Kühlkost: teuer und nicht ohne Risiken

Salate waschen und schneiden ist eine langwierige und lästige Angelegenheit. Deshalb greifen immer mehr Verbraucher auf Kühlkost zurück. Kühlkost bekommt man im Supermarkt in einen Kühlregal. Dort ist der Salat schon gewaschen und geschnitten und in Plastik verpackt. Manchmal gibt es hier auch noch eine Tube mit Dressing oder ein Schälchen mit Tunfisch obendrauf. Das Verbrauchermagazin markt des WDR hat aber jetzt herausgefunden, dass diese praktische Kühlkost nicht nur teuer, sondern auch mit einem Risiken verbunden ist.

Erfreulich sei, dass in Kühlkost normalerweise keine Konservierungsstoffe verwendet werden. Doch wie frisch ist Kühlkost wirklich? Gekauft wurden verschiedene Varianten von Kühlkost und diese wurden ins Labor gebracht. Interessant sei, dass Kühlkost kein Mindesthaltbarkeitsdatum sondern ein Verbrauchsdatum habe. Bei den klein geschnittenen Salat- und Karottenteilen ist also darauf zu achten, dass diese immer kühl gelagert und schnell verbraucht werden, denn auf Grund der vielen Schnittstellen haben Bakterien viele Angriffspunkte, um sich zu vermehren. Deshalb sei es auch nicht verwunderlich, dass man bei einigen Proben der Kühlkost höhere Risiken auf Bakterien- und Schimmelbefall habe. Die Redakteure des WDR empfehlen daher für den Transport der Kühlkost vom Supermarkt bis nach Hause eine Kühlbox einzusetzen.

Auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es etwas gegen die Kühlkost einzuwenden. Bedingt durch die längere Lagerhaltung träten bei Kühlkost Vitaminverluste ein. Gegen Kühlkost spricht auch der vergleichsweise hohe Preis. Für das Kleinscheiden wird also viel Geld fällig. Allerdings sollte man beim Kauf von Lebensmitteln nicht nur auf den Preis achten, denn nicht nur werbeblogger.de meint, dass man von einem Billigkauf nicht viel erwarten kann.

Statt Kühlkost sollte man also lieber Karotten und Salate in nicht geschnittener Form kaufen. Ergänzt um eine Tunfischdose oder ein Käsestück, kann man dann immer noch relativ schnell den Salat zubereiten, ohne die typischen Risiken von Kühlkost hinzunehmen. Für die Salatsoße kann man dann einfach Olivenöl oder ein fertiges Dressing aus der Flasche einsetzen.

Gesundheit

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