Nervennahrung muss nicht überzuckert sein

Nervennahrung ist nicht nur bei Studenten beliebt, die unter dauerndem Prüfungsstress stehen. Nervennahrung kann kurzfristig die Leistung anheben. Aber man sollte es vermeiden, die Nervennahrung überzuckert zu wählen. Es gibt gesündere Lebensmittel für eine erfolgreiche Nervennahrung als Traubenzucker oder Schokolade.

Nervennahrung muss nicht überzuckert sein

Nervennahrung muss nicht überzuckert sein

Was ist die beste Nervennahrung war die Leitfrage, mit der sich die Apotheken-Umschau vor kurzem beschäftigt hat. Nervennahrung wird gerne von Schülern und Studenten in Prüfungssituationen eingesetzt. Kurz vor Abgabe einer Klausur, wird noch mal mit Traubenzucker oder Schokolade der Turbo eingelegt. Tatsächlich kann dies kurzfristig helfen, aber es gibt bessere Nervennahrung, wenn man auch die langfristige Leistung verbessern möchte.

Denn bei der kurzfristigen Nervennahrung ist Glukose, also Zucker, die Basis der Leistungssteigerung. Und Zucker hat den Nachteil, dass er viele Kalorien enthält und auch nicht gut für die Zahngesundheit ist. Außerdem steigert der Zucker nur kurzfristig das Leistungsvermögen, der Zucker geht ins Blut über und wird schnell vom Körper abgebaut, wonach kurze Zeit später dann Müdigkeit entsteht oder ein Heißhunger auf weiteren Zucker, der dann tendenziell zu Übergewicht führen muss.

Doch es gibt bessere Nervennahrung, wie Dr. Andrea Flemmer herausgefunden hat. Das Gehirn braucht laufend Nachschub an Glukose, doch diese kann auch sehr gut vom aus zuckerarmen Nahrungsmitteln herausgezogen werden. Besser geeignet als langfristig wirksame Nervennahrung sind daher Beeren und Früchte aller Art, die natürlichen Zucker enthalten und darüber hinaus noch mit Vitaminen und Ballastoffen die Nahrung bereichern.

Gut als Nervennahrung geeignet sind auch Nüsse, schmackhafte Gemüse wie Paprika und nahrhafter Fisch wie Lachs. Dieser fördert den Aufbau von Omega-3-Fettsäuren im Körper, ein Stoff der auch für die Leistungsfähigkeit des Gehirns viel Gutes tun kann. Es muss also nicht immer Traubenzucker und Schokolade sein, wenn man mit Nervennahrung voran kommen will.

Bildnachweis: © thongsee – Fotolia.com

Gesundheit

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