen sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn es sei nicht nur für die Kalorienzufuhr verantwortlich. Immerhin die Hälfte der Deutschen hätte dies eingesehen und will in Zukunft mehr Zeit und Geld für das tägliche Essen aufwenden. Der Gesundheit käme eine Verbesserung der Esskultur auf jeden Fall zu Gute.

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