Rauchen aufgeben lohnt immer

Wer Zigaretten oder andere Tabakwaren raucht, der geht ein deutlich höheres Risiko auf Herzinfarkt und Schlaganfall ein. Doch wenn man Jahrzehnte geraucht hat, lohnt sich dann noch das Aufhören? Eine neue Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg zeigt auf: Bereits nach fünf Jahren Raucher-Abstinenz ist das Risiko auf Herzinfarkt und Schlaganfall dramatisch niedriger.

Rauchen aufgeben lohnt immer

Rauchen aufgeben lohnt immer

Es lohnt sich also in jedem Alter mit dem Rauchen aufzuhören, wenn man das Risiko für einen plötzlichen oder schleichenden Infarkt deutlich vermindern möchte. Hat man sehr lange und sehr viel geraucht, dann zieht das Argument nicht, dass dann sowieso sich nichts mehr verbessern könnte. Für die neue Studie zu den Risiken des Rauchens wurden insbesondere Personen untersucht, die über 50 Jahre alt waren. Über zehn Jahre lang wurde diese repräsentative Gruppe von Rauchern und Nichtrauchern beobachtet. Nicht so überraschend ist die Erkenntnis, dass Raucher ein mehr als doppeltes Risiko auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben wie Nichtraucher. Raucher erkranken früher als Nichtraucher und verkürzen somit ihr Leben und ihren Lebensgenuss deutlich.

Doch auch wer lange geraucht hat, kann mit einer gewissen Übergangszeit auf deutlich niedrige Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen kommen, wenn er mit dem Rauchen aufhört. Etwa nach fünf Jahren ist dieser Effekt dramatisch spürbar, auch wenn der Raucher ein relativ hohes Alter erreicht hat. Kampagnen gegen das Rauchen, die sich bisher überwiegend auf junge Leute ausgerichtet haben, könnten also auch sinnvoll bei älteren Rauchern greifen, um diese für eine bessere Gesundheitsvorsorge zu gewinnen.

Bildnachweis: © Mirko – Fotolia.com

Gesundheit

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