Gesundheitsstudie: Übergewicht, Diabetes und Depressionen nehmen zu

Eine neue Gesundheitsstudie des Robert-Koch-Instituts zeigt auf: Übergewicht und Diabetes nehmen zu und sorgen für steigende gesundheitliche Probleme. Gleichzeitig bemühen sich mehr Deutsche, um körperliche Bewegung, weil sie gesundheitliche Risiken vermeiden wollen.

Gesundheitsstudie: Übergewicht, Diabetes und Depressionen nehmen zu
Gesundheitsstudie: Übergewicht, Diabetes und Depressionen nehmen zu

Die aktuelle Gesundheitsstudie des Robert-Koch-Instituts ist deshalb sehr relevant für den Gesundheitszustand Deutschlands, weil sie auf breiter Basis eine empirische Untersuchung darstellt, die auch durch umfangreiche ergänzende Laboruntersuchungen objektive Daten zum Gesundheitszustand der Deutschen erhoben hat. Festgestellt wurde, dass zwar die Zahl der dicken Menschen in Deutschland kaum zugenommen hat. Allerdings werden die Dicken immer dicker. Oft ist Übergewicht auch ein hohes Risiko für Diabetes und daher kann es nicht verwundern, dass auch hier die Zahlen zugenommen haben. Schließlich ist zu vermelden, dass die Diagnose Depression oder eine andere psychische Erkrankung häufiger gestellt wird.

Genau wie bei anderen Experten des Gesundheitswesens, wird starkes Übergewicht als großes Zivilisationsproblem eingeschätzt. Nach Schätzungen, die auf Basis der breiten Untersuchung zum Gesundheitszustand der Deutschen, nun besser vorgenommen werden können, sind ca. ein Viertel der Deutschen stark übergewichtig, also fettleibig. Maß für ungesundes Übergewicht ist der Body-Mass-Index (BMI), der das Körpergewicht ins Verhältnis zum Quadrat der Körpergröße setzt. Übergewicht ist hier schnell erreicht, doch bei einem BMI von größer als 30 wird von Adipositas ausgegangen. Adipositas oder Fettleibigkeit ist ein hohes Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen, auch für Diabetes. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Studie zum Gesundheitszustand der Deutschen festgestellt hat, dass die Zahl der Zuckerkranken im Steigen begriffen ist.

Regelmäßige sportliche Aktivitäten könnten eine Hilfestellung sein, wenn es um die Bekämpfung des Übergewichts und der damit einhergehenden Krankheitsrisiken geht. Nach den Erhebungen der Gesundheitsstudie ist etwa die Hälfte der Deutschen mindestens einmal pro Woche körperlich aktiv. Damit ist die sportliche Betätigung gegenüber früheren Erhebungen angestiegen. Allerdings ist die Zeit für Sport und körperliche Aktivierung den Experten des Robert-Koch-Instituts noch zu gering. Empfohlen wird eine Mindestaktivitätszeit von 2,5 Stunden pro Woche.

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Eine Antwort auf „Gesundheitsstudie: Übergewicht, Diabetes und Depressionen nehmen zu“

  1. In Zeiten der Konserven und Fastfood Mentalität, dazu kommt auf vielen Produkten noch der Diät Hinweis, werden die Menschen unserer Gesellschaft nachlässiger. Ohne Bewegung und somit Sport kann man nicht gesund abnehmen. Und die Kosten für die Misere trägt unser Gesundheitssystem und somit wir alle.

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