Heuschnupfen im Frühjahr: Durchatmen erwünscht

Es ist wieder mal Frühjahr und die Allergiker klagen über Heuschnupfen. Heuschnupfen ist ein Phänomen, das Millionen von Deutschen betrifft. Insbesondere Pollen und Gräser ab Monaten März/April belasten die Allergiker, die gerne mal wieder Durchatmen wollen. Unterstützung können Polleninformationsdienste oder eine langwierige Therapie geben.

Heuschnupfen im Frühjahr: Durchatmen erwünscht

Heuschnupfen im Frühjahr: Durchatmen erwünscht

Heuschnupfen tritt verstärkt im Frühjahr und in den Sommermonaten auf. Man schätzt, dass etwa jeder achte Deutsche durch Heuschnupfen unterschiedlich stark belastet ist. Während die einen den Heuschnupfen gut wegstecken können, sind die anderen stark belastet und fürchten sich vor jedem Pollenkontakt an der frischen Luft. Doch immer in geschlossenen und klimatisierten Räumen zu bleiben, ist auch keine Lösung bei Heuschnupfen.

Eine Möglichkeit gegen Heuschnupfen etwas zu tun, ist die Nutzung eines Polleninformationsdienstes. Der Polleninformationsdienst für Heuschnupfen-Geplagte des deutschen Wetterdienstes ist unter einer Webadresse der Bundesregierung abrufbar. Man gibt einfach eine Baum- oder Pflanzenart und den Tag ein und es wird eine aussagekräftige Karte der Pollenbelastungsgebiete für Heuschnupfen-Gefährdete angezeigt. Berücksichtigt werden Pollen, die bei 95 Prozent der Allergiker relevant sind.

Heuschnupfen dadurch zu verhindern, dass man den Kontakt mit dem Allergie-Auslöser vermeidet, ist eine Lösung, die aber in der Praxis schwer umsetzbar ist. Als Langfriststrategie gegen Heuschnupfen könnte die „Hypo-Sensibilisierung“ eingesetzt werden. Die Idee dahinter: Wie bei einer Impfung wird der Heuschnupfen-Belastete über viele Monate oder Jahre laufend dem Allergieauslöser ausgesetzt; in täglich geringen Dosen. So gewöhnt man den Körper an die Belastung der Pollen, so dass dieser schließlich seine Abwehrreaktion, den Heuschnupfen einstellt. Nach Aussagen des verlinkten Berichts kann in 80 Prozent der Fälle der Heuschnupfen so zurückgedrängt werden.

Bildnachweis: © drubig-photo – Fotolia.com

 

Gesundheit

Sie können Sie einen Kommentar hinterlassen or unseren Feed abonnieren, wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat.

Einen Kommentar schreiben

(Pflichtfeld)

(Pflichtfeld)