Medikamente richtig verwenden

Medikamente sind nicht immer schmackhaft, deshalb neigen manche Verbraucher dazu, sie mit schmackhaften Getränken wie Saft, Kaffee oder Milch zu schlucken. Davon ist nach Ansicht von Experten abzuraten, weil diese Getränke die Wirkung von Medikamenten beeinflussen können.

Medikamente richtig verwenden
Medikamente richtig verwenden

Wie Medikamente aufgenommen werden sollen, das sagt die Packungsbeilage ganz genau. Doch diese vollständig zu lesen ist manchen zu umständlich. Doch normalerweise ist es kein Fehler, die Medikamente mit einer neutralen Flüssigkeit wie Wasser einzunehmen, denn die Vitamine und weitere Bestandteile anderer Getränke können Einfluss auf die Wirksamkeit der Medikamente nehmen.

Hinweise auf die Teilung von Medikamenten ergeben sich auch aus der Packungsbeilage. Bei vielen Medikamenten ist es sehr einfach, das Medikament zu teilen, wenn eine entsprechende Bruchrille vorhanden ist. Allerdings sollte man die Anweisungen des Arztes berücksichtigen. Gibt dieser das OK, dann ist es kein Problem, vorübergehend oder dauerhaft die zugeführte Menge eines Medikamentes durch Halbierung zu reduzieren. Allerdings sind nicht alle Medikamente zum Teilen geeignet. Es gibt Medikamente, die mit einem Schutzmantel überzogen sind, damit das Medikament erst unter bestimmten Umständen seine Wirkung entfalten kann.

Der Hauptfehler der Medikamenten-Einnahme ist das Vergessen der Medikamente. In der Packungsbeilage des Medikaments steht genau drin, wie man sich in einem solchen Fall verhalten soll. Meist wird empfohlen, dass man einfach beim nächsten anstehenden Termin die Menge an Medikamenten aufnimmt, die man auch regulär dort eingeplant hatte. Eine Erhöhung der Dosis als Ausgleich für die vergessenen Medikamente ist hingegen meist wenig hilfreich oder sogar gefährlich.

Wichtig bei Medikamenten ist die Beachtung ihrer wechselseitigen Beeinflussung. Deshalb macht es Sinn, regelmäßig mit dem Hausarzt sämtliche Medikamente zu besprechen, damit dieser über die Wechselwirkung nachdenken und daraus Vorschläge für die Medikamenteneinnahme entwickeln kann.

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