Gewichtszunahme als Nebenwirkung

Gewichtszuname kann eine Nebenwirkung bei der Einnahme von Medikamenten sein. Darauf weist die Website der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in einer Pressemeldung hin und hält auch Tipps bereit, um die Gewichtszuname zu kontrollieren und einzuschränken.

Es sind unterschiedliche Medikamente, die eine Zunahme des Gewichts auslösen können. Besonders als Nebenwirkung bei rezeptpflichtigen Psychopharmaka kann dieser Effekt beobachtet werden. Aber auch bei anderen Medikamenten kann eine Gewichtszunahme festgestellt werden. Patienten sollten also während einer Medikamenteneinnahme auch regelmäßig ihr Gewicht prüfen und zeitnah mit einem Arzt oder Apotheker reden, wenn sie ungewöhnliche Veränderungen feststellen. Keinesfalls sollte man die Therapie einstellen oder modifizieren, ohne mit einem Arzt zu sprechen. Dieser kann dann an Hand der Daten entscheiden, ob und wie er die Medikamentengabe modifiziert.

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Ebenfalls keinen Fehler begeht, wer bereits vor Beginn der Medikamentenaufnahme sich kritisch mit seiner Ernährung beschäftigt und z.B. eher das Frühstück als das Abendessen betont. Denn spät am Abend sollten große Mengen von Brot oder Nudeln vermieden werden. Und wenn man als Nebenwirkung eines Medikaments Mundtrockenheit hat, dann sollte man zucker- und kalorienfreie Bonbons lutschen, um dem Effekt einer Gewichtszunahme vorzubeugen.

Allerdings können auch andere Nebenwirkungen eintreten, wenn man Medikamente einnimmt, insbesondere wenn Medikamenten-Kombinationen eingenommen werden, die von unterschiedlichen Ärzten verordnet wurden. Auch hier helfen die genaue Beobachtung und der zeitnahe Kontakt mit dem Hausarzt, der den Überblick über alle Medikamente haben sollte.

4 Antworten auf „Gewichtszunahme als Nebenwirkung“

  1. Süß!
    Gewichtszunahme als Nebenwirkung bei Einnahme von Psychopharmaka…wenn das mal die einzigen wären…!!

  2. Psychiater behaupten ja immer die neueren Psychopharmaka hätten keine bzw. harmlose Nebenwirkungen. Denkste:::
    Manche Leute drehen nach der Einnahme erst durch.
    Das Absetzen der Mittel kann ebenfalls „Geistesstörungen“ bewirken und fälschlicherweise als neuer Schub der psychischen Störung diagnostiziert werden.

  3. Danke für diese interessanten Thesen. Allerdings könnte man sie sich sicherlich erst zu eigen machen, wenn sie durch nachvollziehbare Beispiele oder Argumente unterlegt würden.

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